Leben mit DIS #5: Fremde(?) bei meiner Feier!

Jetzt habe ∑ich es also geschafft. 50plus! Es hat sich davor schlimmer angefühlt als nun, wo es Realität ist.

Geburtstage sind schwierig. Sie sind entsetzlich — eigentlich. Was bislang nicht daran lag, dass eine höhere Zahl die körperlichen Verfallserscheinungen legitimiert, sondern daran, dass sie unangenehme Gefühle machen. Wenn ich nicht feiere noch schrecklichere, als wenn ich „feiere“, oder?

MEIN Geburtstag war niemals MEINER! Nein, das liegt nicht an DIS, wo streng genommen doch ganz viele Innenwesen unterschiedliche „Geburtstage“ haben. Das bedeutet, dass Innenwesen eigentlich ihren „Geburtstag“ mit dem Tag ihrer Entstehung hätten. Diese „Erscheinungstage“ sind aber generell mit schwerer Gewalt und Traumata verbunden. Das wirft dann ein noch entsetzlicheres Bild auf die Feier eines „Geburtstages“.

Also weg mit diesem Gedankengang und ∑ich fokussiere auf den Geburtstag des Körpers. Diesen Weg aus dem unwirtlichen mütterlichen Körper in die noch bedrohlichere Welt. Es ist lange her, als ich meine ersten Flashbacks als solche wahrnahm, dass ich erinnerte, dass meine Mutter in der Schwangerschaft in den Bauch geboxt wurde. Zumindest meinte ich schwere Schläge auf den Bauch zu erinnern, in dem ich schwebend und schwimmend meine Tage fristete. Vielleicht kommt diese Erinnerung auch von einem schwereren Autounfall, von dem meine Mutter mir, glaube ich, erzählt hat. War das während sie mit mir schwanger war? In Zeiten als es weder Sicherheitsgurten noch Airbags in laut dröhnenden motorisierten Metallkisten auf Rädern gab.

Was bedeutet Flashbacks als solche wahrnehmen? Nun wir hatten bis zu unserem 30 Lebensjahr sehr viele Amnesien für erlittene Gewalterfahrungen. Es gab nur dieses diffuse Gefühl, dass die Kindheit und Jugend eine entsetzliche Zeit war bzw. ist und die Beobachtung, dass sich der Körper immer mehr auflöste. Das bedeutet, die Wahrnehmung, dass sich meine Beine von selbst bewegen und ich weder etwas dafür noch dagegen tun kann, wenn die das mögen oder eben nicht. Auch die Richtung zu bestimmen war nicht an mir.

Es war eines Morgens, im Alter zwischen 14 und 15 Jahren, schätze ich heute, als ich am Weg zur Schule entdeckte, dass ich meine Beine nicht mehr spüre. Ich erinnere das Erschrecken darüber. Alles unterhalb meines Solarplexus war unfühlbar geworden – über Nacht?! Ich saß in meinem Kopf und beobachtete „meine“ Beine den Weg zur Straßenbahn nehmen um zur Schule zu fahren. Es fühlte sich an wie eine Querschnittlähmung, die jedoch durch das stete Voranschreiten ad absurdum geführt wurde. Alles schien fremd in diesem Augenblick. Ich gewöhnte mich an dieses Körpergefühl. Es sollte in etwa 30 Jahre anhalten und wurde nach und nach auch von der selbständigen Betätigung der Arme und Hände ergänzt.

Unterschiedliche Schriften, die unterschiedliche Gedanken notierten, die vor allem eines gemein hatten, ich empfand sie als fremd, nicht aus mir kommend, nicht zu mir gehörend und doch wahrnehmend, dass dieser Körper, den ich als den eigenen zu kennen glaubte, diese Tätigkeiten hervorbrachte. Stark reduziert wurden diese Körpergefühle und -sensationen erst durch meinen Aufenthalt in Brasilien  im Jahr 2013.

Zurück zum Geburtstag des Körpers. Dieser Geburtstag fällt an den Geburtstag meiner Großmutter. So wurde ich „scherzhalber“ – ich empfand es nie als Scherz – meiner Omama zum „Geburtstagsgeschenk“ gemacht. Stets war das Datum der Geburtstag der Großmutter an dem ich eben AUCH geboren war.

Dass ich auf der Welt war empfand ich als Irrtum, vielleicht hing es auch mit dieser Datumskorrelation zusammen. Mitunter empfinde ich es auch heute noch so. Meine Mutter erzählte mir einmal, dass sie mehrmals mit mir ins Spital gefahren war, ich jedoch dann doch nicht geboren werden wollte, worauf sie wieder heim fuhr. Habe ich auf dieses Datum gewartet? Sollte es genau dieser Geburtstag der Großmutter sein, an dem bereits in dritter Generation Frauen in diese Familie geboren wurden? Ist nicht ganz richtig. Meine Urgroßmutter hatte einen Tag später das Licht der Welt erblickt. Es blieb die Wahrnehmung nichts für mich zu haben. Aufgrund der auch sexuellen Gewalt, war mein Körper nicht für mich da, mein Geburtstag war nicht meiner und mein Name war der, der Großmutter mütterlicherseits, die viel zu früh verstorben war und ihre Tochter, meine Mutter, traumatisiert und leidend zurückließ. Stets hatte ich den Eindruck das Verhältnis zu meiner Mutter wäre umgekehrt. Ich bin ihre Mutter, das wollte sie so sehen. So sieht sie mich bis heute. Das bedeutet, sie erkennt mich gar nicht. Ich bin in ihren Augen die Kopie ihrer noch immer vermissten Mutter. Wer ich bin ist irrelevant. Alles eine Projektion. Übrig blieb, dass ein ICH gar nicht existierten durfte. ICH als Puzzle in den Begehrlichkeiten und Fantasien der Menschen um mich herum.

Seit vielen Jahren versuche ∑ich aus diesem Lebensmuster das uns aufgezwungen wurde ehedem auszusteigen. Bedauerlicherweise bislang mit mäßigem Erfolg.

∑Ich feiere meinen Geburtstag mit „Freundinnen“ seit meinem 36. Lebensjahr zwar nicht jährlich aber doch in gewisser Regelmäßigkeit. Kindergeburtstage gab es in meiner Kindheit nicht. Keine Ahnung, ob es tatsächlich eine Erfindung der heutigen Zeit ist? Allerdings habe ich Bücher meiner Eltern gesehen in welchen Spiele für Kinderfeste zur Zeit ihrer Kindheit beschrieben sind. Jedenfalls gab es für mich weder die Erlaubnis Kinder zu mir einzuladen, noch wurde ich jemals zu einem Geburtstag eines anderen Kindes eingeladen. Geburtstagsfeiern gab es daheim mit den Eltern und dann mit den Großeltern. Von meinen Eltern oder meinem Bruder bekam ich sehr wenige oder nur kleine Geschenke (im Vergleich zu meinem Bruder, der schon mal etwas Teures erhielt)!

Ich wurde auch niemals gefragt, was ich mir wünschen würde. Zumindest kann ich mich nicht daran erinnern. Meist gab es Kleidung, die ich ohnehin gebraucht hätte. Ein Monat vor Weihnachten war auch ein schwieriger Termin. Spielsachen gab es dann zu Weihnachten, auch nicht im Übermaß. Das finde ich richtig so. Einmal allerdings, als ich meine erste Wohnung hatte, hatte ich einen CD-Spieler zum Geburtstag erhalten. Das war etwas ganz Besonders und hat mich wirklich gefreut!

Sonst war Geburtstag eher eine traurige Angelegenheit für ∑mich. Ob es sexuelle Übergriffe als „Belohnung“ an diesem Datum gab? Von Innen gibt es immer wieder solche Anmerkungen. Es fühlt sich nach verborgenem Leid, nach versteckter Bedrohung an. Jedes Jahr! Klare Erinnerungen gibt es dazu (noch) nicht.

Vor einigen Tagen beging ∑ich also meinen 50. Geburtstag. Zunächst wollte ich größer feiern, was uns restlos bereits in der Planung überforderte. Der Tod des geliebten Katers bestätigte mich davon Abstand zu nehmen. Ein Beisammensein in kleiner Runde in einem Lokal. Nur die mir nächsten Menschen um vor Triggern und Schmerzen sicher zu sein. Welch Irrglaube!

∑Ich habe meine Freundschaften hier am Blog bereits einmal hinterfragt. Seit wir hier schreiben, fühle ich mich sicherer in meinem Auftreten. In jenem ICH, das selbst wenn es ein „wir“ ist, doch gefestigter und stabiler ist, als es je war. Ist es eine Illusion der ich aufsitze, wenn es doch etliche Menschen gibt, die meinem Blog folgen, einige ihn sogar regelmäßig lesen? Ist es Wunschdenken, dass es hier Menschen gibt, die mit meinen Worten etwas anfangen können? Personen, die interessiert, was ich denke, was ich fühle?

Die Geburtstagsfeier war nicht schön, gar nicht. Mitunter dachte ich, dass ich als Geburtstagskind einfach aufstehen und gehen könnte, es würde niemanden interessieren. Ein Fehler, dass ich überhaupt da war.

Wir hatten zwei Freundinnen und einen Freund eingeladen. Generell weiß ich, dass es ein Fehler ist, einen Mann in eine Frauenrunde zu setzen. Stets spielt der Mann sich in den Vordergrund und die Frauen geben ihm viel zu viel Raum. Ich hoffte dennoch, dass es gehen könnte, weil ∑ICH doch Geburtstag habe. Dazu einen besonderen, einen runden, einen speziellen Geburtstag, den 50. Ich dachte tatsächlich, dass ∑ich doch etwas gefeiert würde. Das war nicht der Fall!

Gut alle hatten Geschenke gebracht. Das war nett, wirklich. Ich habe mich gefreut. In Erinnerung an Timmi, den Kater, hatte eine Freundin ein Billet mit Katzendesign genommen. Sie meinte: „Das musste sein! Das ist der Timmi.“ ∑Ich hatte versucht nicht daran zu denken, mich abzulenken, da stieß sie mich mit der Nase darauf. Weil gut gemeint nicht gut ist, schluckte ich tapfer die Tränen herunter, die mir als Kloß im Hals saßen. Trigger Nummer eins!

Dann wollten wir anstoßen und ich meinte wohl etwas vorlaut, aber was bitte ist falsch daran? … Ich sagte also: „Auf mich!“ Wir/∑Ich wusste/n, dass  ∑mich genau niemand hochleben lassen würde, also initiierte ich die Angelegenheit! Verdammt ich wollte zu meinem 50er im Mittelpunkt stehen. Vielleicht nur für einen Tost. Ein Geburtstagsständchen erwarte ich ja im Lokal nicht. Nahezu eingeschnappt, welche Frechheit ich mir erlaube, meinte jene „Freundin“, die uns bereits mit dem Billet verletzte, reflexhaft schnell: „Auf uns!“ Das tat enorm weh. Niemand widersprach ihr. Trigger Nummer zwei! Ich lenkte ein und stieg aus. Aus dem Gespräch, aus dem Körper, aus dem Abend. Fühlte mich fremd. Nein, das waren nicht die Menschen, die ich zwischen sechs und 20 Jahren kannte. Wobei meine langjährigste Freundin rettete irgendwie emotional noch die Situation, aber sie hatte den Anfang verpasst. War erst danach gekommen. … Dann gab es noch einen Trigger, wo es um die Zustände auf den Psychiatrien in Wien ging, der aber nicht so schlimm war. Das Geschehen lief ohnehin nur noch im Nebel neben mir her. Die Eingeladenen unterhielten sich scheinbar prächtig. Der Anlass des Zusammenkommens war nebensächlich und die Person, die alles organisiert hatte – ∑ich, nicht der Rede wert, nicht der Beachtung wert. Hie und da kam eine Stimme aus dem Off und ein Innenwesen abgetrennt von Körper und Gefühl brachte sich ins Gespräch ein. Es fiel nicht auf. Das Überlebensmuster es auszusitzen hatte gegriffen, der Schein wurde gewahrt.

∑Ich hätte gehen sollen. Aufstehen und gehen. Unmöglich. Zu sehr waren wir vor den Kopf gestoßen, was sich abspielt. Ein Film mit anderen Protagonist/inn/en und doch zu sehr an die Kindheit erinnernd.

Daheim ein SMS von jener „Freundin“ mit dem Katzenbillet, die nicht „auf mich“ anstoßen wollte. Sie dankte ∑mir für den wunderschönen Abend!!! Welch Hohn, der ihr nicht einmal bewusst war? Oder trieb sie das schlechte Gewissen? Brav habe ich sie halb beruhigt. Auch ein Muster. Immer verzeihen, wie sehr ∑ich auch getreten werde!

Was ist mein Anteil daran? Warum gelingt Freundschaft nicht so, dass wir uns wohl fühlen? Weil Menschen einander ihre Schmerzen nicht erzählen? Weil Menschen ohnedies stets oberflächlich miteinander kommunizieren? Weil das anfängliche Interesse an meinem Leben spätestens dann schwindet, wenn ich nach einiger Zeit zuhören noch immer nicht „normal“ bin? Weil ich es immer wieder zulasse, dass mir wehgetan wird, da ∑ich die Anzeichen des Desinteresses und der Oberflächlichkeit  ignoriere, um ja nicht ganz alleine und einsam zu sein?

∑Ich habe mich geändert in den letzten vier Jahren. ∑Ich habe mich sehr geändert. Vielleicht ist es an der Zeit auch wieder die Freundschaften zu ändern? Leute kennenzulernen, die mir auf meinem heutigen Entwicklungsstand näher stehen als jene, die uns vor Jahren nahe waren und die uns tatsächlich damals als es für sie passte unterstützen. Die aus der Hilfe, die sie uns entgegenbrachten viel für sich lernen konnten und sich nun neuen Lernfeldern zuwandten. Auseinandergelebt? Ist es das? Muss ich akzeptieren, wieder einmal mit leeren Händen da zu stehen?

Neuausrichtung! Bin nicht mehr die, die verhätschelt werden muss, gehalten, dass sie nicht fällt! Vielleicht hatten wir zuviel Geduld mit den anderen, zuviel Verständnis, warum sie mich nicht verstehen wollten, sich nicht einlassen wollten?

Der Blog half uns die Geduld zu verlieren mit jenen, die sich wegdrücken vor dem Hinsehen. Mit jenen, die sich gut fühlen mit ein bisschen hinsehen und meinen ich müsse nun stets dankbar sein und verstehen, gleich wie sie sich verhalten? ∑Ich bin ärgerlich, es tat uns sehr, sehr weh. Zu sehr weh, um so weiterzutun? Lernen wir abzubiegen und einen neuen Weg zu nehmen? In eine neue Richtung zu gehen, die neue Erkenntnisse und Begegnungen verspricht? Wir sind am Weg. Abschied und Loslassen, das große Übungsprogramm, ein Leben lang!

Wann ist der richtige Zeitpunkt und wann ist es Flucht vor einer Aussprache, einer Konfrontation?

Müdigkeit ist in dieser Angelegenheit leider keine Option! Wir lernen weiter.

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41 Gedanken zu „Leben mit DIS #5: Fremde(?) bei meiner Feier!“

  1. Hallo „Benita“! Ich habe den Beitrag gerade gelesen. Im Nachhinein: Alles Gute zum runden Geburtstag!
    Was meine Erlebnisse zu Freundschaften sind: Die Menschen sind sehr mit sich beschäftigt. Sie nehmen ihre Umwelt gar nicht wirklich war, weil sie so nach innen blicken oder einfach mit sich beschäftigt sind. Nicht persönlich nehmen, das hat nichts mit dir zu tun! Und wenn es dir wirklich zu bunt wird, dann würde ich das einfach thematisieren, einfach ansprechen, oder das Thema von sich aus ändern, nicht passiv zurückziehen, weil sie ja wahrscheinlich gar nicht merken, was in dir vorgeht.
    Liebe Grüße, Bernhard

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    1. Hallo Bernhard,
      danke für die nachträglichen Wünsche. 🙂
      Selbst verständlich ist all dies bereits geschehen, was du ansprichst. 😉 Zurückziehen ist nicht mein Ding und war es niemals. Herauskam, dass es allen schlecht ging an diesem Tag, aber man sagte es mir nicht, um mich zu schonen, oder was weiß ich was. Dafür war der Abend ein Fiasko. Es war spürbar, wie die Stimmung war. Hätte ich es zuvor gewusst, hätte ich die Feier evtl. verschoben oder überhaupt gelassen. Ich denke, ohne es zu wissen, dass du einige Jahre jünger bist als ich. Stimmt’s? Dass alle mit sich selbst beschäftigt sind ist eine Tatsache, aber es ist keine Situation, in der ich leben möchte. Und der 50er hat etwas besonderes, auch wenn’s nur eine Zahl ist, macht sie etwas. Meine Erwartungen, Freude auf die Feier und das Resultat waren Kilometer von einander entfernt. Es tat eben weh.
      Grüße
      „Benita“

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  2. Ach, man kann ja den Standpunkt anderer Menschen oft nicht nachvollziehen. Vielleicht dachten deine Freunde, dass du es gerne so haben möchtest, dass sie einen netten Abend aufführen und du dabei zusiehst. Vielleicht war das irgendwann im Laufe deiner Gschichte so und sie haben die Veränderungen nicht mitbekommen. Das ist natürlich für Freunde auch nicht besonders ruhmreich ….
    Dein Satz „Österreich, deine Keller“ hat mich berührt. Es tauchen ja immer wieder „Kellergeschichten“ auf, eine ärger als die andere. Aber wie (oder ob) sich die betroffenen Menschen aus dem Sumpf herausarbeiten, wird selten erzählt ….

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    1. Gut möglich, dass meine FreundInnen dachten, dass ich es mögen würde, abgelenkt zu werden. Allerdings hat sie für mich als Freundschaften qualifiziert, dass es Zeiten gab, wo sie sich auf mich eingelassen haben. NIEMALS gab es Zeiten, wo ich das gerne hatte, es war stets ein Grund für Rückzug für uns. Das war und ist was besonders schmerzt, dass vermutlich als Entgegenkommen gewertet wird, was sie gerne mögen und eben nicht wissen (mögen?), was mich ausmacht.

      Da habe ich etwas mit der Auswahl mancher Freundschaft wiederholt, was ich aus meiner Familie kenne und ich habe mich früher zu sehr angepasst, um der Einsamkeit zu entkommen und aus Angst vor Menschen.
      —————–
      Die in der Öffentlichkeit stehenden Opfer von „Kellergeschichten“ haben es sehr schwer ins Leben zu finden. Sie sind Anfeindungen vielleicht noch mehr ausgesetzt, wenn sie erzählen mögen. (siehe Frau Kampusch)

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      1. Da wünsche ich dir einen nagelneuen Freundeskreis mit sorgfältig ausgewählten Menschen, die du HEUTE gerne magst.

        Ich denke Frau Kampusch ist von den Medien ziemlich verheizt worden. Ihr Mitteilungsbedürfnis wurde mißbraucht und man hat sie als wenig sympathische, publicitygeile Person hingestellt. Leider konnte sie sich wegen mangelnder Lebenserfahrung nicht rechtzeitig dagegen wehren.Eine sehr bedauerliche GEschichte.

        Ich schicke dir herzliche Grüße

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        1. Am Umgang mit Frau Kampusch offenbart sich einer breiteren Öffentlichkeit, wie im Alltag oft mit Opfern von Gewalt in der Kindheit umgegangen wird, wenn sie über sich erzählen. … Ich bin ihr sehr dankbar für ihre Medienauftritte. Wir lernten dadurch viel, wie wir uns schützen können und müssen.

          Vielen Dank für deinen Wunsch zum Freundeskreis 😊
          dir auch herzliche Grüße und einen schönen Sonntag Abend.
          „Benita“

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  3. Alles Gute nachträglich❣️🍀🍾🎁
    Ich kenne auch diese Geburtstagsfeiern, wo man als Geburtstagskind, nebensächlich ist, daher halte ich mich mit dem Feiern zurück und kaufe mir lieber was Schönes.😊😉
    Liebe Grüße Maren🍀

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    1. Herzlichen Dank 🙂
      Vermutlich hatte ich mir diese Geburtstagsfeier so sehr gewünscht. Tatsächlich war ich alleine am Tag meines Geburtstages in einer Therme und es war wunderschön. Dennoch sind wir nur Einzelgänger/innen auf uns selbst fokussiert, statt einander zu feiern? Das ist doch enorm traurig!
      Findest du nicht?
      Liebe Grüße 🙂
      „Benita“

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      1. Vielleicht erwartet man zu viel. Das Schönste ist doch, das man etwas tut, dass einem Freude bereitet. Therme hört sich doch gut an.
        Ich würde an meinem Geburtstag gern in einem Musical sitzen – nächstes Jahr. Ich hoffe nicht ganz alleine.
        Und Party na wenn dann nur Paare bei Dir sitzen und Du als Einzel alleine bist, dann macht es auch keinen Spaß.
        Sei nicht traurig, der nächste Geburtstag wird besser. 🍀😉😊👍Ich wünsche Dir ein super Jahr. 🍀🍀🍀

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  4. Liebe Benita, auch von mir nachträglich noch die besten Wünsche zu deinem runden Geburtstag!! Ein halbes Jahrhundert Leben! Schön, dass du/ihr das gefeiert hast/habt! Schade, dass die Umwelt so wenig adäquater Resonanzraum war! Ich feiere aus diesem Grund schon lange allein, max. mit m/einer Vertrauensperson, hätte es aber immer wieder auch gern anders. Ich schicke Dir/Euch ganz liebe Grüße und eine Umarmung, wenn du magst/ihr mögt! 🙂

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    1. Herzlichen Dank dir 😊 Nun ich hatte tatsächlich gedacht, dass es geht, aber mir wurden die Augen geöffnet. Ich wollte den 50er so gerne feiern, weil es doch so gar nicht selbstverständlich für uns ist, so „alt“ geworden zu sein und dort zu stehen, wo ich stehe. Obwohl die Eingeladenen meine Geschichte sehr gut kennen, fanden sie dies offenbar nicht der Rede wert. Das tut weiter weh und ändert meinen Zugang zu diesen Menschen. Traurig, aber eine Ent-täuschung und daher gut, eine Täuschung entlarven zu können. Allerdings hatte ich an meinem richtigen Geburtstag einige Tage davor alleine etwas unternommen und einen besonders schönen Tag gehabt! Danke auch für die virtuelle Umarmung. Ganz liebe Grüße auch an dich. 😊

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  5. Liebe Benita

    Ich wünsche dir auch alles Gute zum Geburtstag! Es tut mir leid, dass ich mich erst jetzt melde, ich bin etwas im Verzug, was das Lesen von Blogs anbelangt. Ich kann gut verstehen, dass die Feier mit deinen Freunden schwierig war und finde es schade, dass sie so wenig auf dich eingegangen sind.

    Ich wünsche dir, dass du in diesem Lebensjahr viele schöne Momente erleben darfst. Du hast es verdient!

    Alles Liebe,
    Ut

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  6. Dein Post hat mich sehr nachdenklich gemacht. Vor allem auch erinnert an meinen Vater, dem man nie zum Geburtstag gratulieren durfte, weil er dadurch immer noch älter sich fühlte.
    Niemals hat er einen Geburtstag im Kreise anderer Menschen gefeiert, was mir, zehn Jahre nach seinem Tod, immer seltsamer vorkommt…
    Dir einen feinen fünfzigsten 🙂
    Herzliche Herbstgrüße vom Lu

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  7. Guten Morgen, liebe Benita 🙂
    Auch von mir nachträglich zum Purzzeltag alles Gute.
    Ich wünsche dir von Herzen, dass dein Weg langsam mal einfacher und beschwingter wird; Gesundheit, Zufriedenheit, Liebe und Echtheit.

    Es macht mich sehr betroffen, wie sich diese „Freunde“ verhalten haben.
    Und doch macht es mich auch sehr froh, dass Du inzwischen sehen und fühlen kannst, was ist.
    Du kannst es erkennen – und für dich daraus die richtigen Gedanken und Wege ableiten. Das konntest Du früher nicht.

    In meinem Leben habe ich sehr oft festgestellt, dass es tatsächlich so ist, wie es oft heißt:
    Man begegnet im Leben immer zur rechten Zeit jenen Menschen, welche dir für die aktuelle Thematik am meisten zu geben haben.
    – und irgendwann hat man sich dann weiter entwickelt;
    die anderen jedoch oft nicht.

    Ich mag dir gerne bestätigen, dass dein Gefühl auch mein Gefühl wäre. Und auch ich einen solchen Geburtstag sehr verletzend empfände.
    Ich glaube, das ist im Moment bei Menschen allzuoft das größte Thema – diese anderen gegenüber gezeigte Oberflächlichkeit gepaart mit Selbstherrlichkeit, in welcher niemand mehr an irgendeinen anderen denkt. Nicht wirklich. Und schon garnicht mehr fühlt.

    Ich kann dir nicht sagen, wo dein Weg entlang geht und mit wem.
    Aber ich löse mich immer lieber von jenem, das mir weh tut – und vertraue darauf, dass Gott mir zur rechten Zeit wieder die rechten Menschen über den Weg schickt.
    Ich bete lediglich, dass er mir hilft, sie dann auch zu erkennen.
    Ich wünsche dir viel Mut und Selbstliebe, deinem Weg weiter zu folgen. Und nein, Du bist nicht wirklich alleine ❤

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    1. Liebe Luise ❤
      die Antwort hat nun etwas länger gedauert. Herzlichen Dank für deine Geburtstagswünsche und die lieben Worte. 😊

      Tatsächlich hat mir dieser Abend die Augen geöffnet. Ich weiß bereits seit einiger Zeit, dass zwei dieser "Freundschaften" in Schieflage sind. Anderseits habe ich von diesen beiden auch sehr viel in meinem Leben erhalten. Das auszuführen passt nicht hierher. Dzt. könnte ich wohl durchschreiben. Es ploppt ein Thema nach dem anderen auf. Sagte heute in der Therapie, dass die Karten in meinem Leben momentan völlig neu gemischt werden. Gedanken und Schlüsse mögen vor einigen Jahren absolut passend gewesen sein und jetzt heißt es weitergehen, loslassen bzw. ändern.

      Danke für den Wunsch, dass es endlich mal einfacher wird. Tatsächlich ist noch viel Platz nach oben, dennoch muss ich auch lächeln dabei, denn es mag für dich unfassbar klingen, aber es hat sich in den letzten vier Jahren soviel zum Positiven verändert. Allerdings hast du Recht, ich konnte nicht sehen, was mir zusteht an Liebe, Zufriedenheit und Echtheit. Dafür scheine ich langsam ein Gefühl zu entwickeln. 😊 Für die Selbstliebe ebenso.

      Vielen lieben Dank auch für die Bestätigung meines Gefühles und dass ich nicht alleine bin. 🌺 🌻 ❤ Das Wort Selbstherrlichkeit hat viel in mir ausgelöst, hat mir Möglichkeiten der Reflexion ermöglicht. Danke auch dafür. 💛 💜

      Vertrauen ins Leben und seine Abläufe, auf den Beistand göttlicher Energien und Liebe sowie die Kraft zu erhalten, die ich brauche und dass so viel da ist, dass sie immer wieder nachkommt. Ausreichend für den ganzen Weg, den ich/wir zu gehen haben. Danke für den Hinweis. … Das klingt nach Herausforderung, noch immer und immer wieder. 😉

      Einen besonders schönen guten Morgen und einen freudvollen Tag. ❤️
      "Benita"

      Gefällt 2 Personen

  8. Hallo Benita, trotz allem will ich dir zu deinem Geburtstag alles Gute wünschen.
    Und ich denke, das du/ihr doch nicht allein da steht. Auch, wenn niemand neben dir zu sehen ist, so ist doch jemand da. Wenn es auch nicht immer dieselbe Person ist. Ich weiß, es ist nicht dasselbe, als wenn man in den Arm genommen wird. (Ich hoffe, jetzt nicht einen Trigger gesetzt zu haben.)
    Aber ich möchte dir/euch eine mentale Umarmung schicken. Damit du dich nicht so ganz allein fühlst.
    Alles Liebe
    Christoph

    Gefällt 1 Person

    1. Hallo Christoph,
      herzlichen Dank für deine Wünsche. 😊 … Kein Trigger, alles in Ordnunng. Mal sehen, wie es weiter geht. Ich wollte, glaube ich, manches nicht wahrhaben, das ich mir von der Seele schreiben musste. Das Schreiben tat dann gut. Danke auch für die virtuelle Umarmung.
      Auch dir alles Liebe
      „Benita“

      Gefällt 1 Person

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