Mama

Diesen Beitrag habe ich vor dem Besuch bei meiner Mutter Anfang Februar geschrieben. Ich veröffentliche ihn heute als Einleitung zum nachfolgenden Text, der die Folgen des Treffens beschreibt.

Ich hatte keinen Kontakt zu meiner Mutter. 20 Jahre lang. Es waren gute Jahre, was die Tatsache betrifft, dass Kontakt zu meiner Familie enorm viel Kraft kostet, die ich besser einsetzen und so Freundschaften schließen konnte.. Sie fehlte mir nicht und sie fehlt mir heute nicht, wenn ich sie nicht sehe, obwohl wir seit 2010 wieder Kontakt haben.

Seit 2011 unterstützt sie mich finanziell mit einer monatlichen Überweisung. Am Samstag ist ein Treffen vereinbart. Eigentlich ist es mein Neffe, der Brückenbauer ist, obwohl er es nicht weiß. Er wird wegen seines Geburtstags zur Oma fahren, das hat seine Mutter so ausgemacht. Ich hatte mit ihm telefoniert und gemeint, ob er am Samstag zu mir kommen möchte und er hatte sich gefreut. Dann die Enttäuschung, dass er zur Oma muss.

Nachdem meine Mutter mir seit November in den Ohren liegt, dass sie mich sehen mag und es mir angenehm ist nicht alleine bei ihr zu sein, schloss ich mich diesem Treffen an. Ich telefonierte mit meiner Mutter.

Meine Mutter leugnet alle Gewalterfahrungen. Alles das der Mann der mein genetischer Vater ist mir antat. Alles nur von Therapeutinnen eingeredet. Er war ein guter Mensch, der mich liebte, sagt sie. Dass er auch sie nicht liebte, vergessen. Dass er ein Despot war und ein Sadist.

Deshalb hatte ich jahrelang keinen Kontakt. Meinem damals sehr schwer erkrankten Bruder zuliebe habe ich meine Mutter wieder getroffen. Es gab eine entsetzliche Konfrontation bei einer Therapeutin. Wo sie hin kam und meinte, weshalb ich – als Baby und Kleinkind – damals begannen die Übergriffe, die meine gesamte Kindheit und Jugend andauerten – ihr nicht Bescheid gesagt habe, dann hätte sie sich doch getrennt.

Weshalb tue ich mir diesen Kontakt mit meiner Mutter an? Sie wird sanfter, wenn ich dieses Thema nicht anspreche. Wenn wir oberflächlichen Small Talk führen, wie mit einer Fremden. Und das ist sie, eine Fremde und das bin ich ebenso für sie. Das einzige, das uns heute verbindet, sind diese monatlichen Zahlungen von ihr und eine gemeinsame Vergangenheit, die tiefe Wunden bei mir hinterließ.

Ich hatte das Geld angenommen, weil ich mir sagte, dass es das einzige ist, das sie tun kann. Aber es verletzt, irgendwie. Ich komme mir vor, als würde sie mich kaufen, wie ich als Kind verkauft wurde. Damals jedoch ohne Bezahlung an mich. Das Geld bekam mein Vater. Wir sehen ihre Überweisungen als Schmerzensgeld, aber es ist kein Geld das ich haben möchte. Warum lehne ich es nicht ab? Warum beende ich nicht wieder den Kontakt zu ihr?

Als ich mit ihr telefonierte, ob es ihr Recht ist, dass ich am Samstag mit komme, fragte sie ob ich denn finanzielle Probleme hätte. Das Geld reicht bei mir nie wirklich. Ich sollte eine teure Zahnbehandlung machen lassen, welche die Krankenkasse nicht übernimmt. Geld, das ich kaum aufbringen kann. Davon erzählte ich ihr. Heute kommt ein Mail, dass sie die monatlichen Überweisungen auf € 500,- erhöht. Das ist ein enormer Betrag. So hoch ist ihre Pension nicht. Ich habe Scheu, das Geld anzunehmen. Es tut weh, weil wir uns so klein fühlen. So klein, es nicht geschafft zu haben ein finanziell sorgenfreies Leben zu leben. Und meine Mutter ist mit Schuld daran! Aber sie gibt uns die Schuld, bezeichnet uns als krank. Vielleicht innerlich sind es ihre eigenen Schuldgefühle, dass sie ihr gesamtes Geld dafür verwendet ihre längst erwachsenen Kinder zu unterstützen? Menschen, die sie in die Welt setzte, die an ihrer Kindheit mit ihr als Mutter und einem gewalttätigen Vater noch immer leiden.

Bei der Konfrontation mit meiner Mutter bei der Therapeutin damals, stellte meine Mutter eine entlarvende Frage: „War das damals im Badezimmer?“ Ein Ort der Vergewaltigungen beim gezwungenen baden mit meinem Vater. Und sie hatte es mitbekommen und nichts unternommen. Ja, sie hatte vermutlich nicht einmal nachgesehen, weshalb ich vielleicht so schrie oder weinte. Ich war damals zwei bis drei Jahre alt.

Es ist alles so verlogen und unmöglich es anzusprechen. Wenn ich es tue, kommt es zum Streit und wir kommen zur Übereinkunft, dass wir einander nicht mehr treffen können. Bis sie diesen Streit vergessen hat. Bis sie vergessen hat, dass sie meinte mich nicht sehen zu mögen, wenn ich darauf beharre, was ich als Kind an Gewalt erfuhr. Oder bis sie es vergessen möchte?

Wenn ich sie treffe und mein Neffe dabei ist, bewahrt es mich davor, sie auf dieses Thema anzusprechen. Es ist eine Krücke neben ihr zu sein, ohne mit ihr zu streiten. Schrecklich, dass mein Neffe diese Atmosphäre um sich hat. Allerdings fragte ich ihn, ob ich mitkommen soll und er war erfreut, weil er selbst auch nicht wirklich zur Oma mag. Aber auch seiner Mutter zahlt sie Geld. Unterstützt die Alleinerziehende, die von meinem Bruder keine Alimente erhält. Auch der Besuch ihres Enkels ist gekauft. Niemand mag einfach so zu ihr, weil sie nicht empathisch ist. Sie ist emotional verhärtet. Ich glaube, dass sie es mittlerweile sogar realisiert. Vielleicht hat ihr Lebensgefährte, den sie nach meines Vaters Tod gefunden hatte, dazu beigetragen?

Ob ich den Kontakt halte, dass ich mir nicht einmal vorwerfen könnte, ich hätte es nicht probiert? Treffe ich sie einmal im Jahr, um ihr die Chance zu geben, das zu sagen, worauf ich warte: „Bitte verzeih mir!“ ? Ich weiß nicht, ob ich es jemals hören werde. Sie ist 75 Jahre alt, wer weiß, wieviel Zeit uns noch bleibt?

Kein Geld dieser Welt kann sie freikaufen von dieser Belastung in ihrer Seele. Ich hoffe auf eine Verständigung, irgendwann. Deshalb bleibe ich. Vielleicht täte es noch mehr weh zu gehen und sie sterben zu lassen in mir, solange ihr Körper noch lebt?

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18 Gedanken zu „Mama“

  1. Hallo Benita,
    ich finde es mutig von Dir, dass Du diesen Artikel schreibst.
    Alle Achtung!!!
    Mein Rat: – sprich Dich mit Deiner Mutter aus. … bevor Du es nicht mehr kannst.
    Ich selbst hab auch immer auf Worte der Einsicht von meinem Vater gehofft. Doch vergebens. Mit 87 starb er bei vollem Verstand. Es kam vorher nichts.
    Ich mache mir Vorwürfe, dass ich ihn nicht selbst zur Rede stellte. Nach seinem Tod geht es mir noch mieser als vorher.
    Alles Liebe,
    Michael

    Ps: – zur Zeit arbeite auch an einem Text – mit dessen Inhalt ich sehr, sehr lange mit mir am Hadern war. Mal sehen …

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    1. Hallo Michael,
      danke für deine Worte. Ich kann dich gut verstehen. Wie im Beitrag beschrieben hatte ich vor 7 Jahren eine Konfrontation meiner Mutter bei einer Therapeutin, wo meine Mutter sich verriet, dass sie Bescheid wusste, aber mir dem Kleinkind damals dennoch die Schuld gab, dass ich ihr damals als 3 Jährige nichts gesagt hatte. Was auch nicht stimmt, denn ich bat sie um Hilfe als Kind.
      Trotz allem bin ich dankbar für diese damals extrem schmerzvolle Aussprache, denn ich habe ihr alles gesagt. Sie streitet es ab, o.k. das ist ihre Sache.

      Mit meinem Vater gelang mir das auch nicht, ihn zu konfrontieren. Ich hatte viel zuviel Angst vor ihm. Mittlerweile ist er über 15 Jahre tot. Ich bin mir selbst nicht böse dafür. Ich wünsche dir, dass es dir gelingen kann, dir selbst zu verzeihen, dass du das Gespräch nicht geführt hast. Es ist in Ordnung.

      Alles Gute und ganz viel Kraft für deinen Text, den du schreiben magst.
      Sehr viel Güte und Sanftmut für dich selbst und alles Liebe
      „Benita“

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  2. Mir ist grad noch eingefallen….man könnte das Geld von der „Mama“ ja nehmen und es eindeutig nur für Therapie – oder therapeutische Sachen, die Dir gut tun nehmen, die Dir neue Kraft und Erholung geben. Das wäre doch dann sowas wie eine echte Wiedergutmachung oder?

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    1. Danke, liebe Melinas 🙂 fürs mitdenken.
      Naja, im Grunde gebe ich alles Geld, das von den Fixkosten für Wohnung, Strom übrigbleibt für Heilung aus. Leider ist da nicht viel Spielraum mich zu entscheiden. … Die Frage ist immer die, kostet mich der Kontakt mehr Kraft, als ich mir mit dem Geld kaufen kann, oder nicht? Und wenn das Geld an Kontakt geknüpft ist und mich mehr verletzt, als ich mir „Genesung“ dafür kaufen kann, oder ich ebenso viel Kraft brauche, wie ich dadurch bekomme, bringt es nichts. … das ist die Hauptfrage. Aber nun brauche ich das Geld ohnedies enorm wichtig, weil sonst kann ich die neue Wohnung vergessen!

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  3. Liebe Benita, bei mir sieht es ganz genauso aus.
    Mit meinen Eltern ist nur Small-Talk möglich, dann ist es ok, aber wenn mehr gesagt wird, dann wird es eisig.
    Meine Mutter will auch nicht wahrhaben, was passiert ist, bis zu ihrem Tod hat sie mich als Lügnerin mit einer blühenden Phantasie hingestellt.
    Auch sie hat mich finanziell unterstützt, es hat lang gedauert bis ich das Geld nicht mehr als Schweigegeld ansehen konnte, sondern als „Schmerzensgeld“, bzw. Unterstützung, da ich auch erwerbsunfähig wurde durch die Spätfolgen.

    Versuch das Geld abzukoppeln von den Gefühlen. Wieder gutmachen kann deine Mutter nichts, zum Schweigen wird sie dich auch nicht bringen.
    Also kannst du ruhigen Gewissens das Geld annehmen.

    So wie du deine Mutter beschreibst scheint es, als habe sie ähnliche Erfahrungen gemacht wie du, nur mit dem Unterschied, dass sie für die Spätfolgen keinerlei Verantwortung übernommen hat, sondern alles 1:1 an dich weitergab, also vom Opfer zur Täterin wurde.
    Auch wenn es schwer war/ist, so kannst du trotzallem stolz auf dich sein, dass du für dich und dein Leben Verantwortung übernommen hast!!!

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    1. Liebe Ilanah,
      danke für deine lieben Worte. 🙂
      Ja, ich nehme das Geld ohnedies, bloß es führt stets zu Streit, weil sie glaubt, mich damit kaufen zu können. Sie zahlt ja, also habe ich sie auch zu besuchen und so zu sein, wie sie mich haben will. Wenn ich den Besuch verweigere, weil es auch ohne die Gewalt zu erwähnen immer wieder zu agressiven Äußerungen von ihr mir gegenüber kommt, werde ich verantwortlich gemacht und siehe mein letzter Beitrag. … dann will sie mich nicht mehr sehen, was sie nicht lange durchhält, weil sie mich damit ja nicht kränkt.
      Nein, 1:1 weitergegeben hat sie es nicht. Es ist ganz anders verlaufen. Sie ist geprügelt worden, das habe ich nicht erlebt. Sie wurde vergewaltigt als Jugendliche, aber nie von ihrem Vater. Kann ich mir vom Opa auch ganz schwer vorstellen. Aber ja, dadurch dass sie sich nicht liebt, hatte sie auch keine Liebe für ihre Kinder. Sie ist psychisch krank, ohne dafür wie du schreibst die Verantwortung zu übernehmen.
      Ich wünsche dir alles Liebe und Gute 🙂
      „Benita“

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      1. Liebe Benita, ich habe mich etwas mißverständlich ausgedrückt.
        Ich meinte, dass sie ihr eigenes Trauma, egal welches, nicht angeschaut, nicht verarbeitet, nicht die Verantwortung für sich übernommen hat und damit hat es einfach an dich weitergegeben.

        Würde sie dir das Geld streichen, wenn du sie nicht mehr besuchst?
        Wenn nicht, dann würde ich an deiner Stelle nicht mehr hingehen.

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        1. Liebe Ilanah,
          oh, da habe ich dich wohl wirklich missverstanden.
          Naja, das ist ja der Punkt. Es ist so, dass sie um zu beweisen, dass sie eine so „fürsorgliche“ Mutter ist mir einen Betrag mtl. überweist und meint, dass sie das auch weiter tut. Allerdings ist sie nicht berechenbar und es kann schon sein, dass sie morgen ihre Zusage vergessen hat und nicht mehr zahlt. Zudem bekomme ich bei jedem Besuch auch noch Geld zugesteckt, das dann wegfällt. Also sie überweist z.B. zum Geburtstag oder Weihnachten nicht extra Geld. Wenn ich sie besuche, bekomme ich aber etwas.
          Allerdings darf ich mich davon nicht beeindrucken lassen. Wenn sie das Geld streicht, ist das eben so. … Sonst würde ich mich kaufen lassen. Das wollte ich im Text ausdrücken. Irgendwie ist es verletzend, ob ich das Geld nehme, oder nicht. Am Schönsten wäre es mehr Kraft zu haben und etwas dazu zu verdienen und auf ihr Geld zu pfeifen.
          … solange sie zahl ist es gut. Ich lerne mich davon nicht abhängig zu machen. Ich komme sicher nicht nur deshalb auf Besuch!!!! Da könnte ich mich nicht mehr in den Spiegel sehen.

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          1. Du kannst sie nicht ändern. Ich habe bis zum letzten Atemzug meiner Mutter darauf gewartet, dass noch irgendeine Aussage kommt, dass sie eingesteht, dass ich nicht lüge, aber es passierte nicht.
            Die Erwachsene in mir wußte das, mein inneres Kind hat so sehr darauf gewartet.

            So beschissen es ist, wir können nur unsere Einstellung ändern.

            Wie wäre es denn, wenn du so tust, als ob es ein ungeliebter Job wäre für den du aber Geld bekommst, indem du dorthin gehst?

            Und Schutz herstellen wäre noch eine Idee. Ich habe mich dafür, also wenn ich Kontakt hatte, vor meinem inneren Auge in eine Art Ei aus violettem Licht gehüllt, das schützt, und ich habe mir jemand an die Seite gestellt, meistens war es mein Schutzengel Michael mit seinem Schwert. Ich konnte deutlich einen Unterschied feststellen, wenn ich es mal vergessen habe. Die Angriffe meiner Mutter haben mich dann viel viel ärger getroffen.
            Wäre das was für dich?

            Ich denke auch öfter, wie schön es wäre nicht auf das Geld von meinem Vater angewiesen zu sein, selbst zu arbeiten, aber das ist nicht möglich, also mach ich „meinen Job“ und rufe ihn ab und zu an. Es ist ein Kompromiss mit dem ich leben kann.

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            1. Ich danke dir für die Anregungen. Das mit dem Schutz muss ich einmal wirken lassen, ob das passt. Habe immer meine Schutzsteine einstecken, die sehr helfen, sonst würde ich nur dissoziieren. Meist kann ich aber bereits tagelang nicht schlafen vor einem Besuch, solche Angst habe ich, ob ich mich da verbinden kann?
              Auch es als „ungeliebten Job“ zu sehen ist interessant, … ich lass es mal setzen.
              Dzt. hat meine Mutter eh gesagt, sie will mich nicht sehen. Mal sehen was wird?

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              1. Schutzsteine sind auch sehr kraftvoll, das ist doch gut für dich.

                Verbinden kannst du dich immer und jederzeit.
                Ich weiß nicht, ob du an Engel, Geistwesen, Kraftführer oder ähnliches glaubst.
                Die kannst du jederzeit um Hilfe bitten, sie stehen dir bei.

                Bevor du deine Mutter triffst kannst du ihr auch eine Art Botschaft schicken, z.b. „Mama, ich wünsche dir Frieden und ich wünsche uns ein friedliches Treffen“.

                Ich finde es immer hilfreich, solche „Werkzeuge“ für sich zu haben, ich denke, es hilft uns, nicht ganz unterzugehen.

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                1. Liebe Ilanah,
                  danke dir sehr für deine vielen Anregungen. Ist alles sehr viel derzeit. So konnte ich nicht früher antworten.
                  Nun ist es leider so, falls ich ihr eine solche Botschaft vorab schickte, ist dies bereits Anlass für eine agressive Antwort von ihr, leider. Denn ich sage ja aus, dass es evtl. nicht friedlich sein könnte. DAS will sie schon nicht hören. … Distanz ist das Beste derzeit und sie überweist mtl. weiter. Es ist fein zu lesen, dass ich nicht alleine bin mit derlei Hilfsmitteln in einer (unserer) oft zu harten und kalten Umwelt.
                  Ich wünsche dir einen schönen Abend und alles Liebe
                  „Benita“

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                2. Ich denke auch, dass Distanz am besten ist.
                  Und wenn es sich nicht vermeiden lässt, dann nimmst du deine „Werkzeuge“ mit.
                  Solang sie zahlt, auch wenn du nicht hingehst, brauchst du dir keinen Kopf machen.
                  Traurig, dass man so denkt, aber manchmal ist es eben so.

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  4. Ja, das denke ich ist schwer – und ein Konflikt, das Geld zu nehmen und auch es nicht zu nehmen. Ich weiß nicht ob man es sich wirklich einreden kann, dass es eine Wiedergutmachung ist, wenn man doch weiß, dass ihr das Bewusstsein dafür fehlt und auch der Wille.
    Vielleicht hilft einem da nur eine ganz klare Entscheidung!?

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    1. Ich habe das Geld genommen und nehme es weiter. Weil sie mir als Kind Geld von meinem Sparbuch gestohlen hat (gut, das hat sie mittlerweile schon mit Zinsen rückerstattet – nicht offiziell, aber mit den monatlichen Zahlungen) und weil ich es als einzige Art der Zuwendung sehe, die sie geben kann.
      … dennoch darf ich mich nicht kaufen lassen. Wenn sie die Zahlungen einstellt, wenn ich sie nicht nach ihrem Wunsch besuche und mich verhalte, dann ist das eben so!

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