Verkaufsgespräch mit musikalischem Ausklang

Unsere Zahnärztin möchte uns eine Brücke verkaufen. Das versucht sie schon seit ungefähr drei Jahren. Wir wissen aber nicht, ob wir das wollen. Eigentlich wollen wir nicht, aber die Alternativen sind leider auch nicht überzeugend. Zahnlücke, die wie sie sagt für das Gebiss nicht von Vorteil ist oder noch viel schlimmer: Teilprothese – grässlicher Gedanke und unvorstellbar.

Nun haben wir also bereits den zweiten Kostenvoranschlag innerhalb dieser drei Jahre für ihre Arbeit an unserem Gebiss daheim und können uns nicht entschließen. Die Panik war und ist groß. Ein nicht zu uns gehörendes Teil in unserem Mund zu haben ist ein riesiger Trigger. Günstig ist so eine Brücke auch nicht. Wir müssen uns also ganz sicher sein, dass wir das wollen und können, um zu vermeiden, dass wir danach in solche Panikreaktionen geraten, dass sie die Brücke wieder herausnehmen muss. Und was dann? Viel Geld in den Müll geworfen und Zähne beschliffen. Als wir das erkannt hatten, haben wir einen Beratungstermin mit der Ärztin vereinbart, den wir gestern hinter uns gebracht haben. Klar war, dass nichts körperlich schmerzhaftes geschehen wird, dennoch war die Panik riesig.

Normalerweise hilft es ärztliche Behandlungen vornehmen zu lassen, wenn wir von jedem Behandlungsschritt genauestens informiert werden. So können wir die Kontrolle behalten. Bei der Zahnärztin ist das nochmals umso wichtiger, als wir ja während der Behandlung nicht wirklich sprechen können. Auch ein enormer Trigger, der vermutlich jeden Termin sehr erschwert.

Also saßen wir mit ihr beisammen und wir baten, dass sie uns alles ganz genau erklärt, was sie tun wird. Sie meinte, das haben wir ja schon öfters besprochen und das ist ja auch nichts Neues, das kennen Sie ja eh schon. ….. O.k. sie ist eine ganz gute Handwerkerin, was für eine Zahnärztin auch eine brauchbare Basis ist, dass sie keine Psychologin ist, betont sie immer wieder. Das ist nicht ihre Natur. Leider!

Das Problem am „eh schon kennen“ und „nichts Neues“ ist jedoch, dass wir größere Eingriffe einfach nicht erinnern. Keine Ahnung, wer dann die Behandlung über im Körper ist, ich bin es nicht! Dass wir ganz offensichtlich Switchen und keinen Zugang zu den Behandlungen haben wurde uns auch erst vor kurzem bewusst, als die Ärztin meinte, was an einem Zahn schon für Behandlungen gemacht worden waren und wir keine Ahnung hatten, dann aber ganz von hinten ein Bild in Erinnerung kam, dass wir wohl in den OP in ihrer Ordination hineingegangen sind, aber was dort geschah? Wenn wir wenigstens wüssten, wer das von uns weiß. Und so drängte sich immer mehr der Verdacht auf, dass diese Absenzen bei Zahnbehandlungen schon öfters vorgekommen sein mussten.

Diese neue Erkenntnis, dass wir eben nicht erinnern, wenn sie uns behandelt, haben wir ihr dann auch gleich mitgeteilt. Zunächst nahm sie das hin und begann uns das Prozedere nochmals(?) zu erklären. Dann ließ es ihr aber keine Ruhe und sie meinte: „Das ist aber schon eigenartig, dass Sie sich da gar nicht erinnern?“ Unsere Antwort: „Nein, das ist gar nicht eigenartig bei einer komplexen Traumafolgeerkrankung! Da gibt’s mehrere Innenwesen und das kommt oft vor.“ Die Zahnärztin lächelte daraufhin und sagte als ob sie jetzt einen wunderbaren Witz macht: „Ach wie praktisch, schlechte Erfahrungen werden einfach vergessen.“ „Nein, das ist gar nicht praktisch, das ist Scheiße!“, war unsere Reaktion. Dass es sich nämlich nicht um einfach so vergessen und es belastet nicht mehr handelt, sondern um eine Retraumatisierungssituation konnten wir ihr nicht mehr erklären, denn schon kam ihre uns bereits bekannte Aussage: „Ich bin eben keine Psychologin.“ Das lässt uns dann verstummen, weil es soviel heißt wie: „Ich will’s gar nicht wissen!“

Da hatten wir schon einmal vor einigen Jahren einen Disput dazu und seither ist das davor aufgebaute Vertrauen über all die Jahre sehr stark angeknackst. Immer wieder fragen wir uns seither, weshalb wir ihr zu Beginn so sehr vertrauen konnten? Sie fand uns auch sehr viel sympathischer, als wir eben nicht sagten, was wir brauchen, sondern uns einfach versuchten ihrer Art der Behandlung unterzuordnen und nicht wagten etwas zu erbitten. Bzw. noch gar nicht wussten, was wir brauchen. Mit gestärktem Selbstbewusstsein und Einfordern unserer Bedürfnisse sind wir eben zunehmend schwierig. Zu schwierig für sie? Vermutlich, denn sie weist uns zurück, wenn’s ihr zu anstrengend wird und das passiert doch schnell. Also, entweder wir passen uns an, oder wir müssten theoretisch die Ärztin wechseln.

Bloß ist es alles andere als einfach eine handwerklich gute und sensible Zahnärztin zu finden.

Nachdem alle unsere Fragen von ihr beantwortet wurden, machte sie sofort Druck, dass wir die Behandlung gleich angehen und einen Termin dafür vereinbaren sollten.

Wir fühlten uns schon wieder überrumpelt und überfordert. DAS dürfte der Grund sein, dass wir bei ihr Switchen müssen. Sie bestimmt über uns, weil sie damit rechnet, dass Menschen ganz leicht ad hoc entscheiden können. Können wir aber nicht!!! So eine große Sache MUSS intern besprochen werden. Dazu müssen alle Innenwesen, die mithelfen können gehört werden. Und es braucht Zeit. Das geht nicht sofort und schnell. Nun haben wir uns zumindest auf einen Termin Mitte August retten können. Da bleibt noch Zeit das Thema in der Therapie zu besprechen und auch intern. Und falls es nicht möglich ist, werden wir den Termin eben verschieben. Das dürfen wir!

Es braucht mindestens drei Behandlungstermine, bis die Brücke fertig ist. Nun haben wir gestern durchsetzen können, dass wir zwischen zwei Behandlungsschritten, die in einem gemacht werden zumindest 30 bis 60 Minuten Pause haben, um uns zu regenerieren. Darauf sind wir stolz, weil überall dieser Druck war schnell, schnell Termine auszumachen. Es haben keine anderen Patient*innen gewartet, weshalb also dieser Druck? Und nachdem wir zunächst dem Druck nicht standhalten konnten und einem für uns unpassenden Termin zugestimmt haben, sind wir noch einmal zurückgegangen und haben den eben vereinbarten Zeitpunkt nochmals verschoben. Ein weiterer Grund stolz zu sein. Wenn die nur ansatzweise verstünden, wie belastend all dies ist. Denn um uns darüber klar zu werden, dass der Termin nicht passt, sind wir gleich nach verlassen der Praxis davor zusammengesunken und haben uns auf eine Steinmauer gesetzt um einmal zur Ruhe zu kommen. Dann nochmals zurück gehen brauchte schon auch Mut.

Auch haben wir gebeten, dass wir begleitet werden dürfen für die Behandlung. Ich hoffe, wir finden jemanden, die oder der das für uns macht und uns auch hilft.

Noch aufgewühlt fuhren wir dann heim und stolperten am Heimweg über eine Bühne des beginnenden Kultursommer Wien 2020. Die Musik zog uns an und so konnte der Tag mit Musik von Birgit Denk und Band angenehm ausklingen.

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Zumindest diesen Vorteil hatte das Beratungsgespräch bestimmt. Hätten wir diesen Termin nicht gehabt, hätten wir dieses Gratiskonzert verpasst, weil wir nicht außer Haus gegangen wären. ….. Vielleicht ist das ein gutes Omen für die anstehende Zahnbehandlung?

 

25 Gedanken zu „Verkaufsgespräch mit musikalischem Ausklang“

  1. Liebe Benita Wiese,
    ich bewundere Euren Mut, nicht alles hinzunehmen! Gut gemacht! Ich fühle mich auch sehr unwohl, wenn ich das Gefühl bekomme, mir wird irgendetwas aufgedrängt, was ich nicht will.
    Ich kann Euch allerdings in der Hauptfrage beruhigen: Seit über fünfzig Jahren habe ich eine Brücke wegen eines fehlenden Backenzahnes. Sie hat mir noch nie Probleme gemacht! Mein Zahnarzt damals war etwas forsch aber nicht unangenehm. Ich schätzte sein handwerkliches Können und auch seine Art, wie er seine Praxis führte: es war ein Ein-Mann-Betrieb. Er machte alles selbst. Das imponierte mir damals sehr. Auch jetzt bin ich schon sehr lange in einer Praxis, die handwerklich gut arbeitet. Deshalb denke ich, es ist gut, dass Ihr Eure Ärztin schon eine Weile kennt, und dass Ihr weißt, dass Sie handwerklich gut arbeitet.
    Ich wünsche Euch ein gutes Gelingen! Aus meiner Erfahrung kann ich sagen, dass es an dieser Stelle danach Ruhe gibt. Und wenn der vereinbarte Termin für Euch doch schon zu früh kommt, könnt Ihr ihn immer noch verschieben.
    Alles Gute Euch und herzlichen Gruß, Michael

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    1. Lieber Michael,
      Vielen Dank für die lieben Worte und deine Erfahrungen mit einer Brücke. Als forsch würde ich meine Zahnärztin auch bezeichnen. Sie ist nicht unangenehm nur extrem ungeduldig und das setzt uns enorm unter Druck. Wir schätzen an ihr vor allem, dass sie Zahnärztin ist und auch als Chirurgin operative Behandlungen in ihrer Praxis vornehmen kann. Und, das Wichtigste, sie ist durchaus handwerklich begabt. …… Wir sind überzeugt, dass es keine gute Idee wäre für eine Brücke in eine neue uns unbekannte Praxis zu gehen. Noch dazu wo wir ihr handwerkliches Können ja schätzen. Da sind wir ganz bei dir.
      Deine Wünsche für die bevorstehende Behandlung tun gut. 😊
      Herzlichen Dank und ganz liebe Grüße
      „Benita“

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    2. Lieber Michael,
      Jetzt möchte ich noch einmal rückfragen. Ist es tatsächlich dieselbe Brücke seit über 50 Jahren, oder musste sie einmal erneuert werden? Weil das ist ja wundervoll. Meine Zahnärztin, die immer übervorsichtig ist bzgl. Prognosen, wie lange etwas hält, meinte sie würde 15 – 20 Jahre halten können.
      Herzliche Grüße
      „Benita“

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  2. Meine Kindheitserlebnisse bezüglich Zahnarzt waren auch nicht so dolle, deshalb bleibe ich bei meinem Zahnarzt, auch wenn er mir zwischendurch immer wieder Sachen verkaufen will, die eigentlich nicht so nötig sind. Als ich mal umziehen musste, bin ich sogar kilometerweit gefahren, um meinen alten Zahnarzt aufzusuchen. Zahnarzt ist m. E. wirklich eine Vertrauenssache. Ich empfinde das genauso: Liegend und zwischendurch nicht sprechen können, ist nicht gerade die idealste Ausgangsposition. Ich habe sogar schon bestimmte Helferinnen kategorisch abgelehnt, wenn ich sie unangenehm empfand.
    Aber du zeigst ja bereits im Vorfeld sehr konstruktive Lösungsvorgänge, bravo!

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    1. Ja Zahnarzt ist eine sehr ausgelieferte Position. Ich fahre auch ans andere Ende der Stadt zu meiner Zahnärztin. Würde auch noch weiter fahren. Einmal bin ich mit dem Zug über 2h zu einem besonderen Zahnarzt gefahren. Das war mir auf Dauer aber doch zu weit, vor allem weil ich im Notfall nicht so weit fahren wollte. …… Wir denken, dass man sich viel mehr trauen sollte beim Zahnarzt. Alles was es einfacher macht sollte möglich sein. ….. Das bestätigst du uns. Super, wie du auf dich schaust. Danke dir fürs Teilen deiner Erfahrungen und deine Mut machenden Worte. 😊

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  3. Liebe Benita, du bist echt toll! Ich hätte mich nie getraut, mich so durchzusetzen. Du hast in jedem Punkt auf dich geachtet.
    Ich war aus ähnlichen Gründen seit über 10 Jahren nicht mehr beim Zahnarzt. Ich weiss, ich weiss, das ist nicht gut, aber ich schaffe es einfach nicht auf dem Rücken mit offenem Mund dazuliegen, während dem jemand sich an meinem Mund zu schaffen macht.

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    1. Danke, danke, liebe Ut,
      wir können dich gut verstehen und solange du keine Schmerzen hast ….
      Ich denke, das ist unser Antrieb hinzugehen, obwohl es eigentlich unerträglich ist. Wir haben noch viel mehr Angst, dass wir am Wochenende oder an Feiertagen, oder überhaupt Zahnschmerzen bekommen und dann keine Ärztin an der Hand haben, der wir zumindest einigermaßen vertrauen bzw. ihre Eigenheiten kennen und wissen was uns erwartet. Und dann müssten wir mit Schmerzen zu jemand Fremden gehen. Diesen Gedanken ertragen wir nicht. Da wüssten wir auch nicht, wie wir das aushalten sollten. Und dann könnten wir auch überhaupt nicht für uns einstehen. ….. Also quälen wir uns hin. ….. Allerdings waren wir davor auch zwei Jahre nicht dort, weil die Ankündigung, dass sie da eine Brücke machen will, uns so enorme Angst gemacht hat. Das Problem war aber, dass es uns dann dauernd belastet hat. ….. Wir sollten doch …. !
      Es ist einfacher hinzugehen für uns, als anders. Das ist alles.
      Wobei wir sind echt stolz auf uns. Das sollte ich auch nicht sagen, ist aber so. 😉😏

      Vielleicht kann dich ja einmal jemand begleiten zu einem Arzt oder Ärztin. Wir hatten z.B. beim ersten Mal darauf bestanden, dass sie nicht bohrt, sondern uns nur sagt, was zu tun ist, als wir neu bei ihr waren. Eine Ärztin, die das nicht akzeptiert, ist unbrauchbar. So auch dieser Termin, nur reden und erklären! Es gibt ja schon Zahnärzte oder Zahnärztinnen, die sich auf Angstpatienten spezialisieren. Es gibt viele, die da große Angst haben und sich unwohl fühlen. Da sind wir nicht alleine. 😁 Ich überlege eben deswegen, ob wir wechseln sollen, aber alle Suche nach einer neuen Ärztin hat uns bisher nicht zufrieden gestellt. Und so etwas Großes, wie eine Brücke wollen wir nicht bei einer neuen Ärztin machen lassen. Hm, so ist das bei uns.
      Hoffentlich haben wir dich jetzt nicht überhäuft mit unseren Gedanken dazu. Vielleicht helfen sie dir ja????
      Wünschen dir alles, alles Gute und jetzt ist vermutlich gerade nicht der beste Zeitpunkt, das auch noch anzugehen, oder? Du gehst deinen Weg so wunderbar. Das kommt auch noch. Zum richtigen Zeitpunkt dann.
      Ganz herzliche Grüße
      „Benita“ 🤗🍀💖

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      1. Was du schreibst ist wirklich hilfreich. Einfach mal hingehen, in den Mund schauen und dann erklären lassen, das wäre vielleicht möglich. Ich habe halt Horror, dass mich der Zahnarzt zur Dentalhygienik schickt, da müssen in der Schweiz alle Patienten zweimal pro Jahr hin. 45 Minuten Zähnnreinigung schaffe ich einfach nicht.

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        1. Ihr müsst Zahnreinigung machen in der Schweiz? Wer zwingt euch? Krankenkassen?
          Also bei uns ist das so, dass wir das auch ganz schlecht aushalten und darum so alle zwei Jahre nur machen lassen. Maximal. …. Unserer Ärztin wäre zweimal jährlich auch lieber. Geht eben nicht. Und weil es uns so weh tut, wenn die das Unterkiefer reinigen, bekommen wir dort eine Spritze. Beim Oberkiefer geht’s mit den Schmerzen. …. So ist das bei uns. …. Fein, dass unser Geschreibsel hilft. 😊

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          1. Nein, wir werden nicht gezwungen, aber die Zahnärzte bieten gar keine „Kontrolltermine“ an, das machten die Dentalhygieniger. Nur wenn was ist, dann geht man zum Zahnarzt. Alle Zahnärzte hier beschäftigen Dentalhygieniger und wenn man beim Zahnarzt als Patient angenommen werden will, dann muss man da hin.

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            1. Zahlt die Kasse bei euch die Zahnhygiene? Wir müssen das bezahlen. Darum kann das auch nicht verknüpft werden. Das mit den Kontrollterminen ist natürlich schlecht. Aber was ist, wenn du das am Telefon schon bei einer Terminvereinbarung klärst? Also als Bedingung, dass du überhaupt kommst. Lt. Internet gibt’s in Wien Zahnärzte, die bei einem ersten Gespräch sogar anbieten, dass Patient*innen nicht einmal im Zahnarztstuhl sitzen müssen. Vielleicht gibt’s da schon welche in der Schweiz entgegen kommen? Am besten du sagst schon am Telefon, dass du auch vor Dentalhygiene so große Angst hast, dass du überhaupt nicht zur Kontrolle kommen kannst. Was meinst du? Kannst dir das vorstellen? Am Telefon ist es für uns immer sicherer, weil da können wir immer noch nicht hingehen. Natürlich davor absagen. Aber am Telefon kann uns niemand Schmerzen zufügen.

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              1. Nein, die Dentalhygiene wird nicht bezahlt. Bei uns wird die Zahnmedizin von der Kasse überhaupt nicht bezahlt. Aber als Inveliden-Rentnetin kriege ich es trotzdem vom Staat finanziert, die Kosten sind also nicht das Problem. Aber anrufen und erklären kann ich auf jefen Fall. Das wird dann mein nächstes Projekt. Danke für deinen wertvollen Input!
                Ganz liebe Grüsse, Ut

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  4. Liebe Benita, das hast Du gut gemacht! Ich gratuliere Dir – so eine Leistung! Auch wenn die Zahnärztin nicht einfühlsam ist, weil sie offensichtlich vollkommen überfordert ist, dann ist das Wichtigste, dass Du für Dich gesorgt hast, widersprochen hast und Dir einen Freiraum geschaffen hast. Und dann das Konzert! Wie schön!Ich möchte Dich bekräftigen darin, dass Du vollkommen frei bist, ob Du hingehst, den Termin verschiebst, die Zahnärztin wechselst oder welchen Schritt auch immer. Jedenfalls möchte ich Dir meine Anerkennung ausdrücken, wie genau Du/Ihr mit Dir/Euch seid. Herzlich Beatrix Dr. Beatrix Teichmann-Wirth Personzentrierte Psychotherapie Paletzgasse 22-24/30 A-1160 Wien Tel. 0043676 612 24 07

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  5. Wow.. da könnt ihr wirklich sehr stolz sein , das ihr zurück gegangen seid. Und auch um Pause bitten, Respekt!
    Das man anstrengend wird, wenn man sagt was man braucht oder eben auch nicht, glaub ich sofort um so mehr darfst du stolz sein.
    Und das Konzert war die Belohnung

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  6. Je nachdem wie groß, besser klein die Zahnlücke ist, wäre eine gut und sauber gearbeitete Brücke eigentlich kein Problem und preislich auch viel günstiger als ein Implantat.
    Hab auch schon seit fast 20 Jahren eine festsitzende Brücke für zwei fehlende Zähne und hab überhaupt nicht das Gefühl einen Fremdkörper im Mund zu haben.
    Das Gratiskonzert am Schluss sehe ich auch als gutes Omen, also hab Mut und Vertrauen zu eurem Zahnarzt. 😉
    Liebe Grüße von Hanne

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    1. Liebe Hanne,
      Vielen Dank für das Teilen deiner Erfahrung. Das Problem das wir haben ist, ob uns eine Brücke an die oralen Vergewaltigungen erinnern könnte, also dahingehend triggern könnte? Das ist unsere Befürchtung. Ein Implantat ist wegen der Kosten keine Option, denn schon die Brücke ist sehr viel Geld. Wenn sie aber 20 Jahre und mehr hält, dann lohnt es sich schon.
      Hast du deine Brücke im Mahlzahnbereich? Und kein Problem mit kauen?
      Danke für deine Hilfe.
      Herzliche Grüße
      „Benita“

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      1. Mir fehlen zwei Backenzähne die überbrückt werden mussten und hab überhaupt kein Problem beim kauen. Muss aber wirklich richtig gut angepasst werden damit es so ist weshalb man wirklich auf den richtigen Zahnarzt achten sollte.
        Meine Tochter hatte nach einem Kieferbruch wegen Fahrrad-Unfall mal ein extrem negativ prägendes Erlebnis in unserer Zahnklinik mit einem Implantat, weshalb ich deine Bedenken sehr gut verstehen kann.
        Herzliche Grüße auch an dich und guts Nächtle. 🌠

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