Fühlen lernen

Zitternd liegen meine Finger auf der Tastatur. In mir vibriert es. Habe heute zwei Tage nacheinander Pukka-Kräuterkapseln genommen. Wir sind ausgeschlafener als in den letzten Wochen und die Dissoziation geht (dadurch?) zurück, das ist zum Teil kaum zu ertragen. Irgendwo stehen wir zwischen dem Wunsch, dass die Spaltung weniger wird und der Erlösung durch die Spaltung und dem Wunsch, weniger zu fühlen.

Seit einiger Zeit begleitet uns emotionales Kopfschütteln. Die Worte fehlen, nur der Kopf geht kaum sichtbar von rechts nach links und retour. Als wollte ich kontinuierlich sagen: „Das kann doch alles nicht wahr sein!“ Tränen und Unwissen, was genau nicht wahr sein kann.

Es gibt ein frühes Kindheitsfoto von mir, als ich im Gitterbett liegend meinen Kopf auf meine Hände stütze. Wenn ich es heute ansehe, sieht es aus, als hätte ich genau dies gedacht. „Das kann doch nicht wahr sein!“ oder auch „Was geht denn hier ab?!“ Vielleicht auch: „Ich bin im falschen Film, das kann nicht sein!“ Natürlich habe ich als Baby/Kleinkind all dies nicht gedacht, aber das Entsetzen, das Entsetzen von damals ist so nahe.

Ich war meist in der Position der Beobachterin und hatte am Familienleben keinen Anteil, da ich die ersten beiden Lebensjahre auch tagsüber sehr oft im Gitterbett verbrachte. Mein Bruder spielte durch die Gitterstäbe mit mir. Ich war das wilde Tier im Käfig. So behandelte mich meine Mutter. Nachdem ich es so früh gelernt hatte, nicht dazu zu gehören, blieb es so mein Leben lang. Ich gehörte nicht zu dieser Familie. Anfangs wollten meine Eltern es nicht, später wollte ich es nicht mehr. Das Kopfschütteln über diese Menschen blieb. Ich verstehe sie nicht und es schmerzt, dass dies meine Familie ist. Zu Weihnachten schmerzt es besonders. Und es schmerzt, dass ich es niemals schaffte eine Beziehung zu haben, die mir Familie gewesen wäre. Dass ich keine Kinder habe, ist ein großer Schmerz und große Dankbarkeit zugleich. So konnte ich nicht weitergeben, was an mir verbrochen wurde.

Ich blättere im Tagebuch aus Papier. Jenes das meinen Alltag begleitet, still und vertraut, nur für mich. Hier wurde niedergeschrieben, als uns das Kopfschütteln letzte Therapiestunde begegnete. Es ging darum, weshalb wir nicht schlafen können, weshalb wir uns selbst quälen mit Schlafentzug in der Nacht. Wiederholungen dessen, was wir als Kind und Jugendliche erlebten.

Es war vor allem ∑mein Bruder, der uns zwickte und nicht schlafen ließ abends, als Baby. Wenn ich dann weinte und schrie, kam mein Vater uns zu würgen, damit ich endlich still bin. Ein tiefes Durchatmen begleitet mein tippen. Jetzt bekommen wir endlich Luft, die uns zuvor abgeschnitten war. ICH HABE DAVON BERICHTET. Ob es gut ist, ich weiß es nicht.

Als Kleinkind und später durfte ich mich niemals gegen meinen fast 3 Jahre älteren Bruder wehren. Mein Vater hat es mir verboten. Meine Therapeutin meinte, dass es wohl so war, dass er die Lebendigkeit, den Kontakt zwischen uns nicht ertragen konnte. Auch Streit ist Kontakt und Nähe. Niemals streiten geht nur, wenn mir Menschen nichts bedeuten. Dieses Verbot zu fühlen, das meine Kindheit begleitete hat mein Leben gezeichnet.

Das macht wohl das innere Zittern aus, sobald Gefühle hochkommen – frühe Gefühle. Da ist diese Ambivalenz zwischen fühlen wollen, weil dies heißt lebendig zu sein und unbeschreibliche Angst davor, weil es so verboten war.

Ich weiß von diesem Verbot mit meinem Bruder zu streiten nur, weil es mein Vater eingestand. Er sagte im Jahr nach meinem Psychiatrieaufenthalt – 1993 muss dies gewesen sein, vielleicht war es auch schon 1992, dass er uns trennen musste! Ich hörte es als Beschuldigung, dass ich so brutal war, dass sich mein mir körperlich deutlich überlegener Bruder nicht selbst verteidigen konnte. Ich hörte, dass ich ein entsetzlicher Mensch bin, brutal und gewalttätig. Aber genau das war mein Vater.

Letzte Therapiestunde kam das Kopfschütteln als einzige Reaktion auf die Erkenntnis, dass mein Vater alles zerstört hatte, was eine Familie ausmachen könnte. Ich konnte nicht weinen, nicht schreien oder Wut empfinden. Da war nur dieses stille Kopfschütteln. Ungläubig, aber wissend, voll innerem Schmerz.

Ja, er hat sich eine Frau gesucht, die dies mit getragen hat. Meine Mutter hat das Ihre dazu beigetragen, dass all dies möglich war.

Manchmal glaube ich, dass mein Vater sogar unter seinem Jähzorn gelitten hat. Vielleicht wollte er mir Wut deshalb verbieten. Verrückte Idee, dass ein brutales Verbot irgendetwas besser machen könnte. Dass verbieten statt Vorleben, wie liebevoller Kontakt gehört, Kinder zu sozialen und gesunden Erwachsenen machen könnte.

Sein Projekt ist gescheitert.

Das Kopfschütteln galt auch der Tatsache, dass mein Vater all dies von seiner Mutter lernte. Zärtlichkeit und Weichheit kannte auch meine Großmutter nicht. Da kam auch Trauer über den Tod meines Großonkels hoch in der letzten Therapiestunde. Er war der relativ gesehen liebevollste Mensch meiner Verwandtschaft väterlicherseits. Nach dem Tod meines Großvaters kurz nach dem 2. Weltkrieg wurde dessen Bruder der Lebensgefährte meiner Großmutter. Er starb, als ich als Kind in den Ferien zu Besuch war, aber eben mit einer benachbarten Freundin unterwegs. Plötzlich war er weg, einfach weg. Ein kurzer Satz, dass er gestorben war, als mein Bruder und ich zurück kamen, das war alles. Kein Begräbnis, da sein Körper dem anatomischen Institut der Universität vermacht worden war, keine Trauer von meiner Großmutter. Später, keine Worte meiner Eltern darüber. Das Leben ging weiter, als wäre nichts gewesen. Ich weiß nicht einmal seinen Todestag, nichts weiß ich von ihm. Heute darf ich trauern. Jahrzehnte später. Ich denke an ihn, im Guten. Ich bin dankbar, dass es ihn in meinem Leben gab. R.i.P lieber Onkel.

Stumm, aber nicht still geht auch dieser 2. Weihnachtsfeiertag für mich zu Ende. Es fehlen weitere Worte für all das, was im Inneren schreit.

11 Stunden diverse Filme ansehen, so war mein sogenannter Heiliger Abend, bis am nächsten Tag die Sonne die Dunkelheit vertrieb. Je mehr wir fühlen, desto weniger müssen wir uns vom Leben ablenken. Fühlen lernen, es ist erlaubt – heute und morgen und übermorgen usf. bis wir es können. Dann brauchen wir es uns nicht mehr erlauben, dann wird es selbstverständlich sein.

Das ist unser Weihnachtswunsch und unser Wunsch für 2018.


Herzlichen Dank, dass ihr bzw. Sie meine Zeilen auch dieses Jahr weiter gelesen habt bzw. haben.

Ich wünsche euch allen von Herzen ein glückliches, fröhliches und friedliches Jahr 2018. 💜🍀💜🍀💜🍀💜

36 Gedanken zu „Fühlen lernen“

  1. Du darfst fühlen, liebe Benita. Immer, denn kannst Du mal nicht mehr fühlen, ist etwas zerbrochen, was sich aufbauen wollte. Lass es immer weiter zu.
    Es ist richtig, fühlen zu können und Menschen, die es nicht können, sind leblos im Innern und leer wie ein alter Eimer, den keiner mehr braucht

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    1. …… bedaure, das kann ich nicht widerspruchslos hier stehen lassen. Ich danke dir mir Mut zusprechen zu wollen, leider ist deine Aussage auch verletzend gelungen, ohne, dass du es wolltest. Schweres Trauma bedeutet auch immer wieder auf viele Gefühle nicht zugreifen zu können. Deinem Kommentar nach wäre ich also in mehreren Bereichen meines Lebens durchaus auch „ein alter Eimer, den keiner mehr braucht“ um mit deinen Worten zu sprechen. Das weise ich natürlich zurück. Und selbst wenn ich es nicht bin, so beleidigst du damit andere fiktive Menschen, oder auch welche, die sich sehr schwer tun Gefühle zuzulassen. Das hat IMMER Gründe. Niemand, selbst meine größten Feinde (angenommen es gäbe eine Person, die ich so benennen würde) verdient so bezeichnet zu werden. Menschen als alte ausgediente Gegenstände zu bezeichnen, das will ich niemals akzeptieren und zulassen.
      Dennoch einen schönen Abend.
      „Benita“

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    2. Ich möchte noch anfügen, dass es wohl keine Person gibt, die keinerlei Gefühle jedweder Art mehr fühlt, selbst wenn alles verdrängt ist und Menschen sich zu Äußerungen wie: „Ich hab ‚ s nicht so mit Gefühlen!“ hinreißen lassen. (Bereits so gehört!) Ich denke auch hinter dem Abspalten von Gefühlen steht ein Gefühl. Wohl meist eine unüberwundene Angst.

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  2. Mein Herz weint um Dich.
    Meine Seele weint mit Dir.
    Mein Geist sagt: Sieh die Blumen auf der Wiese. Die Sonne wärmt sie und schenkt ihnen Kraft zum leben. Der Regen nährt und versorgt sie und bindet sie zurück an die Erde, ohne die sie nicht wären.
    Lg

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      1. Es ist nicht das Weinen. Es ist das Bewusstsein. Meist sind wir wütend oder traurig wegen „teuren“ Kleinigkeiten (materieller Schaden), missverstandener Bosheit (rücksichtsloser Mitmensch) oder übertriebenen eigenen Wünschen, die nicht erfüllt werden. Aber konfrontiert mit wirklich schwerem Schicksal erstarren wir meist und blicken weg. Und genau das versuche ich zu vermeiden und wenigstens mir selbst gegenüber ehrlich zu sein – ein erster Schritt, um die Welt ein bisschen besser zu machen.

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        1. Liebe Ankordanz,
          Das freut mich außerordentlich und ganz ehrlich. Es bräuchte viel mehr Menschen, die dies wagen. Dafür danke ich dir sehr. Vielen herzlichen Dank! Nicht nur (aber auch), dass du mein Erleben an dich heranlässt, sondern auch dafür, dass du ehrlich zu dir sein magst. Auch ich bin überzeugt, dass hinsehen und Ehrlichkeit zu mir selbst helfen kann meine kleine Welt zu verbessern und durch einen Dominoeffekt vielleicht sogar darüber hinaus. Mit deinen Worten bestätigst du mein Schreiben, dass es einen Sinn hat. Vielleicht können so Frauen oder Kinder Hilfe erhalten, weil Menschen wie du über meinen Blog Erkenntnisse erhalten, die ihnen Sicherheit geben im Umgang mit Trauma. Ich denke, dass Unsicherheit der Ursprung des wegsehens ist. Vielleicht auch eigene Schmerzen erkennen und würdigen. Wir alle haben Wunden, die es zu heilen gilt. Kleinere und größere. Es ist schön für einander da zu sein.
          Deine Worte bedeuten mir sehr viel. Ich hoffe, ich habe es richtig verstanden und konnte vermitteln, was ich meine.

          Ein schönes Wochenende und liebe Grüße
          „Benita“

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          1. Liebe Benita,
            vielen Dank für Deine Offenheit. Du sprichst mir aus der Seele. Auf diesen „Dominoeffekt“ hoffe ich auch. Auf den Mut zu erkennen, wo wir versuchen mit Starre und Rigidität unsere Unsicherheit zu verbergen – unsere Unsicherheit angesichts unserer Verletzlichkeit oder auch unserer Verletzungen. Den Mut, jeden Tag aufs neue der Welt offen gegenüber zu treten – mit möglichst wenig Vorurteilen. Ich kämpfe jeden Tag darum, auch wenn mein Schicksal dem Deinen bei weitem nicht gleicht. So gibt mir Dein Schreiben die Kraft zu erkennen, wieviel der Mensch tragen kann – und wieviel er damit auch erreichen kann.
            Vielen Dank für Deine Worte.
            Liebe Grüße

            P.s.: Es ist mir nicht so wichtig, aber ich weiß es nicht für andere – deshalb erwähne ich es: ich bin ein Mann.

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            1. Lieber Ankordanz,
              Herzlichen Dank für deine Worte und auch für dein P.S. ….. Das Web hat durchaus den Vorteil, dass wir uns durch Anonymität und Niknames einander annähern, ohne sofort in Schubladen zu stecken. 😀 Dennoch ist mir angenehm zu wissen ob ich mit einer Frau oder einem Mann kommuniziere. Dass ich dich falsch eingeordnet habe zeigt, dass es evtl. gut ist dies zu hinterfragen?!

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      2. Liebe Benita, seit über 35 Jahren arbeite ich mit Menschen, die genau, wie Du und ich Kindheitserinnerungen im negativen Sinn erlebt und durchlebt haben und heute immer noch bei sich tragen. Aber, liebe Benita, Du sollst es schaffen, aus all den Gefühlen herauszuwachsen, Dich immer mehr kennenlernen mit all Deiner wunderbaren kraft, Deinen Talenten und der großen Lebensfreude und Begeisterung, die unter diesen Verletzungen liegt.
        Ich wünsche Dir von ganzem herzen großen Durchbruch Renate Sell

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            1. Liebe Renate,
              Oh nein ich gebe nicht auf!!! Ich würde das kleine Mädchen verraten, dass ehedem so sehr ums Überleben kämpfte und zudem alles wegwerfen, was ich schon erreicht habe. Alles andere findest du wohl in meinem Blog, dass ich so lebe. Gestern war ein Tief. Heute nach 10 h Schlaf geht’s viel besser!
              Grüße
              „Benita“

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              1. … sehr gut. Denke immer daran, nach jedem TIEF, wenn Du ihm mit Gelassenheit und Vertrauen begegnest, wird das Licht in Deinem Inneren wieder angeknipst und es vergrößert sich. Die Selbstheilungskräfte können noch aktiver werden und die Lebensfreude und der Lebenswille werden von Tag zu Tag größer…………………….

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    1. Liebe Melinas,
      es wäre so schön wenn es aufhörte. Wir arbeiten alle daran, dass es zumindest bei uns endet, indem wir an uns arbeiten und reflektieren und den Schmerz als „so war es“ annehmen lernen. Aber es ist die menschliche Seele, die ich nicht verstehe. Irgendwie mag ich die Gattung Mensch nicht, weil soviel Aggression in ihr schlummert. Hab ein Zitat von Sigmund Freud im Kopf, das ich momentan nicht finde. Es lautet in etwa: „Das Überleben der Menschheit wird davon abhängen, wie sehr sie ihren Aggressions- und Selbstzerstörungstrieb in Griff bekommt.“ (Den eigenen) Kindern solches anzutun ist auch eine Form der Selbstzerstörung der Gattung Mensch.
      Ich denke schon, dass das Vibrieren und Kopfschütteln so eine Art ist, eine unangenehme Erkenntnis auf Distanz zu halten. Vielleicht ist es ein Versuch, das Erkannte noch abzuschütteln? Wenn es akzeptiert ist, braucht es das dann nicht mehr.
      Danke, dass du mir deine Erfahrung berichtet hast.
      Alles Liebe und Gute auch für 2018.
      „Benita“

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      1. Liebe Benita,
        die Gattung Mensch – ja sie hat viel Aggressionspotential und ausgeübte Gewalt und Aggression hat viele Ursachen. Es fehlt dem Menschen die Liebe! Und zwar von Anfang an – dieses Defizit schafft soviel Schmerz in den Menschen und das macht wütend….Selber habe ich solche Ansätze bei mir schon erlebt als ich sehr verzweifelt und hoffnungslos war. Zwar hatte ich meinen Glauben (höhere Macht, das höhere Selbst), ich weiß nicht ob ich nicht auch….richtig böse geworden wäre. Ich habe früher immer gesagt: Wenn ich nicht an Gott glauben würde, würde ich richtig böse und gemein werden…
        Mit den Jahren habe ich auch meine eigenen Ansätze von Gewalt, von Aggression in mir gespürt und die Nähe zum ev. „rauslassen“….das hat mich demütig gemacht und mich erschrecken lassen vor meinem eigenen Potential…aber es hat mich auch genauer hinschauen bei mir selbst und nach den Gründen für Gewalt bei anderen suchen und forschen lassen.
        Seit wir darum wissen – um unsere eigenen Gewaltimpulsen – sie erkennen konnten bei uns selbst und warum, sind wir einigermaßen fähig die unseren nicht unbewußt ausleben zu müssen (und ich urteile milder, wenn sie mir bei anderen begegnet). Bewußtsein ist da – so glaube ich – die einzige Möglichkeit Gewalt zu reduzieren.
        Es ist leicht die Gewalt und Aggression bei den anderen zu erkennen, aber, (alle Menschen – außer die Heiligen und ich glaub die gibt es nicht – tragen dieses „Potential von Gewalt“ in sich) die Gewalt in allen möglichen Nuancen bei uns selbst zu erkennen ist das Schwerste und nur jene, die die verborgene Gewalt bei sich selbst nicht erkennen, sind besonders gefährdet sie auszuüben.
        Wir, die Gewalt schon am Anfang unseres Lebens massiv erlebt haben, mit ihr groß geworden sind – haben den Vorsprung der Sensibilisierung zu diesem Thema schon den anderen voraus. Unser Bewußtsein wurde schon diesbezüglich sehr geschärft – aber wir tragen trotzdem die Möglichkeit der Gewalt in uns – verhindern können wir es nur, indem wir Bewusstsein schaffen in diesem Bereich und sie bewußt vermeiden.

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    1. Ich bin schon viel netteren Menschen begegnet. Es ging mir darum zu erkennen, dass er im Vergleich zu den anderen Familienmitgliedern wirklich bemüht und in Ordnung war und als Mann nicht so gewalttätig wie alle anderen Männer in meiner Umgebung damals. DAS wollte ich würdigen. Danke für dein Interesse.

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  3. Liebe Benita,
    Danke für diesen Beitrag. Es tut mir weh, diese Zeilen zu lesen, ich verspüre Mitgefühl für das kleine Kind. Fühlen lernen ist ein schönes Ziel für das nächste Jahr. Ich wünsche dir, dass du das Schritt für Schritt zulassen kannst.
    Auch ich von mir die besten Wünsche für das Neue Jahr (das wäre, glaube ich, das dritte Mal, dass wir uns ein gutes Neues Jahr wünschen 😉 )!
    Herzlich,
    Ut

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    1. Liebe Ut,
      Danke für deine lieben Worte und Wünsche.
      Na wenn das dann kein gutes Jahr für uns beide wird, wenn wir es einander so wünschen? 😊😀
      Ich liebe es Gutes zu wünschen, weil ich überzeugt bin, dass es hilft und heilt.
      In diesem Sinne nochmals ein heilsames, friedliches und glückliches Jahr 2018.
      Herzliche Grüße
      „Benita“

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    1. Liebe Myriade,
      es gibt kaum etwas, das ich mehr hasse, als andere Menschen damit zu belasten, was ich erlebte und doch finde ich keinen anderen Weg zu genesen, als auch darüber zu berichten. Es ist auch ein Versuch mich zu rehabilitieren. Ich bin nicht faul, weil ich in Pension bin, ich bemühe mich gesund zu werden. So gesund es geht.
      …… Herzlichen Dank für deine lieben Wünsche. Ja, so bald es geht. Danke, dass du dennoch liest, obwohl es schwierig ist. ❤
      Alles Liebe auch für dich.
      "Benita"

      Gefällt 4 Personen

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