Geteilt: Schau dir „Sage NEIN! #shorts“ auf YouTube an

Wegen Siedeln ist die Zeit zu schreiben nicht vorhanden, obwohl es genug zu reflektieren und berichten gäbe.

Zur Überbrückung hier einige hilfreiche und aufbauende Worte:

https://youtube.com/shorts/UmVYJ2DImlE?feature=share

Herzliche Grüße an alle und eine schöne Zeit. Bis hoffentlich bald wieder und danke für eure Treue bzw. euer oder Ihr Interesse. 😊🌸🍀💖🌻🍀🌸🤗

Eine einfache Gleichung

15 Minuten Yoga = Spannungskopfschmerzen lösen sich

30 Minuten Yoga = auch das Herzrasen lässt nach

1 Stunde Yoga = Dankbarkeit für die Möglichkeit zur Ruhe zu kommen — ohne Psychopharmaka

Leben mit DIS #43: Umzugschaos und Rührung

Wir müssen jammern und uns freuen.

Die Gefühlsachterbahn fährt mit voller Geschwindigkeit hinauf und hinunter. Uns ist nur mehr schwindlig. Hatten wir je geschrieben, dass wir Achterbahn fahren nicht leiden können und das lieben, was andere vielleicht als Langeweile beschreiben würden?

Wir brauchen ganz viel Ruhe. Vor allem jetzt, wo überall leere und volle Kartons herum stehen und das Packen kein Ende nehmen mag. In neun Tagen bekommen wir die Schlüssel zur neuen Wohnung. Wir haben keine Ahnung, wie wir das Siedeln schaffen sollen.

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Kommentar zu „Sind wir okay?“

Der liebe Ankordanz hat uns auf unseren letzten Beitrag einen Kommentar geschrieben, der uns so wahrhaftig und wertvoll ist und dabei allgemein gültig, sodass wir ihn hier extra veröffentlichen mögen, damit er allen helfen kann, die aus unterschiedlichsten Gründen an ihrer Existenz oder ihrem Wesen zweifeln.

Danke dir dafür, schön dass es dich gibt, lieber Ankordanz. 🙏🤗💜🍀🎶🕊️🍀🏵️🌸


„Ich denke:

Ihr seid okay!

Ich könnte jetzt einige, vielleicht viele Begründungen anführen, warum ich so denke. Aber das wären alles nur rationale Begründungen, einige vielleicht auch nur Rechtfertigungen. Aber ich möchte mich nicht rechtfertigen. Ich möchte es einfach nur so sagen.

Das Bewerten möchte ich jenen überlassen, die glauben, ein Urteil über einen anderen Menschen abgeben zu können und zu müssen. Ich für mich kann nicht sagen, ob ein Mensch gut ist oder nicht, ob es eine Existenzberechtigung gibt oder nicht. Ihr seid da. Das ist für mich Existenzberechtigung genug – genau so, wie Ihr seid.

Und ich bin dabei absolut egoistisch:

Hättet Ihr kein Recht Euch am Leben zu beteiligen, Euch einzubringen und Eure Wünsche und Bedürfnisse zu äußern, welches Recht hätte ich dann? Oder irgendjemand anderer? Wie perfekt müsste man sein? Wer ist überhaupt perfekt? Wer dürfte überhaupt sagen, was er/sie braucht, wenn nicht jeder? Und so auch Ihr?!

Noch ist Freiheit und Würde bei uns ein sehr hohes Gut. Und diese Freiheit und Würde gestehe ich auch Euch zu. Und wer das nicht tut – und sei es nur verbal – der spricht sich diese Freiheit und Würde am Ende selbst ab. Weil: Niemand ist perfekt. Und alle sind da, und dürfen es sein – so wie auch Ihr!
👍🍀💚“

https://wp.me/p72Ag7-3kv%23comment-4850

Gedanke: Erleuchtung hat ein Problem

Dieser Beitrag von Ankordanz hat uns sehr angesprochen. Selbst wenn wir nicht den Begriff „Erleuchtung“ verwenden würden, weil er uns zu fremd ist und auch nicht Teil unserer Gedanken ist, so sind doch alle Erkenntnisse, die er beschreibt oft in unserem Leben.

Aktuell sind diese Erfahrungen entweder Eremitin zu sein, oder kontinuierlich Aggression abzuwehren besonders nahe. Diese Aggression hat seine Auslöser im Grunde nur darin, dass wir vor allem Gewalt Strukturen besser erkennen als andere und daher benennen können. Es ist zu schmerzhaft für viele Menschen, wenn ihnen ein Spiegel vorgehalten wird.

Es ist zu schmerzhaft für uns unter Menschen zu sein und stets zu schweigen.

Gibt es nur den Weg der Eremitin? Wir wissen es nicht? Dieser Beitrag traf uns jedenfalls mitten ins Herz und daher teilen wir ihn gerne.

Ankordanz

Erleuchtung ist komplexes Thema, deshalb möchte ich es hier in einem Ausschnitt anhand des Zitates „Alles verstehen heißt alles verzeihen“ behandeln – was für mich eine wichtiger Schritt auf dem Weg zu Erleuchtung ist.

Wenn ein Mensch alles versteht, erkennt er, wie alles zusammenhängt, wie sich alles gegenseitig bedingt und das hinter jeder Handlung eine auslösende Handlung steht, welche ihrerseits wieder einen Auslöser hat und so fort. Er erkennt, das jeder Schmerz nicht nur einen Täter hat, sondern daß dieser Täter auch in seinem Handeln wieder Opfer seiner Umstände ist. (Das an sich entschuldigt keine Taten und macht nichts ungeschehen: Der Mensch hat einen freien Willen.) Ein Mensch, der also erkennt, das weder er selbst noch irgendjemand oder irgendetwas „perfekt“ ist, wird bei einer Schuld oder Sünde nicht mehr einfach nur auf Sühne und Vergeltung sinnen. Ein solcher Mensch wird immer versuchen, eine Lösung und einen möglichst „milden“ Ausgleich zu…

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Leben mit DIS #40: Selbstaufgabe erkennen tut fast unerträglich weh!

Wenn um zu Überleben nur bleibt sich selbst aufzugeben und in ganz viele Teile aufzusplittern, dann ist es ein Glück, wenn zumindest ein Teil die Erinnerung trägt, wer das ICH eigentlich einmal hatte werden sollen oder wollen.

Wenn dann durch ganz viel Hilfe und noch viel mehr Glück, sich dieses ICH, das weiß, dass sich eine selbst aufgeben musste, Gehör verschaffen kann, dann tut es weh, so außerordentlich weh, dass es scheint es ist nicht zu ertragen.

All die verlorenen Chancen erkennen, sich all diese Gewohnheiten, der täglichen Selbstaufgabe wieder ab zu gewöhnen, das scheint eine viel zu große Herausforderung zu sein, nach 55 Jahren Lebenszeit.

Dann, wenn der Schmerz so überhand nimmt, dass ein Weiterleben angezweifelt wird, ist es wichtig wahrzunehmen, dass das Erkennen der Selbstaufgabe ein Prozess war und ist. Es ist ein Weg, den wir seit Jahrzehnten gehen und das Gerümpel vor der Türe des ICH langsam aber doch stetig immer mehr wegräum(t)en.

In diesem Moment ist es ein Glück zu erkennen, dass das Wegräumen vielleicht zu unserer Lebensaufgabe gehört. Vielleicht gehört ja auch das Zersplittern als Möglichkeit um zu überleben zu unserer Lebensaufgabe?

Jetzt, in diesem Augenblick des nahenden Sieges über einen fast übermächtigen Gegner, der massive Gewalt seit frühester Kindheit heißt, aufzugeben, wäre die wahre Selbstaufgabe. Es wäre ein letztes Aufbäumen der Gewohnheit, die uns stets einschränkte, weil es zuerst nötig war um den Körper und damit das Überleben zu schützen und wir dann nicht sahen, dass es nicht mehr erforderlich ist, sondern zum Gefängnis wurde.

Das Allerschlimmste ist schon lange vergangen. Was wir heute fühlen, in der Erinnerung, sind jene Schmerzen, die wir damals abtrennen mussten. Mit jeder Träne, mit jedem Schmerz der Erkenntnis befreien wir das ICH aus seinem Versteck und lassen es die Luft des heute atmen.

Es sind der Atem der Lebendigkeit und die Luft der Liebe zu sich selbst.

Auch das noch: Ein Nachruf auf Willi Resitarits

Der große österreichische Musiker, Menschenrechtsaktivist und Humanist

Willi Resitarits (1948 – 2022)

ist nicht mehr.

Allanich fia di

Er ist Medienberichten zufolge heute tödlich verunglückt.

Es ist eine Todesnachricht, die uns persönlich trifft und sehr traurig macht. Seine Musik hat uns seit unserer Kindheit begleitet.

Ein wesentlicher Kontakt mit ihm, im Rahmen einer Veranstaltung, war 1993 bei dem von ihm mit initiierten „Lichtermeer gegen Fremdenfeindlichkeit und Intoleranz“. Das war eine beeindruckende Demonstration gegen das sog. Ausländervolksbegehren der damaligen FPÖ unter Jörg Haider und einer aufkommenden Stimmung gegen Ausländer:innen in der Gesellschaft mit ca. 300.000 Teilnehmer:innen in der Wiener Innenstadt. https://de.m.wikipedia.org/wiki/Lichtermeer

Darüberhinaus waren wir nur auf zwei weiteren seiner Konzerte. Einmal als er mit seinem Alter Ego Dr. Kurt Ostbahn auftrat ca. 1990 und dann viel später bei einem Auftritt mit seiner Band „Stubnblues“ auf einem Open Air im Wiener Prater.

Berührt hat uns sein unermüdlicher Einsatz gegen Rassismus, Xenophobie und für eine Demokratische Kultur, die immer auf die Schwächsten in der Gesellschaft schaut, tief in unserem Inneren. https://de.m.wikipedia.org/wiki/Willi_Resetarits

Ganz persönlich begegneten wir ihm in den 1990ern schon deshalb immer wieder, weil wir damals ums Eck wohnten und auch dieselben Lokale besuchten. Auch wenn wir ihn nie angesprochen haben, war er gefühlt immer um uns.

Im Jahr 2000 moderierte Willi Resetarits im Radiosender Ö1 die monatliche Sendung Ein Pferd kehrt heim, die später umbenannt wurde.

Im Rahmen dieser Sendung rief er einmal dazu auf ihm Beiträge über die Liebe zu senden, worauf wir damals auf eine Musikkassette 1 Minute lang das Wort „Liebe“ in unterschiedlicher Intonation aufnahmen und an die Sendung schickten. Das war bislang unser größter „moment of fame“ in unserem Leben, als er unsere Aufnahme mit Namensnennung in der Sendung abspielte. Wir waren so dankbar und stolz.

Es ist gar nicht leicht ein Lied aus seinem großen Œuvre zu wählen, darum wurden es zwei.

Waun de Musik vuabei is

Ruhe in Frieden lieber Willi Resitarits, du bleibst in unserer Erinnerung 🌈🙏 🕊️🍀😢🎶🍀👏 das ist unser Abschiedsapplaus.

Verkehrte Welt

Bad und Vorzimmer müssen neu geplant werden. Die Fliesen sind nicht mehr erhältlich, weil das Werk geschlossen wurde, das sie erzeugt hat.

Weshalb es geschlossen wurde wissen wir nicht. Aber Fliesen Herstellung braucht viel Energie, oder? Hängt es indirekt mit dem Krieg in der Ukraine zusammen?

Gedanken drehen sich in unserem Kopf. Wir gehen heute also zum vierten mal ins Fliesen-Studio des Großhändlers werden gustieren und auswählen, rechnen, ob wir uns das leisten können und uns dann letztendlich darüber freuen etwas gefunden zu haben, das passt. Hoffentlich.

Sicher werden wir etwas finden und doch fühlt es sich gerade so falsch an alles, ein Luxusproblem. Die vom Bauträger vorgegebenen neuen Fliesen sind hässlich, na und?

Wir haben ein Dach über dem Kopf, Nahrung und medizinische Versorgung, wie wichtig sind farblich schöne Fliesen?

Und dennoch, es ist das erste Mal, dass wir das Geld haben unsere Wohnung nach unseren Vorstellungen ein bisschen anzupassen und die Standard Fliesen erinnern uns an Erbrochenes, das ist leider so. Wer will schon täglich diese Assoziation in den eigenen vier Wänden?

Mit den Möglichkeiten kommen die Wünsche. In welch schrecklichen Wohnungen haben wir bisher gelebt. Und dennoch im Vergleich mit anderen Weltregionen war es immer Luxus, auch wenn wir kein Bad in der Wohnung hatten für über drei Jahre und keine Heizung, nur einen kleinen Elektro-Radiator.

Wir dürfen uns das jetzt leisten, sagen wir uns.

Und in der Ukraine werden Städte zu Schutt gebombt. In Mariupol haben Leute ihre neue Wohnung geplant, so wie wir heute und jetzt sind diese Häuser zerstört. Mit Glück leben die Menschen noch und wir wissen nicht, ob sie das momentan als Glück ansehen können.

Es fühlt sich gerade alles ganz verkehrt an und krotesk. Hier weiter zu tun, als wäre nichts und nicht viel mehr tun können als wenig zu spenden. Mehr Kraft haben wir nicht. Aber sollten wir mehr spenden und unsere Wünsche zurück stellen? Unser Kopf schwirrt, alles ist so tragisch und wir wollten uns doch freuen auf die neue Wohnung.

Bitte, möge dieser Krieg schnellstmöglich ein Ende finden. 🕊️🍀🕊️🍀🕊️🍀🕊️🏵️🌼🌸🌱

Leben mit DIS #39: der Erfolg sich zu wehren

Leider ist aktuell zu wenig Zeit zu schreiben. Das Leben geht aber weiter und so war heute der 80. Geburtstag unserer Mutter zu feiern.

Die Atmosphäre war eigenartig. Ihr Lebensgefährte hatte zur Familienfeier einen seiner Freunde eingeladen, ohne sie davor zu fragen. Zusätzlich zur unpassenden Anwesenheit des Fremden entpuppte der sich auch noch als überaus gesprächig. Mit unserer Mutter zu sprechen war nahezu unmöglich.

Wir haben kein nahes Verhältnis zu unserer Mutter, aber diese Konstellation war uns doch sehr unangenehm. Es tat uns leid, dass ihre Feier so gestört wurde. Zudem beschimpfte ihr Lebensgefährte sie immer wieder, was sie evtl. überhört hatte oder es ohne Widerspruch hinnahm.

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Off topic: Kein Profit durch die Pandemie. Jeder verdient Schutz vor Covid-19.

https://noprofitonpandemic.eu/de/

Pandemie beenden jetzt!

Europäische Bürger*innen-Initiative

Es geht rund. Im täglichen Leben hat uns ein weiterer Lockdown im Griff, der vielleicht nicht nötig gewesen wäre? Wir mögen uns nicht zur Hobby-Virologin aufschwingen, es gibt schon zu viele davon.

Es erscheint uns aber logisch, dass es auch für Länder wie Österreich oder überhaupt Europa, wo genug Geld da ist, für Impfstoffe zu bezahlen wichtig ist, dass auch arme Staaten mit Impfstoffen versorgt sind. Aktuell scheint eine neue Mutation auf. Wenn es stimmt, dass sich Mutationen in jenen Populationen leichter bilden, wo noch keine Immunität gegeben ist, dann ist es wichtig, global diese Immunität zu erreichen um endlich wieder frei leben zu können. Dass auch viele Todesopfer vermieden werden können ist ein Nebeneffekt.

Weshalb die reichen Staaten öffentliche Gelder in der Pharmaindustrie privatisieren und jene gerade sehr gut verdienen, ist eine weitere wichtige Frage, die wir hier nur am Rande erwähnen wollen.

Wir halten diese Europäische Petition für so wichtig, dass wir hier dafür werben. Bitte unterschreibt und bleibt oder werdet gesund. ….. und lasst euch bitte impfen. ….. trotz Gefahr jetzt Leser:innen zu verlieren.

….. und wie es bei uns sonst noch rund geht, möchten wir demnächst auch erzählen. Hoffentlich bis bald. 🍀🌼🏵️🍀