Eine Liebe! – Wie ?

Angeregt durch Blogs die ich lese, entstand dieser Text. Eigentlich nur als Stichwortsammlung gedacht, finde ich, dass genau diese Ansammlung von Gedanken bereits etwas aussagt über das für uns Unaussprechliche.

Angst davor.
Unwissenheit welche sexuelle Orientierung.
Horror vor Sexualität generell.
Unvorstellbar ohne Ekelgefühle.
Das Wort aus dem Sprachschatz
gestrichen.
Es bleibt die Einsamkeit und eine dumpfe
Sehnsucht nach etwas, das in
unerreichbarer Ferne liegt.
In einer Ferne, die sich wohl in meinem
Leben nicht mehr ausgehen wird.
Ewiger Schmerz darüber.
Rot die Farbe der Liebe und des Blutes.
So fühlt es sich an.
Liebe ist Leid in mir.
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12 Gedanken zu „Eine Liebe! – Wie ?“

  1. Ich möchte gerne noch etwas schreiben, weil mein Satz mit dem Vertrauen so endgültig klingt und das will ich nicht! Du kannst Vertrauen und auch Liebe finden – in dir selbst. Das kann sehr schwer sein, ein langer Weg (du schreibst über Ferne), aber es ist möglich. Ich habe zu meinem Mann einmal gesagt: „es ist einfach so, irgendwie wie eine Behinderung und damit muss ich wahrscheinlich leben“ (und ich habe vermutlich nur einen Bruchteil als Kind tragen müssen von dem was du zu tragen gehabt hast) aber ich merke, dass sich das auch wandeln kann. Ich wünsche dir von ganzem Herzen alle Liebe und viel Heilung!

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    1. Danke für deine Wünsche! Was ich geschrieben habe ist ein Schmerz und eine Realität, dass es sich „wohl“ (heißt evtl., vermutlich) „nicht mehr ausgehen wird“, und ein derlei tiefer Schmerz ist oft schwer anzunehmen für mich selbst ebenso, wie für andere. Auch das ist Ziel dieses Blogs, zu zeigen, was schwerste Gewalt für Auswirkungen haben kann. Zeigen, was ist! Du schreibst es ist ein langer Weg. Das weiß kaum jemand besser als ich, die diesen Weg bereits sehr lange geht. (ca. 35 Jahre, da habe ich als Jugendliche beschlossen den Weg der Heilung einzuschlagen). Das hat nichts mit „aufgeben“ oder so zu tun, alleine mit einer Einsicht in meine Realität, wie sie sich HEUTE darstellt. Annehmen was ist, ist ein wichtiger Schritt zur Heilung. Dazu brauche ich auch andere, die meinen Schmerz ertragen können. Ihn annehmen können, wenn ich es schon schwer kann. Wie oft sind meiner Therapeutin schon bei meinen Erzählungen Tränen gekommen. Da habe ich/wir erst verstehen können, dass es etwas sehr Schmerzhaftes und Schreckliches gewesen sein muss, was wir erlebten. DAS IST SCHWERSTE TRAUMATISIERUNG. Schwierig zu verstehen, ich weiß. Danke für dein Interesse an meinen Gedanken und Schilderungen. Wenn du mehr in meinem Blog lesen magst, kannst du es evtl. besser nachvollziehen. Danke auch für deine Erzählung über dich. Du schreibst über Achtsamkeit in deinem Blog! Es ist eine Achtsamkeit den eigenen Gefühlen gegenüber, damit sie sich wandeln dürfen.

      Alles Liebe 🙂

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          1. *lach* das finde ich ja ganz wunderbar! Das nimmt aus der etwas holprigen Konversation die Schwere. Sich selbst liken passt ja hervorragend zur Selbstliebe! (Verstehe aber, dass es dir unangenehm ist, weil’s ja auch als selbstverliebt aufgefasst werden kann. Ich kann’s aber auch nicht weg tun glaub ich, oder weißt du wo und willst das?)

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        1. Alles klar, ja leider hab ich’s wohl so aufgefasst. Ja, das ist halt das Medium Blog, dass es fein ist zu kommunizieren, diese verkürzte Schriftform aber leider auch immer wieder zu Missverständnissen führen kann. … Übrigens hatte ich deinen Satz gar nicht so schlimm / endgültig aufgefasst. Ja, es braucht Vertrauen für die Liebe. Dass rot auch die Farbe des Urvertrauens ist, wusste ich gar nicht. Danke dafür und herzliche Grüße. 🙂

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