Stillhalten?: Wenn’s genug ist!

Habe Angst zu schreiben. Tue es dennoch. Um die Furcht zu besiegen? Vielleicht ist es unvernünftig?

„Es ist gefährlich!“, hallt es von innen. Ja, das ist es. Bloggen ist auch gefährlich, weil es viel auslösen kann, aber nicht nur.

Balanciere zwischen zwei Wolkenkratzern – wohl gesichert. „Lieber auf die nächste Therapiestunde warten und inzwischen untertauchen?“  Wir sind auf Tauchstation seit der Debatte um „Leben mit DIS#1a“. Wir fürchten uns weiterzuschreiben.

Innen hat es Vieles ausgelöst, das noch nicht verarbeitet ist, ja nur teilweise eingeordnet. Ich denke, ich muss weiter tun um nicht wieder in mein Muster zu flüchten zu verfallen.

Unter Angst dann den nächsten Beitrag publiziert. Mich gut gefühlt. In der Nacht einen Text zu den inneren Auslösern geschrieben – noch unvollständig. Für uns. Für die Therapie. Ein verletzender Kommentar zum zuletzt veröffentlichten Artikel am nächsten Tag. Vermutlich Unverständnis, vielleicht gut gemeint. Der wackelige Boden wird unter den Füßen weggezogen.

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Leben mit DIS #1a

mit Gedanken zu H.C.Rosenblatts These im Umgang mit eigenen Opferschaftserfahrungen

In meinem Beitrag „Leben mit DIS #1“ brachte ich gegen Ende ein Zitat von Hannah C. Rosenblatt.

Dieser Beitrag im Gesamten, wie auch der Ausschnitt den ich in meinem Text verlinkte beschäftigten mich lange. Eine stichwortartige Replik auf den Beitrag lag bereits nach Kurzem in meinem Ordner für Entwürfe. Die gelesenen Worte hatten mehrere in meinem System getroffen. Von ganz jung bis zum aktuellen Alter war für viele Innenpersonen etwas dabei und das in einer für mich damals aufgewühlten Grundstimmung.

Die Koinzidenz aus Leseerlebnis und labiler Gemütslage, auch durch eine vielleicht zu gut gemeinte Kombination von Yoga, Klangschalen und anderen meditativen Techniken, sowie zusätzliche familiäre Probleme, taten das Ihre um mich lange an den Inhalt zu binden. Einige Tage machten wir nahezu nichts anderes, als zu versuchen Ordnung in Gedanken und System zu bringen. Wir lagen viel und dachten, räumten in der Wohnung herum, meditierten und versuchten uns abzulenken – das war es dann schon. Und wir weinten viel, sehr viel.

Was aber hatte uns so mitgenommen? Nun lässt sich wie oben beschrieben unsere Verfassung keinesfalls nur auf den gelesenen Beitrag zurückführen. Dennoch erkannten wir, dass in Inhalt und Schreibweise Trigger für unterschiedliche unserer Lebensphasen verpackt waren. Zugleich inspirierte uns der Gedankengang sehr und wir hatten Spaß an der intellektuellen Auseinandersetzung. Das machte es so schwierig zu erkennen, dass der Beitrag triggerte und wo.

Wir möchten hier nochmals nachdrücklich klarstellen, dass es alleine in unserer Verantwortung lag, dass wir uns nicht aus dem Sog, den das Lesen für UNS auslöste distanzieren zu können. Wir hätten uns dem Inhalt zu einem anderen – stabileren – Zeitpunkt widmen können.

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Heilung aushalten

Dieser Beitrag von Pauline-S ist alles, das über Trauma gesagt werden kann in einer Schönheit und Klarheit, dass ich mich freue, diesen Text rebloggen zu dürfen.

Danke für diese Ansichten.

Bloggen, Trigger und Lernen

Der Schock, der durch das Bloggen an die Oberfläche drängte ist noch nicht überwunden, aber …

∑ich lerne sehr viel (auch) im virtuellen Raum.

Darüber, dass es auf anderen Blogs Trigger für mich geben kann, die keinesfalls auf den ersten Blick erkennbar sind.

∑Ich lerne, dem/der  Autor/in des Textes dafür keine Verantwortung über zu wälzen, da die Person beim besten Willen nicht wissen kann, was mich triggert und was nicht und in diesem Moment wohl gar nicht anders schreiben kann, als sie schreibt.

Darüber wie sehr Menschen einander verletzen, ohne es zu wollen. Egal, ob Gewalterfahrung oder nicht. Egal ob vielleicht ähnliche Geschichte oder nicht. Auch ich bin davor nie gefeit.

Ich lerne, dass der Beitrag dennoch inhaltlich sehr interessant und hilfreich für mich sein kann.

∑Ich lerne, immer mehr bei mir zu bleiben, oder immer schneller wieder zu mir zu finden. Bewusst atmen, trotz Schmerzen und aus der Irritation heraus und Hilfe suchen, wenn nötig.

Darüber, was ich noch alles lernen muss, über das Schreiben.

Ich lerne mir/uns Zeit zu geben, damit umzugehen und weiter zu machen, sobald ich dazu bereit bin.

Ich lerne mich weiter zu analysieren und meine Position in dieser Gesellschaft. Aber auch die Gesellschaft in der ich lebe.

Darüber, zu mir/uns zu stehen, wie auch immer es ankommen mag.

Ich lerne, dass ich puncto Integration noch (lange?) nicht dort bin, wo ich dachte bereits zu sein.

Darüber, dass meine Art zu leben vermutlich ein Minderheitenprogramm ist.

Ich lerne uns zu lieben und dankbar zu sein, dass ∑ich die Fähigkeit besitze, diese Lernerfahrungen zu machen.

ICH/WIR LERNEN, ALSO LEBEN WIR.

 

Leben mit DIS #1

Anmerkung: Ich/Wir freuen uns über Kommentare und haben die Kommentarfunktion vereinfacht. Es ist jetzt ganz leicht vom eigenen Blog aus oder über ein Facebook oder Twitter Account zu kommentieren. Allerdings, auch das ist uns wichtig: Wir veröffentlichen nur respektvolle Kommentare. Die aber gerne, auch wenn sie kritisch sind. Freue mich von euch zu lesen. 🙂


Ich habe den Blog online gestellt und gedacht, dass bereits ganz viele Innenwesen integriert sind. Auf alle Fälle sind sie bereits mehrere Jahre im Alltag nicht aufgetaucht.

Ich habe mich sicher gefühlt. Und dann die ersten Texte online. Das interne Chaos brach los. Nachdem ich selten Zeitlücken habe – glücklicherweise – fühlt es sich an, als würden mehrere durch meine Augen durchsehen. Das ist enorm anstrengend im Kopf. Die Augen verengen sich und ich meine, dass ich schiele, aber nicht wirklich. Es fühlt sich an, als ob die Innenwesen aus den Augenwinkeln heraus sehen. Manchmal wirklich eine lange Zeit. Und das Gehirn wird bleiern und dabei wie Watte. (Bleierne Watte, eigenartiges Bild. Es trifft es dennoch.) Ich merkte, dass „mehrere“ auf der Straße gehen, wenn ich unterwegs bin. Was einerseits angenehm ist, weil es sich „ganzer“ anfühlt, anderseits ist es irritierend, da Menschen offenbar merken, dass etwas nicht stimmt? Vielleicht auch Einbildung. Eine kurze Zeitlücke hatte ich auch zu verzeichnen. Plötzlich im Yoga eine Übung gemacht – offenbar – und keine Ahnung davon. (Das war bevor ich beschloss alleine daheim zu üben.) Die anderen in der Gruppe waren erstaunt, als ich die Übung die wir immer machen einforderte. Dabei hatte sie mein Körper gerade eben mitgemacht. Ja, so ist das mit DIS bei mir.

Das Selbstbild, dass ich in den letzten Jahren gewonnen hatte, mit einem mal in Stücke gerissen. Sie sind noch da. Hallo. Die Innenwesen haben ein lautes Erkennungszeichen von sich gegeben und Texte veröffentlicht, die ich so nicht in den virtuellen Raum gelassen hätte. Ich nicht! Ein Innendialog, oder bloß ein Versehen? Haben Innenleute das Ruder übernommen und den Text publiziert, oder doch ich in einem emotionalen Ausnahmezustand? Es ist so einfach, Handlungen, die ich setze aber nicht wirklich dahinter stehe, als Aktion von Innenwesen abzutun. Ist es so, oder spreche ich damit den Innenleuten ihre Existenz ab? Das ist der Grat zwischen normaler oder doch „verrückt“? Ich mag kein exklusives Dasein, im Kuriositätenkabinett. Aber so werden Multiple Persönlichkeiten = Menschen mit dissoziativer Identität (DIS) gesellschaftlich behandelt.  DIS ist eine normale Reaktion auf massive gewalttätige Übergriffe, die zumeist vor dem 3. Lebensjahr beginnen. Also vor einer Zeit, in der Kinder eine eigene Identität entwickeln. Damit zu leben ist irritierend.

„Nicht alle Kinder, die massiver Gewalt ausgesetzt sind, entwickeln eine DIS, aber alle Erwachsenen mit DIS erlebten massive Gewalt ab dem frühen Kindesalter.“

Dieser Satz ist nicht von mir, aber ich erinnere mich nicht mehr, wo ich ihn gelesen habe. (Nehme Hinweise dankend entgegen.) Allerdings findet er sich auch in einem Befundbericht, den ich einmal vom allgemeinen Krankenhaus in Wien ausgestellt bekam, allerdings mit komplizierterem Wortlaut.

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Alles Lüge?

Oder: Über die Darstellung von einem Leben nach der Gewalt.

Seit Monaten gibt es das Phänomen, dass das von mir so geschätzte Yoga mir keine oder wenig Erleichterung bringt. Und da es

loveyourself aus dem web

aus dem Web, bei Rechten darauf bitte Mail

 einfacher ist, liegt das Problem sicher nicht bei mir. … Aber selbst wenn das Problem bei mir liegt. Nicht ich BIN das Problem, sondern ich habe eines. Welches, ist nicht greifbar für mich. DAS ist das Schlimmste für uns.

Dachte zunächst, dass es uns wohl dzt. nicht gut tut in der Yoga-Gruppe zu praktizieren. Also gestern daheim 2 Stunden „yogiert“ und es ging mir danach blendend. … Und heute … tiefes Elend.

Irgendetwas steckt in mir, wozu ich keinen Zugang finde. Und jetzt noch das. Ich schreibe darüber. Ich habe stets gedacht, dass es doch wahrlich uninteressant ist, zu berichten, wie es mir ergeht. Es ist wichtig weiterzugeben, was mir hilft und darzustellen, wie weit ich bereits gekommen bin. Wir wollten uns den Rücken stärken. Über 18 Jahre in Berufsunfähigkeitspension. Das muss ich doch rechtfertigen. Da muss ich doch etwas geschafft haben in dieser Zeit.

Und ∑ich habe viel geschafft:

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Hymne an schreibende DIS Frauen

Das Schreiben auf diesem Blog ist viel mehr als ich dachte, dass es mir bedeuten würde. Es ist ein Kontakt zu anderen Frauen, die ein komplett anderes Leben führen, mit denen mich eine Diagnose vereint, und die ist in ihren Ausprägungen und Co-Morbiditäten wiederum sehr subjektiv.

Traurig genug, sich über eine Diagnose zu definieren, ist es mir/uns wichtiger, mich als schreibene Frau oder Persönlichkeit(sgruppe) zu begreifen. Und ich sage Danke … jetzt schon, nach so kurzer Zeit in der virtuellen Welt.

Ich lese Beiträge und möchte oft so gerne einen Kommentar schreiben, der mir aber zu kurz greift. Mir stockt der Atem, wenn ich in den beschriebenen Lebensmomenten das Talent der Schreibenden erkenne und ihre Kraft. Ich fühle mit den Texten mit, weil sie mich an mich, an unsere Kämpfe und Erlebnisse erinnern und mit anderen Worten ein anderes Leben beschreiben und doch auch von mir erzählen. Manchmal mit einem Witz, der mir (noch?) nicht zueigen ist. Oder mit einer Klarheit, die ich in mir nicht erkenne. … Ja,ja es gibt Leute, die sehr wohl in meinen Texten auch Klarheit finden.

Zum Publizieren möchte ich sagen, dass ich dabei bin mich an die Öffentlichkeit zu gewöhnen. Was soll ich wie von mir preisgeben. All dies ist im Werden. Jedoch die Vorstellung alleine, mit anderen Frauen, die alle einen weiten Weg gegangen sind und gehen, verbunden zu sein tut mir sehr gut. Vielleicht liest sogar eine meine Zeilen, während ich neue Gedanken formuliere?

Als Kind bzw. Jugendliche wollte ich stets gefragt werden. Wir wussten oder dachten jedenfalls, dass wir etwas zu sagen hätten. Das wollte ich beruflich machen. Nun es kam bislang anders. Heute und hier habe ich die Möglichkeit, diesem Wunsch nachzugehen. Gefragt werde ich, wenn ich gelesen werde, wenn es Menschen gibt, die meinen Blog abonnieren. Texte mögen. All das ist ein Streicheln für meine Seele. Es ist schön dass es euch unbekannte Wesen in den Weiten des Web gibt. Und ich freue mich, dass ich euch und ihr mich gefunden habt. Ich, von meiner Seite, werde weiter nach euch Ausschau halten und in Kontakt treten.

 Herzlich Willkommen in meiner Welt.

positives Chaos im System

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Seit Montag geht es intern rund. Ich habe meinen Blog online etwas bekannter gemacht und neue Follower gefunden.

Mein Herz schlägt bis zum Hals. Diesen Schritt in die unbekannte Öffentlichkeit zu gehen habe ich nun schon lange vor mir her geschoben. Komisch, dabei bin ich ja sonst nicht mehr so ängstlich, wenn ich über mich erzähle. Allerdings kann ich in einem persönlichen Gespräch spüren, was und wieviel ich von mir preisgebe. Ich/wir kann/können die GesprächspartnerInnen einschätzen, die Atmosphäre wahrnehmen und danach handeln. 

Beim Schreiben im virtuellen Raum habe ich scheinbar keine Kontrolle über das Geschehen – so ∑mein Gefühl (das Summenzeichen vor einem Pronomen bedeutet hier, dass das gesammte System betroffen ist und ein Zusammengehörigkeitsgefühl besteht. Das „wir“ ist in diesem Fall für uns unpassend.). Die vollständige Kontrolle über das Geschehen in meinem Leben zu bewahren ist scheinbar noch immer beruhigend, selbst wenn es ein Trugschluss ist. Das Leben ist nicht kontrollierbar, auch meines nicht und das ist gut so, denn einige Heilungen haben sich erst durch das Wagnis die Kontrolle aufzugeben einstellen können.

Nicht ∑ich bin es, die sich verstecken muss, es sind die Gewaltverbrecher, die uns all dies antaten. Wenn es um Vergewaltigung geht ist eben leider nicht nur das Persönliche politisch, sondern sogar das Intime.

Das Überlebensmuster der Kontrolle möchte ich aber durchaus wertschätzen. Als (Klein-)Kind war es für uns unumgänglich die Situation und damit unser Verhalten dahingehend zu kontrollieren, dass wir im richtigen Moment switchen oder untertauchen konnten. Heute lerne ich zwischen Kontrolle und Vertrauen zu unterscheiden. Ich/wir können nicht alles kontrollieren, das schränkt mich auch ein. Die Kontrolle loszulassen und dem in mir wohnenden Heilungswillen (ist das die Heilkraft des Universums, von Gott, oder wie auch immer es genannt werden mag, oder sind das unterschiedliche Bereiche?) und der Fähigkeit zu genesen zu vertrauen und natürlich auch etwas dafür zu tun hat für mich sehr viel „wunderbares“ ermöglicht. … Über meinen Weg mit einer unvollständigen(?)  DIS und was mir hilft an anderer Stelle. …  positives Chaos im System weiterlesen

Warum dieser Blog?

Aufgrund der Rückmeldung, dass es sich um einen wichtigen Text handelt, der in der Seitenleiste fast untergeht, hier nochmals als Beitrag:


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Eine Freundin aus Kindertagen

Wie lebt es sich, wenn bereits in frühester Kindheit statt Geborgenheit und Sicherheit sexuelle Gewalt, Demütigung und Todesgefahr den Alltag prägten? Statt Schutz, Ignoranz und Unvermögen mein Leid zu erkennen.

Wie geht ein Leben, in dem eine in ständiger Angst und Anspannung lebt?

Ja, das klingt sehr reißerisch, aber wie soll ich angenehme Worte für eine grausame Vergangenheit und mitunter sehr schwierige Gegenwart finden?

Wie kann ich dennoch eine Zukunft haben? Darf ich zu meinen Erlebnissen und Erfahrungen stehen, selbst wenn es niemanden gibt, der sie bezeugt? Und habe ich irgendwann die Möglichkeit ein gutes Leben zu leben? Aber was bedeutet ein „gutes Leben“ für jemanden wie mich? Wie niedrig sind die Ansprüche? Darf ich mir mehr wünschen, erhoffen, dafür arbeiten?

Wie ist es, dankbar zu sein für Selbstverständlichkeiten im Kontakt mit anderen Menschen, wie z. B. Respekt, weil manche Mitmenschen die geschundene Seele wahrnehmen, ich aber dennoch nicht in der Demutshaltung des Opfers mit ihnen kommunizieren muss. Dankbarkeit dafür, dass es Leute gibt, die neben den Verwundungen auch meine Stärken erkennen und BEIDES sein darf.

Wie ist es, als Spiegel und Mahnmahl für verdrängte Schmerzen anderer herumzulaufen? Nicht von allen, aber doch in vielen Fällen. Das ist zumindest mein Eindruck, wenn übertriebene Ablehnung auf nur minimale Erwähnung meiner Geschichte erfolgt. Wie kann Kommunikation möglich sein, wenn Mitmenschen misstrauisch reagieren, wenn ich überhaupt nichts von meinem Privatleben erzählen möchte, aber auch das Sprechen über mein Leben ganz oft die Situation überfordert? Was tun, wenn es eben keinen unverfänglichen Small Talk gibt, über den ich einfach so plaudern könnte um damit langsam Nähe zu anderen Leuten herzustellen?

UND VOR ALLEM, wie gelingt es, sich aus alldem zu befreien, die Hoffnung zu bewahren oder immer wieder zu finden und leben zu lernen? Denn darum soll es hier gehen, um das Wagnis der Lebendigkeit, was auch immer geschah. Warum dieser Blog? weiterlesen