Beziehungen ohne Gewalt: Ein schwieriger Lernprozess

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Ich muss ordnen, was in meinem Inneren tobt. *switch*, das Gefühl spaltet sich ab, sobald ich es ausdrücken versuche. Das Innenwesen versteckt sich? Betrifft es nicht uns alle? Wurde jemand getriggert?

Seit mehreren Tagen folgt ein Trigger auf den anderen. Vielleicht hätten wir mehrere Beiträge von anderen nicht lesen dürfen. Es ging auf mehreren unterschiedlichen Blogs um Beziehungen, Familie und die Frage ob Menschen die komplex traumatisiert sind Kinder haben sollten. Es waren schwierige Gedanken oder glückliche Darstellungen harmonischer Situationen. Beides triggerte gleichermaßen.

Auch ein Kommentar auf meinen vorletzten Beitrag „sexuelle Konditionierung“ zielte darauf ab:

„Liebe Benita,

Danke für den sehr offenen Post. (…)
Was mich mehr beunruhigt, ist Deine Entscheidung, keinen zweiten Menschen mehr in Deinem Leben zuzulassen. Ich verstehe Deine Ängste, das Mißtrauen, die Sorge, trotzdem Deine Seele kann nicht heilen, solange sie nicht in einem aufrichtigen, liebenden Du ihren Spiegel findet.
Ich bin jetzt 56 Jahre alt, habe 35 Jahre dissoziiert und dumpf als Workaholic mein Leben gelebt, bis erst bei einem Totalzusammenbruch alles ans Licht kam. Darüber verlor ich meine ganze Existenz, Ehe, Arbeit, Haus, Freunde… und trat eine 19 Jahre lange Irrfahrt durch Psychiatrie und psychotherapeutischer Klinik an, zog kreuz und quer durch Deutschland und hätte wohl mich selbst ganz verloren, wäre mir da nicht diese besondere andere, verwandte Seele begegnet. Durch sie lernte ich wieder – zumindest ihr – zu lieben, zu vertrauen, Hilfe anzunehmen, ein wenig zur Ruhe zu kommen, offen zu sprechen, gebraucht zu werden.
Dies alles wünsche ich Dir von Herzen, auch wenn ich sicher bin, dass Du eine starke Frau bist und auch alleine Deinen Alltag meisterst!
Weiterhin alles Gute!“

Ich habe den Kommentar nun mehrmals durchgelesen und er verletzt, triggert und spricht eine gewisse Wahrheit aus zugleich.

Ja, auch ich glaube, dass eine Beziehung so es eine wirkliche Liebe ist eine große Hilfe auf dem Weg zur Heilung darstellt. So wird es Anteile geben, die ich in diesem Erdenleben von mir alleine niemals heilen werde können. Das ist eine zutiefst schmerzhafte Realität.

Allerdings ist es nur eine bedingte Entscheidung alleine zu leben. Ich bemühe mich nicht um eine Beziehung. Das habe ich einige Zeit versucht. Es ist mir niemals gelungen.

Mit 25 Jahren wollte ich mit 30 eine eigene Familie haben. Ich wünschte mir immer Kinder. Mit 30 kamen die ersten tief verdrängten Vergewaltigungen hoch und nach und nach meldeten sich Innenwesen zu Wort. 35jährig diagnostizierte ich mir selbst DIS und suchte gezielt Hilfe. Mittlerweile denke ich zwar eher, dass es eine DDNOS ist, aber das ist eine Nebensächlichkeit.

Mein Kinderwunsch blieb dennoch enorm, bis mein Körper uns in meinem 40. Lebensjahr von dieser Qual erlöste und uns den Krebs schickte. Heute bin ich traurig und dankbar zugleich kein Kind zu haben. Als es körperlich noch möglich war ein Kind zu gebären, hätte ich es bei aller Reflektiertheit traumatisiert. Weil Kindern DIS nicht erklärt werden kann, weil sie ganz subtil Switches und Abwehr wahrnehmen und auf sich beziehen. Vor allem in den entscheidenden ersten Lebensjahren, wo eine sichere Bindung für das Kind so wichtig ist für die eigene Entwicklung und das überleben. Ich weiß, dass es DIS Frauen gibt, die Kinder haben. Dazu möchte ich nichts sagen. Hätte ich die Möglichkeit gehabt, hätte ich vielleicht ein Kind geboren. Für uns hat es sich als wir die Chance hatten mit diesem Mann falsch angefühlt. Zu anderen Zeiten hat es sich nicht ergeben und das ist gut so. Auch wenn es weh tut.

In jungen Jahren hatte ich so etwas wie Beziehungen, weil ich „normal“ sein wollte. Verliebt hatte ich mich niemals, es mir nur eingeredet. Im Grunde wurde ich von allen Partnern immer nur benutzt. Von manchen mehr, von anderen weniger. Ich wusste als junge Frau vor den ersten Gewalterinnerungen nicht, dass ich „nein“ sagen durfte, wenn ein Mann Sex mit mir wollte. Ich war nicht hässlich. Es fanden sich genug Männer die sich von mir angezogen fühlten. Zudem hatte ich als Kind gelernt wie es ist den eigenen Körper zu verkaufen. Geld dafür, nehme ich an, bekam mein Vater. Ich erhielt keinen Lohn für sexuelle Dienstleistungen. Dass ich „begehrt“ wurde war mein Lohn wurde mir gesagt. Dass es Vergewaltigungen an einem Kleinkind waren verstand und erinnerte ich erst viele Jahre später. Wenn ich meine geschriebenen Worte lese, zerreißt es mir fast das Herz. Da ist so viel wund. Ich kenne keinen tieferen Schmerz in mir. Es ist ein Riesenschritt erstmals dieses Leid zu fühlen!

Als junge Frau hörte ich immer wieder, dass ich mich wie eine Prostituierte verhalte, obwohl ich als Erwachsene niemals in diesem Gewerbe tätig war. Ich verstand  nicht, was durchaus wohlwollende Menschen meinten.

Dass auch alle Beziehungen die ich als junge Frau hatte Vergewaltigungen waren, sickerte ebenso nur langsam. Meine beiden Ehen eingeschlossen. Mit den ersten Erinnerungen und Flashbacks begann ich zu verstehen. Ich hatte drei liebevolle Begegnungen mit Männern. Zwei davon wollten eine Beziehung mit mir, setzten sich jedoch nicht über meine Abwehr hinweg. Einer gab mir einen Korb. Das hat mich beeindruckt und tief berührt, weil es so zärtlich war, wie er es tat. Er war nicht daran interessiert mich zu benutzen zu einer Zeit, wo ich nichts anderes kannte.

Leider gibt es genügend Männer, die es mögen wenn sich Frauen prostituieren. Noch dazu wenn sie dafür nicht zahlen müssen. Da lodert sehr viel Zorn in mir. Nein, ich verstehe Männer nicht und ich will es auch nicht mehr versuchen. Zumindest will ich sie nicht so nahe an mich heran lassen, wie es für eine Beziehung nötig wäre.

Vielleicht wollte ich das nie?

„Nein!“ zu Sex mit Männern sagen zu dürfen war DIE Erkenntnis für mein Leben. Es war ein Meilenstein in meiner Heilung!

Als Jugendliche schaute ich einmal einen „Club 2“ mit meinen Eltern. Eine Diskussionsteilnehmerin war Alice Schwarzer. Es bewegte mich, was sie sagte, wenn ich auch nicht mehr weiß, worum es genau ging. Mein Vater beschimpfte sie auf das Gröbste. Er wollte uns Kindern demonstrieren was er von Feminismus hielt und jenen, die sich dafür einsetzten.

Als er meine offenbar interessierten Augen sah, meine Aufmerksamkeit und mein Interesse erkannte, meinte er, dass Alice Schwarzer ja eine Lesbe sei. Das war als böse Abwertung gemeint. Damals in den frühen 1980er Jahren gab es wenig Akzeptanz anderer sexueller Orientierungen. Ob Frau Schwarzer damals eine lesbische oder eine hetero Beziehung hatte weiß ich nicht. Ich dachte aber glaube ich: „Das stimmt doch nicht!“ Warum weiß ich auch nicht.

Ich glaube mich auch zu erinnern, dass er MICH einmal „beschimpfte“, ich sei ja lesbisch. Es tat nicht weh, es war eher ein Gedankenanstoß. Vielleicht bin ich es? Frauen stehen mir jedenfalls näher als Männer. Aber auch mit einer Frau ist mir niemals eine Beziehung gelungen. Die wäre aber vorstellbar. Vielleicht irgendwann?

Um nochmals auf den Kommentar zurück zu kommen: Ich habe mich niemals entschieden keinen zweiten Menschen in mein Leben zu lassen. Wir haben uns entschieden uns nicht mehr vergewaltigen lassen zu wollen. Wir wollten uns von Männern nicht mehr benutzen lassen und hatten Angst im Falle einer Beziehung mit einer Frau auch eine solche Erfahrung zu machen.

∑Ich wusste, ich war nicht bereit für eine Beziehung. Wusste, dass es immer noch ums überleben ging. UND das ist wohl das Schwierigste, ich hätte keine Ahnung gehabt was ich zu bieten gehabt hätte.

Ich weiß, wie ich mich noch vor fünf Jahren fühlte. Oft war es uns unmöglich Menschen in die Augen zu sehen. Wir gingen durch unser Leben wie durch einen Film, alles war irreal. Es war nicht verzerrt oder sah komisch aus, bloß hatte die Gegenwart nichts mit uns zu tun. Ich fühlte andere Menschen nicht. Zumindest nicht im Körper sondern nur im Kopf. Ich dachte sie zu fühlen. Wir waren hypersensitiv aber nicht in der Lage während einer Kommunikation im Körper zu bleiben.

Es ist noch nicht lange her, dass ich überhaupt in Kontakt mit anderen Menschen gelangen kann. Mal besser, mal schlechter.

Vermutlich hilft eine Beziehung zu heilen, aber es benötigt auch ein gewisses Ausmaß an psychischer Gesundheit um eine Beziehung führen zu können in der nicht nur wiederholt wird was als Kind an Gewalterfahrungen gelernt wurde. Wenn dies nicht möglich ist, hilft es sehr sich zu sagen, dass ich alleine leben möchte. Es ist die einzige Möglichkeit zu überleben.

 

 

32 Gedanken zu „Beziehungen ohne Gewalt: Ein schwieriger Lernprozess“

  1. Hallo! 🙂 ich bin ganz zufällig auf deinen Blog gestoßen und muss sagen – ich bin metaphorisch gesehen den Tränen nahe. Deine Worte sind so mitreißend formuliert. Vielen Dank, dass du mich an deiner Geschichte und deinen Erfahrungen, aber auch an deinem Wachstum und deiner Persönlichkeitsentwicklung teilhaben lässt.
    Mach weiter so und alles Liebe dir!
    Beste Grüße!

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  2. Liebe Benita,
    Wir möchten dir unsrer Mitgefühl ausdrücken. Den Wunsch das Verlorene erleben zu dürfen kennen wir auch so sehr, eben so wie diese tiefe Trauer dahinter, oder die Wut es nie erleben zu dürfen…
    Den Wunsch nach echter Liebe, egal ob von Mann oder Frau und doch diese Angst davor…
    Den Wunsch ein eigenes Kind zu haben und doch zu wissen, nicht die Kraft oder das Vermögen zu besitzen ihm alles zu geben, was man ihm geben möchte…
    Tiefe Trauer durchzieht auch uns, wenn wir lesen, was ihr durchstehen müsstet…
    Alles Liebe für dich und deine Innenwesen, auf das ihr wenigstens etwas von euren Wünschen erfüllen könnt…

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    1. Liebe vergissmeinnichtdaslebendanach,
      herzlichen Dank für deine lieben Worte. ….. was uns am meisten schmerzt ist, dass ich eher denke, ich hätte einem Kind nicht geben können, was ein Kind bräuchte um gesund leben zu können. Ich denke die wenigsten Eltern können einem Kind alles geben, was sie ihm gerne mitgeben mögen. Bitte verzeih meine Wortglaubererei, aber ich denke dass dies ein sehr wichtiger Unterschied ist.
      Auch ich wünsche dir von Herzen, dass sich deine Wünsche dort erfüllen, wo sie für dich am Besten sind.
      Alles Liebe
      „Benita“

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      1. Das geht uns auch so.
        Ich denke, in vielem können wir sogar besser sein, als andere Mamas, aber wenn bei uns wieder Kriese angesagt ist (was leider viel zu oft ist) dann krieg ich nicht mal mich/uns gepflegt. Dann geht gar nichts mehr und das mag ich keinem Kind an tun, zu Mal die Kriesen so lange dauern. Und diese Unbeständigkeit und Wechsel bringen selbst unseren Mann zur Verzweiflung, wie viel mehr dann ein Kind?
        Und doch wäre es so schön einem Baby all die Liebe geben zu können, die wir niemals hatten…
        Alles Gut für dich ❤

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            1. Vielen Dank für eure Wünsche. 😊
              Das tut uns sehr leid, dass es für euch so schwierige Tage sind. Wir schicken euch ganz viel Kraft und das Beste für euch über diese Tage zu kommen. Ich weiß, dass viele DIS Frauen Probleme haben rund um dieses Wochenende und ich hab überlegt, ob ich Wünsche schicken soll, ich hoffe, sie haben euch nicht zu sehr verletzt.
              Falls doch, bedauere ich das sehr.
              Ich drücke euch die Daumen, dass ihr gut über diese „Feiertage“ kommt und ganz viel zur Ruhe kommen, ganz, ganz schnell. ❤️
              Herzliche Grüße und alles Liebe und Gute
              „Benita“

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              1. Ach liebe Benita, du kannst ja nicht wissen, dass es uns nicht gut tut. Wir haben es als liebe Grüße angenommen. Die Umstände sind, wie sie sind, da machen diese Grüße es nicht schlimmer.
                Wir wissen, wie du es meinst und schicken dir auch ganz viel Liebe und Kraft rüber. ❤

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  3. Liebe „Benita“, Danke für Deine warmen Worte. Das, was ich bisher von Deinem Leben erfahren habe, das hörte sich nach einem ganzen Ende schlimmer an als bei mir. Ich wünsche Dir Mut, vor allem, wenn er weg bleibt, dann wünsch ich Dir ein kleines Zauberfläschchen zu Hand mit konzentriertem Riesenmut für den nächsten kleinen Schritt; … ein paar schöne Ostertage wünsche ich Dir aus dem kalten Norden, Doris.

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    1. Herzlichen Dank liebe Doris für das wunderbare Zauberfläschchen. Ich werde es immer bei mir tragen und hoffe mich bei Bedarf daran zu erinnern. Auch dir wünsche ich schöne Ostertage und dass es bald etwas wärmer wird bei dir im Norden.
      Liebe Grüße aus Wien
      „Benita“

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  4. Nach meiner Erfahrung gibt es nicht „den“ richtigen Weg. Es gibt nur den eigenen. Und der ist richtig, weil es niemanden gibt, der mit Sicherheit sagen kann, das ein anderer Weg besser wäre oder auch nur gewesen wäre. Es sind immer eigene Erfahrungen, eigenes Glück und eigene Hoffnung. Wir können uns an den Möglichkeiten anderer orientieren. Aber unsere Entscheidungen müssen wir selber treffen – so wie wir sind und wie wir können. Es wird uns auch niemand die Verantwortung abnehmen bzw. abnehmen können (zumindest kein Mensch). So bleibt die Hoffnung, dass unser eigener Weg der richtige ist und uns schlussendlich auch in die Heilung führen wird.
    Liebe Grüße

    Gefällt 4 Personen

    1. Weise Worte lieber Ankordanz. Das Schwierige an diesem eigenen Weg ist ihn zu finden zwischen den anderen Wegen, die wir vor allem als Kinder (vielleicht) gegen unseren Willen mitgehen mussten. Zu erkennen was davon war dennoch mein Weg und was nicht. In sich horchen, Chaos heraus schreiben aus dem Inneren und vielleicht in eine ganz andere Richtung abbiegen als gewohnt. Und immer wieder Kraft schöpfen und sich selbst ermutigen weiter zu gehen.
      Liebe Grüße
      „Benita“

      Gefällt 4 Personen

  5. Liebe Benita, vieles von dem, was Du schreibst, kenne ich sehr gut aus meinem Leben. Was den oder die Partnerin angeht, die es gibt (oder nicht gibt…/noch nicht gibt). so ist das wie ein Buch mit 7 Siegeln. Wenn die Frage dran ist, dann tut sich da auch was, glaube ich. Es ist eine ganz andere Bewegung der Partnersuche, wenn innere Freiheit da ist, und freilasssendes Denken das Ambiente ist, das eine/n nährt.
    Ich habe vieles nie erreicht, bin froh über einen Menschen, der an meiner Seite ist – aber vor allem froh, dass ich mir auf die Schliche komme, wenn ich mir mal wieder Selbstverdammnis auferlege. Darüber bin ich wirklich sehr sehr froh. Die Trauer über das Verlorene bleibt. Aber sie hat ihren Schrecken und zerstörerische Macht verloren. Und je älter ich werde, desto bunter wird mein Leben nun. Scheint mir.
    Eine Tatze Graue-Pantherkraft wünsch ich Dir. Grüße aus dem Norden von Doris

    Gefällt 2 Personen

    1. Liebe Doris,
      deine Worte machen mir Mut! Dass das Leben bunter werden kann, je älter du wirst. Es hat sich bei mir vor allem in den letzten 5 Jahren viel zum Positiven verändert. Obwohl ich tatsächlich seit einiger Zeit sehr damit hadere alt zu werden ohne jemals eine Chance hatte jung sein zu dürfen. Das Bewusstsein darüber was sich nicht mehr ausgehen wird, was ich bei aller Mühe und Kraft selbst mit einer Spontanheilung nicht mehr erleben werde können, das hält mich seit einiger Zeit fest im Griff. „Diese Trauer über das Verlorene.“ wollte ich mir lange nicht eingestehen. Nun ist sie da und wir sehen hin. Im Grunde bin ich froh darüber diesen Schmerz zulassen zu können. Ich hoffe, dass die Trauer dann auch für mich irgendwann „ihren Schrecken und die zerstörerische Macht“ verlieren wird. Dann, wenn ich genug geweint habe, statt mir etwas vorzumachen. Vielleicht geht der Prozess der Trauer auch anders vor sich? Ich bin bereit mich der Wahrheit und den Gefühlen zu stellen, die kommen mögen.
      Es tut mir sehr leid, dass du vieles aus deinem Leben kennst, was ich geschrieben habe. Und es ist schön, wie du wohl einiges transformieren konntest und dein Leben bunter wird. Auch dass du einen lieben Menschen an deiner Seite hast freut mich für dich. Das hast du verdient. Vielen herzlichen Dank für deine so mitfühlenden Worte, deine Wünsche und dass du hier bist.
      Alles Liebe dir
      „Benita“

      Gefällt 1 Person

  6. Liebe „Benita“,

    ich kann deine Gefühle sehr gut verstehen.
    Momentan bin ich leider zu erschöpft um Worte zu finden, die dir und deinem Erleben gerecht werden würden.
    Dennoch wollte ich dich wissen lassen, dass ich dich gelesen habe und verstehen kann.

    Ich wünsche dir viel Kraft und Wärme und alles Liebe ❤
    Bunte Sterne

    Gefällt 1 Person

  7. Deine Geschichte trifft mich mitten ins Herz …
    was musstest du seit deiner Kindheit alles über dich ergehen lassen … nicht Deine Wille war es .. sondern die Macht anderer über deinen Körper … welch unwürdige Vorstellung
    einer diskriminierenden Peinigung und Ehrverletzung 😦
    Bettina lass Dich ganz fest umarmen ❤
    Du brauchst einen verständnisvollen beherzten Menschen an Deiner Seite …so wie du es dir selbst in deiner Vorstellungskraft wünscht … und den benötigten Freiraum mit sich selbst zu assoziieren … dein (unter)Bewusstsein und Du müssen wir **EINS** werden …

    wünsche dir ganz viel Mut …Kraft und Liebe zur Verwirklichung Deiner inneren Pläne
    die zuzaly ❤

    Gefällt 1 Person

  8. Liebe Benita!
    Was für ein anrührender Beitrag von dir.
    Ich kann verstehen, dass du so fühlst und es ist dein gutes Recht. Es ist auch dein gutes Recht, dich zu schützen, so wie du es gerade tust. Und was jetzt noch nicht geht, muss ja auch nicht für immer so bleiben. Und wenn doch, dann ist auch das okay.
    Außerdem… Es muss doch nicht immer gleich eine Liebesbeziehung sein. Beziehungen können auf so vielen Ebenen passieren und wertvoll sein. Wenn es dir heute schon besser als noch vor einiger Zeit gelingt, mit Menschen in Kontakt zu gehen, dann ist doch das kleine Pflänzchen schon zu sehen und es ist wahrscheinlich ein großer Zugewinn 🙂 (korrigiere mich bitte, wenn dem nicht so ist).

    Ich wünsche dir auch ganz viel Kraft für den weiteren Weg. Vielleicht stiehlt sich ja auch irgendwann (vielleicht auch „nur“ vorübergehend) als Weg(stück)begleiter jemand an deine Seite. Ganz unamorös.
    Alles Liebe MrsTingley

    Gefällt 4 Personen

    1. Liebe MrsTingley,
      ich sehe Verbesserungen und ja, es ist bereits viel, wenn sich Freundschaften verbessern oder möglich werden. …….. Natürlich MUSS keine Liebesbeziehung sein. Gerade heutzutage gibt es sehr viele Menschen, die alleine leben. Dennoch wünschte ich es mir sehr. Das darf doch auch sein?
      Alles Liebe auch dir
      „Benita“

      Gefällt 2 Personen

      1. Der Wunsch ist verständlich, menschlich, natürlich. Ich wollte dir nur irgendwie mitteilen, dass ich dich sehe, verstehe und so ganz aus der Ferne die Hoffnung für dich nicht aufgeben mag 🙂

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  9. Ach Benita, ich weiß gar nicht was ich dazu sagen soll….auf jeden Fall habe ich Dich gelesen und bin sehr betroffen und fühle mit Dir. Das Schwierige in nahen Beziehungen ist, dass all die noch unerledigten, noch nicht aufgearbeiteten Dinge zum Vorschein kommen, es ist wie eine Aufforderung weiter Verborgenes aufzuarbeiten, wenn es auftaucht. Aber so wie ich Dich im Blog verstehe, bist Du ja schon eine Weile dabei aufzuräumen in Dir und das wird von mal zu mal besser, dann wird man freier und hat immer mehr eine Wahl. Du darfst nur nicht aufgeben. Und ich bin sicher, dass Du das Wichtigste für Dich schaffst aufzuarbeiten und Dich zu befreien von den Altlasten.
    Ganz viel Kraft und Zuversicht wünsche ich Dir!

    Gefällt 2 Personen

  10. Dieser Gedankengänge sind mir sehr vertraut. Viel zu groß die Angst und manchmal doch der Wunsch. Und sich einreden, man kommt ohne Beziehung auch klar. Seit der Scheidung aus einer gewaltvollen Beziehung sind nun 6 Jahre vergangen. Diese Zeit war aber auch notwendig, denn es waren 10 Jahre. Vielleicht soll es ja irgendwann doch noch so sein… Das wünsche ich Dir auf jeden Fall!

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