Klopf-Kongress 2017

Seit ich bei Sophie über das Klopfen lese bin ich wirklich sehr daran interessiert, obwohl wir es selbst noch immer nicht versucht haben. Wir denken und haben es auch schon gelesen, dass es auch zur Traumaheilung ein gutes Werkzeug sein kann.

Darum möchten wir die Information über den Klopfkongress 2017 gerne unseren Leser_innen zugänglich machen.

Viel Vergnügen und alles Gute, oder auch nur möge es helfen, an alle. 🙂

Leben im Wandel

Vom 22. – 30.07.17 erzählen 18 Referenten über die Anwendungsmöglichkeiten der Klopfakupressur-Technik, für ganz unterschiedliche Lebensbereiche.

Da ist eine spannende Auswahl zusammengekommen, finde ich. Z.B. bei Prüfungsangst, Essstörungen, Heißhunger auf Süßes, Insektenstichen und Sonnenbrand, Herzöffnung, Selbstliebe, Entwicklungstrauma, Ängsten usw.. Hier findet man das Programm.

Die Interviews sind eine Zeit lang kostenfrei anzuhören.

Anmelden kann man sich hier: Klopf-Kongress 2017

Habt es gut.

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10 Gedanken zu „Klopf-Kongress 2017“

  1. Halli hallo, ich habe über Jahre auch geklopft. Manchmal war es sehr sehr intensiv, doch immer gut… im Moment fürchte ich manchmal die Klarheit, die ich in manchen Jahren beim Klopfen bekam, oft tauchten Bilder oder Gedanken aus, oft Tränenreich… damals schon oft jüngere… die in einer Szene „hängen“ und grad erinnert werden… gut tut es auch bei Ängsten… ich liebe das Klopfen… weil es auch ein Stück Selbstwirksamkeit ist, sofort kann ich was tun, wenn ich mich angespannt fühle oder „komisch“… grad kreise ich mir den Selbstakzeptanzpunkt: Obwohl… liebe und akzeptiere ich mich so wie ich bin… Ich kann es echt empfehlen: Schnell zu lernen und ausprobieren lohnt sich..

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    1. Liebe Birke, herzlichen Dank für deinen Kommentar, der mir sehr hilft. Ich klopfe nicht so intensiv. Eigendlich nur den Handkantenpunkt und habe oft den Eindruck, dass wir uns in den Körper hinein klopfen, vor allem unterwegs. Erst seit ich das manchmal versuche, erkenne ich, dass ich sobald ich außerhalb meiner Wohnung bin die meiste Zeit dissoziiert bin und keinen Kontakt zum Körper habe. Aber es ist mühsam, wie du schreibst … auch wir fürchten die Klarheit, die entsteht. Da ich noch in der Stadt lebe, in der ich geboren und auch sehr viel Gewalt erfahren habe, ploppen mitunter wenn ich klopfe unterwegs Erinnerungen hoch, die ich sonst immer dissoziiert habe. Das ist sehr emotional mitunter, aber auch hilfreich um zu erkennen, dass diese Zeit seit Jahrzehnten vergangen ist. Vielleicht klopfe ich mich nicht nur in den Körper, sondern auch in die Gegenwart. Aber es kommt auch enorm viel Trauer heraus, die offenbar auch abgespalten war. … Danke auch für den Satz mit der Selbstakzeptanz. Ich tue mir nur mit „Ich“-Sätzen sehr schwer! … Dennoch ich bleibe dran.
      Dir alles Liebe und weiter viel Erfolg
      „Benita“

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      1. Liebe Benita,
        ja mit dem „ich“-Satz probiere ich auch in letzter Zeiz vermehrt rum… habe da inzwischen ein paar Alternativen. Mal fühlt sich die eine stimmiger an, mal die andere: Auch wenn ich…, liebe und akzeptiere ich mich. Auch wenn du …, liebe und akzeptiere ich dich. Auch wenn wir…, lieben und akzeptieren wir uns. Auch wenn ich zulasse, dass du…, liebe und akzeptiere ich mich. Auch wenn ich ja sage dazu, dass wir… , liebe und akzeptiere ich mich…
        ja, das könnte ich auch mal wieder öfter machen…und ja, im Außen bin ich auch meist dissoziiert… lieben Gruß, Birke

        Gefällt 2 Personen

        1. Liebe Birke, herzlichen Dank für die vielen Variationen des Satzes. Ich bin im Grunde begeistert vom systhemischen Friedensprozess . https://klopf-tutorial.de/129-systemischer-friedensprozess Den lernte ich beim Klopfkongress 2017 kennen und es wird mit „wir“ gearbeitet. Allerdings steht dahinter nicht DIS sondern die Einbeziehung von anderen mit dem Trauma verknüpften Betroffenen, die ebenso das Problem oder Symptome aufrecht erhalten. Das ist so logisch für mich.Ich sehe das Wir für alle Innenwesen und weitere im außen Beteiligte. Siehe auch mein Beitrag zu transgenerativen Trauma. Damit wird auch gearbeitet. Beim Link gibt’s eine kurze Anleitung zum download.
          Alles Liebe 😊
          „Benita“

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          1. Ok. spannend…ich hätte bei dem Kongress 2017 das Thema Bindungs-und Entwicklungstrauma ja total spannend gefunden…habe lange nicht mehr geklopft..werde es mal wieder tun 🙂 und es in meine, was-mir-hilft-Liste aufnehmen…denn das tut es auf jeden Fall…das tat es oft..ist nur grad etwas in Vergessenheit geraten..danke für die Wieder-Erinnerung 🙂

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          2. Im Prinzip weiß ich, dass die „Klopferei“ was Gutes ist – habe es auch schon mit einer Freundin, die Thera ist probiert. Aber da sträubt sich etwas in mir. 1. weil da drin jemand diesen anerkennenden Satz einfach nicht glaubt und auch die Erklärung meiner Freundin, ich solle doch denken, „dass ich es so haben will“ – hat diesen Unwillen nicht von mir wegnehmen können. 2. weil bei mir mit der Klopferei sofort der Gedanke an meine hämmernden Schläge in der Kindheit assoziiert wird und da komme ich nicht drüber.

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            1. Liebe Melinas,
              Ich tue mir mit diesem anerkennenden Satz auch schwer, daher gefällt mir der systemische Friedensprozess so gut, weil er dort so nicht existiert. Vielleicht magst einmal der MP3 Anleitung folgen und es probieren? https://klopf-tutorial.de/129-systemischer-friedensprozess Dort ist es auch nicht nötig im Gesicht oder am Korpus zu klopfen, was offenbar bei dir triggert. Ich klopfe meist nur die Handkante. Vielleicht ist „klopfen“ auch schon ein Wort das euch triggert? Du kannst auch ganz sanft tupfen, gar nicht fest, sondern ganz ganz zart. Vielleicht magst ja die Anleitung anhören und erst dann entscheiden, ob du es nochmal versuchen magst. Bei uns bewegt nur Handkante tupfen ohne Satz schon einiges. Ist aber auch mitunter schwierig, weil Dinge bewusst werden. Viel Erfolg, wenn du magst. Vielleicht ist es aber auch nichts für dich? Ist auch o.k., dann findet sich anderes – bestimmt.
              Alles Liebe
              „Benita“

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  2. Also ich hab schon mal eine Klopfbehandlung gehabt und dabei bin ich an ein wesentliches „Erinnerungsteilchen“ gekommen. Das war sehr intensiv und erhellend.
    Ich arbeite ja an meiner narrativen Lebensgeschichte…
    (aus Wikipedia hierzu ein Zitat:
    „Personen, die in ihrem Lebenslauf ein kritisches Lebensereignis oder ein Trauma erlitten haben, sind dadurch oft in ihrem Identitätserleben beeinträchtigt; ebenso Personen mit schwerwiegenden altersbedingten Einbußen. Mit einem angeleiteten Lebensrückblick oder einer Lebensrückblickstherapie kann die Person ein kohärentes Narrativ ihrer Lebensgeschichte erreichen und ihre Identität festigen (siehe Maercker & Forstmeier).“
    Liebe Grüße an Dich Benita
    von den Melinas

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