Per Los gestalten

Ein wichtiger Artikel in der „Zeit“, den ich gerne weiter verbreite und sehr empfehlen möchte.

Demokratie neu gedacht, oder eher zurück zu ihren Wurzeln?!

Mir gefällt die Anregung.

aquas de marco

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Manchmal freue ich mich über einen guten Artikel, heute war wieder so ein Moment. In der ZEIT stand ein sehr schöner Artikel zum Thema Demokratie.“ In der modernen Welt gibt es viele Minderheiten, hin und wieder werden ihre Namen verändert. Aus „Negern“ wurden „Schwarze“ und „African Americans“. Aus „Krüppeln“ wurden „Menschen mit Behinderung“ und „anders Begabte“, aus „Eskimos“ wurden „Inuit“.Aus den „einfachen Leuten“ wurden „Asis“, „Proleten“ und „White Trash“. „
Ist ein Zitat aus dem Artikel der Autoren Bastian Berbner, Tanja Stelzer und Wolfgang Uchatius. Er ist durchaus lesenswert, möglicherweise auch für die Menschen, denen die Demokratie egal ist, die enttäuscht sind oder die das ganze Thema nervt.
Manchmal lohnt ein Blick zurück in die Geschichte. Ja, Geschichte kann langweilig sein, aber ohne Geschichte würden wir uns immer noch die Finger an der heißen Herdplatte verbrennen. Leider vergessen wir komplexere Sachen schneller. Die Zeit Autoren haben das Demokratische Los…

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Neujahrsmails

Weil ich denke, dass diese Friedensbotschaft nicht oft genug geteilt werden kann.

Ich habe das berührende Video als reblogg bei Sophie0816 gefunden. Danke dafür und fürs posten hier.

Auch ich/wir habe/n 2016 als Jahr des Umbruchs erlebt, wo viel innen in Bewegung kam. Verkrustungen aufbrachen. Nicht einfach, aber not-wendig!

Komisch, dass es Kinderehe heißt?

Diesen Beitrag von Simmis Mama habe ich bereits vor einigen Tagen entdeckt. Auch wenn er nun nicht mehr ganz „druckfrisch“ ist, ist er leider doch noch aktuell.

Sowohl den verlinkten Artikel von AmepresGermany als auch die wichtigen und richtigen Gedanken von Simmis Mama möchte ich aber gerne weiter verbreiten. Darüber sollten wir uns doch alle Gedanken machen?

Ergänzung per 19.12.2016:

Hannah C. Rosenblatt’s Einwurf in den Kommentaren zum Thema und ihr Verweis auf ihren Beitrag möchte ich hier nochmals hervorheben.

Ein wirklich sehr lesenswerter Text. Hier nochmals der Link direkt auf ihre Seite:

Weil sich die Sprachführung über sexualisierte Gewalt verändern muss!

Zerreißt den Mantel der Gleichgültigkeit

Dieser Beitrag spricht mir aus der Seele, wiewohl ich selbst ausreichend Ausgrenzungserfahrungen habe, finde ich genug Identifikation, um ihn zu teilen.

Selbst fehlt mir derzeit die Kraft etwas dazu zu verfassen. Eigenes (abgebrochenes) Studium der Politikwissenschaft hin oder her. Neben privater Schwäche, schwächen mich auch die weltpolitischen Um- und Zustände.

Herzlichen Dank, liebe Nunu, dass du in Worte gefasst hast, wozu ich derzeit nicht in der Lage bin.

Ich erinnere genau, wie ich selbst dem Abriss der Berliner Mauer mit Anfang 20 im TV folgte. Ein Besuch in der Slowakei. Betroffen von deren Armut. Jahre der Unfähigkeit irgendetwas außerhalb des eigenen Überlebens zu verfolgen, folgten. Ohnmacht, ein Trigger, der mich nun auch im Politischen einholt.

Nunu schreibt am Ende: „Wir brauchen eine menschlichere Politik. Mehr denn je.“ … Dazu ist nichts hinzuzufügen! Danke!

Ich kauf nix!

So, ich muss jetzt mal was Politisches loswerden. Als Greenpeace-Mitarbeiterin, die in der Öffentlichkeit steht, durfte ich bisher nicht dezitiert eine Partei unterstützen (ich hab mich nicht immer dran gehalten, zugegeben) – und ich verstehe das auch. Umweltschutz MUSS überparteilich sein, und die explizite Nähe zu einer bestimmten Partei kann am Weg zum Erlobbyieren eines neuen Umweltgesetzes schaden. Aber nur so nebenbei: Am Tag von Van der Bellens Wahlsieg war einer der Ersten, den ich erleichtert umarmte, mein Chef 🙂 Weil es diesmal einfach um viel mehr ging als Politstrategie: Es geht um die Wahl zwischen Vergangenheit und Zukunft, es geht darum, einen Rechtsruck im Land zu verhindern, an dessen mögliche Auswirkungen ich gar nicht denken will. Einen Mann zu verhindern, dessen Frauenbild wahrscheinlich noch verzopfter und eingestaubter ist als das meines 100-jährigen Großvaters. Daher wollte ich vor der Wahl nächsten Sonntag unbedingt noch einen brennenden Beitrag pro Van der…

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dokument #8

Spiegelscherbenkind fand unseren Blog vor Kurzem und wir sind sehr dankbar dafür. Ich möchte hier diesen Beitrag von ihr teilen, weil er sehr schön beschreibt, wie schwer die Annäherung an sog. „Normale“ ist. Dass das Erstaunen beidseitig ist und wenn von DIS-Menschen erwartet wird die „normale“ Welt zu verstehen ist es so anstrengend und schwierig bis unmöglich, wie umgekehrt. Es ist ein sich annähern, das die Anstrengung und das Wollen beider Seiten bedarf.

Wir haben diesen Beitrag fast exemplarisch ausgewählt. Er passt sehr gut zu unserer momentanen Lebenssituation. Exemplarisch deshalb, weil wir allen Leser/inne/n diesen Blog ans Herz legen möchten. Noch haben wir keinen Text gefunden, der uns nicht im Innersten berührt und angesprochen hätte. SO ist ein Leben mit „multipler Persönlichkeit“, wunderbar beschrieben! So erleben wir es auch weitgehend.

Danke Spiegelscherbenkind für diesen Einblick! 🙂

[disparat] multiple systematik

Zwischen uns auf dem Tisch liegt die Diagnose. Ein Begriff und seine Begründung.

Nach all den Terminen mittlerweile kennen wir uns. Sie ist da um mir zu helfen. Und weil sie das auch tatsächlich immer wieder tut, vertraue ich ihr. Zurecht.

Nicht einmal war sie invalidierend oder bevormundend. Nicht einmal hatte man den Eindruck, dass sie nicht sieht.

Von allen, an die man gerät, wenn man auf Hilfe angewiesen ist, um das, worin man steckt zu verändern, weil man sich alleine da nicht raus ziehen kann, sondern immer wieder tiefer nur hinein stößt, ist sie diejenige, die diese Muster und ihre Wurzeln dahinter wohl am genausten sieht. Man hat den Eindruck, dass sie versteht.

„Das kann man sich gar nicht vorstellen…“ sagt sie.

„Ja“ sage ich, „ich weiß….und ich dachte wirklich immer, dass alle Menschen so sind“.

„Alle Menschen sind anders“, sagt sie und lacht, „und sie sind eben so“.

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Du — Mallybeau Mauswohns Multiversum

Es gibt einen Platz den du füllen musst, den niemand sonst füllen kann, und es gibt etwas für dich zu tun, das niemand sonst tun kann. (Platon)

über Du — Mallybeau Mauswohns Multiversum

Diese Worte Platons hat mir Mallybeau Mauswohn heute geschenkt. ∑Ich sage bewusst geschenkt, denn sie passen so zu unserer Tagesverfassung der letzten Woche und speziell heute. Danke! Ich möchte sie nun weiterschenken gemeinsam mit einem phantastischen Bild von Mallybeau.

Immer wieder fühlen wir, dass es für uns besondere Aufgaben gibt und es ist an der Zeit diesen (wieder) mehr Zeit zu widmen. Wir freuen uns auf unser Leben. Das bedeutet, auf ein Leben, das uns entspricht und vermehrtes loslassen der veralteten erlernten Strukturen.

Der Plastikstrand oder: Wie wir uns selbst vergiften.

Off topic?

Ufert es aus, wenn ich es als Gewalt gegen mich/uns selbst bezeichne, die wir eben auch vererbt bekamen, wie wir unsere Natur und damit auch uns selbst vergiften?

Dieser Beitrag trifft mich tief, weil ich wohl in letzter Zeit immer mehr über Zero Waste lese und dachte, o.k. ich hab andere Sorgen. Ich kann mich ja nicht um alles kümmern.

Das Zitat von Thodor W. Adorno

„Es gibt kein richtiges Leben im falschen!“,

gilt wohl auch in diesem Fall. Kann ich glücklich werden und heilen, wenn ich nicht über jene Probleme hinausgehe, die mein Leben so bestimmten und ich glücklicherweise so weit genesen zu sein scheine, dass ich Kraft für den Blick über meinen eigenen Tellerrad habe?

Wo beginnt die als Kinder gelernte Gewalt gegen uns selbst und wo hört sie auf?

Ich möchte hier niemals Vergewaltigungen gegen Kinder und Folter beschönigen. Niemals! Dazu weiß ich zu genau, wie groß das Leid ist – über Jahrzehnte, vielleicht lebenslang. Aber ich frage mich, ginge diese Gewalt in einer Welt, in der die Menschheit die Natur und letztendlich sich selbst liebt und respektiert? Ist es nicht ein globales System der Gewalt, das in einander greift und Übergriffe gegen andere Wesen (Menschen, Tiere, Pflanzen, Ökosystem) so erst ermöglicht?

Bitte lest den verlinkten Artikel und seht die Fotos, die zum nachdenken (umdenken?) anregen, die mich dazu brachten den Beitrag auf meinem Blog zu teilen.

Ich kauf nix!

Was ich heute gesehen habe, wird mich wohl noch lange verfolgen. Überschattet davon, was derzeit auf der Welt so passiert und von ziemlichem Schlafmangel war meine Laune sowieso schon eher mau, als wir zur sogenannten Freedom Insel am Rand von Manila fuhren. Diese Freedom Insel war mal ein Naherholungsgebiet, schöne Strände, wunderbare und fürs Ökosystem lebenswichtige Mangrovenwälder. In Manila gibt es das Sprichwort, dass die Stadt zwei Flughäfen hat, einen für die Menschen, den anderen – Freedom Island – für die vielen Zugvögel, die auf ihrer Reise in den Süden hier Station machen. Doch die Strömungen, kommend von der Manila Bay, hatten da was dagegen. Was ich dort sah, brachte mich zum Heulen.

Unglaublich viel Mist, und so gut wie ALLES aus Plastik. Unzählige Verpackungen, Strohhalme, Plastiksackerl in unterschiedlichen Stadien der Verwesung. Neben mir sagte dann plötzlich der Kampagnendirektor von Story of Stuff: „Ach, ich bin jetzt das dritte Jahr hier…

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Was ich (nicht) weiß

Dieser Beitrag von regenbogentänzerin hat mich zu Tränen gerührt. Sie hat mich mit ihren Worten tief getroffen, weil sie so wahrhaftig sind. Ich kann so sehr nachempfinden, was sie meint. Manches trifft auf mich ebenso zu, anderes nicht mehr oder anders.

Was bleibt, ist die Überforderung damit erwachsen sein zu sollen ohne jemals Kind zu sein gedurft zu haben.

Eigenschaft

Ich bin so begeistert von diesem Foto, dass ich es auf meinem Blog weiter verbreite. … beeindruckend dieser Beitrag. Danke!

Mallybeau Mauswohns Multiversum

Eigenschaft

„Die Eigenschaft des reinen Geistes ist das Schauen und nicht das Wissen.“
(Justinus Kerner)

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