Im Spiegel ….

….. Beim Zähneputzen einen Blick in den Spiegel zu wagen, riet uns die Therapeutin einmal um zu erkennen, dass die Gewalt im Zusammenhang damit der Vergangenheit angehört.

Der Zwang, die Grobheit als Kleinkind Zähne zu putzen, wie es uns gelehrt wurde, wie uns der Vater die Zähne putzte, rücksichtslos und aggressiv, macht die tägliche Körperhygiene zur Überwindung und nötigt uns diese Tätigkeit abzuspalten.

Heute wagten wir kurz den Blick in den Spiegel. Blieben danach beim Spiegelbild. Wollten erkunden, ob wir nicht vielleicht doch „nur“ ein ICH in den Augen erkennen.

Zunächst der Blick ins Gesicht. Da ist und bleibt bloß ein Körper, das muss ein ICH sein, oder doch nicht? „Wir reden uns nur das WIR ein!”, blitzte als Gedanke durch den Kopf.

Dann der Blick in die Augen. Zwei Minuten maximal mögen es gewesen sein. Zwei Minuten, die UNS klar machten, dass es kein ICH geben kann für uns. Der Schmerz ist viel zu groß für eine Person. Untragbar. Er muss(te) aufgeteilt werden. Tränen können erst kommen als wir den Spiegel verlassen und uns aus den Augen lassen.

Mit Blick in unsere Augen ist da zuviel Entsetzen und Schmerz. Eine Grimasse der verletzten Seele.

Widersprüche

Mitte März 2020 in der U-Bahn zur Hauptverkehrszeit

Oder: Corona Alltag der Ausgangseinschränkungen Woche 1 bis 5

Ich weiß nicht, was ich schreiben soll oder kann. Seit Wochen beginnen wir Beiträge, die keine Vollendung finden.

Üblicherweise nehmen wir etwas wahr, innen oder außen oder sowohl als auch, sortieren Emotionen und Trigger, was mehrere Tage dauert und schreiben.

Zuviele Informationen und zu wenig Erkenntnis führen derzeit zu innerem Chaos.

Das alleine sein hilft Trigger von außen zu minimieren, was durchaus mitunter auch half. Die ersten 14 Tage zumindest. Da war die Ruhe wunderbar. Und sie könnte es auch weiterhin sein, wenn es nicht diesen massiven Wahnsinn gäbe, der im Inneren wütet.

Berührungen fehlen. Auch wenn Berührungen wohl zum schwierigsten Lern- und Heilungsprozess für uns gehören fehlen sie in einem Ausmaß, das nicht beschreibbar ist.

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Leben mit DIS/DDNOS #25: Retraumatisierung, Scham und Verwirrung

Es war der 78. Geburtstag unserer Mutter. Wir hatten seitdem die Wohnung der Großtante geräumt war unsere Mutter nicht mehr gesehen. Es war der Plan, dass wir nach der Verlassenschaft das auf einander treffen wieder auf das gewohnte, einigermaßen erträgliche Maß von einmal jährlich zurückstufen werden.

Und nachdem wir ohnedies nicht viel mit ihr sprechen können, ohne in Streit zu geraten, war es uns lieber uns der Familienfeier mit meinem Bruder und dessen Familie anzuschließen, wenn sie zu Besuch fahren. Soweit ein kluger Plan, der auch einigermaßen zu gelingen schien. In größerer Runde bleibt jedes Gespräch so schön an der Oberflächlichkeit und im Grunde ist es ohnedies für alle ein Pflichtbesuch. Gerne und von Herzen fährt dort niemand hin. Wir sind alle käuflich. Die Mutter zahlt allen ein Jahr dafür, dass sie irgendwann Besuch bekommt bzw. dass der Kontakt nicht ganz abreißt und um sich selbst vorlügen zu können, dass sie eine gute Mutter war und ist. Sehr traurig und ich bekäme lieber Liebe als Geld, aber die hat sie nicht anzubieten. Vielmehr geht es ihr wohl darum den Schein zu wahren und darauf zu dringen endlich die ersehnte Absolution von ihren Kindern zu erhalten, ohne jedoch einzusehen, dass sie Fehler gemacht haben könnte. Und so sind die Treffen ein Absitzen der Zeit, ein an einander vorbei reden oder von einer Oberflächlichkeit getragen, die kaum zu ertragen ist, nur um heikle Themen zu umgehen.

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Alle Jahre wieder ….

ACHTUNG EVTUELLE TRIGGER!!!

25.12.2019

…. kommen in der Adventzeit und zu Weihnachten jene Innenwesen heraus mit den tiefsten Schmerzen. Jenen Schmerzen, die wir anderen nicht wahrhaben wollen und die offenbar mit genau dieser Jahreszeit verbunden sind. Und dann kommt es über Wochen zum inneren Kampf, ob es denn wirklich gewesen war, so wie es innen erzählt wird.

Die Anspannung steigt über Wochen und schleicht sich langsam ein.

Dieses Jahr haben wir zur Unterstützung „Solfeggio Frequenzen“ gehört. Seit Mitte  Oktober sind wir auf folgende Frequenz umgestiegen, die eigentlich gar nicht zum Spektrum dazugehört – 432 Hz.

Wie oben verlinkt haben wir im April bei Pollys zuerst davon gelesen und die Frequenzen ausprobiert. Und wir hatten den Eindruck dass sie wirken. Allerdings geht es bei uns keinesfalls so mühelos im Schlaf und auch ist es uns unmöglich, die Frequenzen über mehrere Stunden zu hören, weil sie auch viel auslösen. Dennoch sind wir d’ran geblieben, weil wir eine positive Veränderung wahrnehmen. Bei jeder neuen Frequenz tasten wir uns wieder ganz langsam heran. Das bedeutet, dass wir zunächst mit 2 – 5 Minuten anhören täglich beginnen und uns langsam steigern. Die Frequenz 417 Hz haben wir fünf Monate nahezu täglich gehört. Beginnend mit ca. 10 Minuten und gegen Ende hatten wir den Eindruck, dass uns 1h zuhören nicht mehr weiterbringt. Dann erst hatten wir auf die nächste nämlich 432 Hz gewechselt. Wobei wir am liebsten die von „Soulguidance“ veröffentlichte Musik hören. Wir lehnen aus guten Gründen Psychopharmaka ab und suchen demnach an unterschiedlichsten Orten nach Unterstützung. Und es gilt innen genau hinzuhören, ob es gut tut und wenn ja, dann machen wir weiter damit.

Vor allem da wir seit ca. 10 Monaten keine Unterstützung mehr durch unsere Kapseln aus Brasilien haben, such(t)en wir nach Alternativen. Einen 1:1 Ersatz gibt es nicht, aber es führt uns an andere Orte, die uns auch weiterführen.

Zurück zur Frequenz 432 Hz, die es für uns in sich hat. Sie hat viel aufgewirbelt und wir konnten sie zu Beginn nur 1 Minute anhören und sind nun nach zwei Monaten auf ca. 5 Minuten.

Und weil diese Frequenz so viel ausgelöst hat, hat uns ein lieber Freund und unser Yogalehrer folgendes Mantra nahegelegt, das wir nun auch täglich chanten.

Der Text:

Das „Om Tryambakam“ – Maha Mrityunjaya Mantra:

ॐ त्र्यम्बकं यजामहे सुगन्धिं पुष्टिवर्धनम्उर्वारुकमिव बन्धनान्मृत्योर्मुक्षीय माऽमृतात्
tryambakaṃ yajāmahe
sugandhiṃ puṣṭivardhanam

urvārukamiva bandhanān
mṛtyormukṣīya mā’mṛtāt

besser lesbar:

Om Triyambakam yajamahe
Sugandhim pustivardhanam
Urvarukamiva bandhanan
Mrtyor mukshiya maamritat

Mehr zu diesem Heil- und Transformationsmantra ist hier zu lesen.

26.12.2019

….. da ist sie die Erinnerung an die Flashbacks der vergangenen Wochen und vor allem Tage. Das „Wissen“ als Kleinkind zur Weihnachtszeit verkauft worden zu sein zur „sexuellen Belustigung“ fremder Männer und bereits heute am zweiten Weihnachtsfeiertag scheint es so unklar so fern und kaum mehr greifbar, bis sich die Erinnerung bis Anfang Jänner noch weiter in die Untiefen des Selbst zurückzieht. Sich die Innenwesen ganz tief innen verstecken, bis sie und damit uns der Schmerz vermutlich nächstes Jahr wieder überwältigt und die Advents- und Weihnachtszeit wieder zum großen Grauen macht. Und weil genau zu den Festtagen keine Therapie ist, geht auch seit Jahren nichts weiter dieses Elend anzusehen. Denn bereits heute ist es als wäre es ein böser Traum gewesen, wenn wir nicht wüssten, dass wir die vergangenen Wochen nahezu täglich geweint haben und von Flashbacks gebeutelt kaum Schlaf fanden.

Alle Jahre wieder, Folter zur Weihnachtszeit. Wann hört es auf?

Und weil uns die Jammerei so auf die Nerven geht, wollen wir gar nicht mehr darüber sprechen. Auch weil die Scham so groß ist, einen solchen Verdacht überhaupt zu äußern, da es keinen Beweis gibt und gab, nicht früher und heute nach 50 Jahren noch weniger, wenn ihn nicht unsere Mutter liefern würde, die alles vermutlich noch viel besser verdrängt hat, als ∑ich.

Verzweiflung zu Weihnachten, wir hassen das!

Sorry, für diesen Schluss!

Das Wesen von DIS! – tägliches Erleben und doch Unverständnis auch bei uns!

Ein etwas sperriger Titel. Anders ließ sich der Inhalt nicht beschreiben.

Zumindest derzeit nicht, oder nicht von ∑mir.

Seit drei Wochen sind wir nun wieder in Wien. Drei intensive Wochen mit sehr viel Ablenkung, weil Terminen außer Haus.

Und da beginnt schon das Unverständnis. Wenn gute 14 Tage kontinuierlich ein Flashback mitläuft, das zur Ruhe kommen nahezu unmöglich macht und dennoch gibt’s Termine, die in Hinblick auf das Ausmaß der gefühlten Belastung nahezu mühelos oder doch zumindest anstandslos erledigt werden, dann sprengt das unser Verständnis. Zwar bin ich froh, dass dieses Programm ohne Migräne zu bewerkstelligen war, aber es bleibt die große Frage: „Wie geht das?“

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Liebe zwischen Flashbacks

Dieser Beitrag ist bereits vor einer Woche entstanden und beschreibt eine Gefühlslage, die sich über mehrere Wochen aufgebaut hat, jedoch nach der letzten Therapie etwas Erleichterung gefunden hat. ….. Vieles geht derzeit durcheinander innen. ….


Tief im Herzen ist ein unerträglicher Schmerz, der auf- und abschwillt. Vieles ist geschehen und hat Erfahrungen ins Bewusstsein gedrängt, die als latente Ahnung im Hinterkopf darauf warteten hervor zu brechen.

Sind es die CBD-Tropfen, die Zugang zu neuen Schichten des Unterbewusstseins schafften oder Innenwesen, die lange geschlafen hatten wach geküsst haben? Letzteres fühlt sich öfter plausibel an, wenn wir durch die Straßen unserer näheren langjährigen Wohnumgebung gehen und immer wieder blitzen Gedanken der Verwunderung auf, noch nie hier gewesen zu sein und dies und jenes noch nie gesehen zu haben. Vielleicht sind auch beide Beschreibungen wahr?

Manchmal scheint es bloß ein anderer Blickwinkel zu sein, ein Blick in die Ferne, der noch niemals gewagt oder eingenommen wurde zuvor, der unsere Aufmerksamkeit fesselt.

Die Sonne strahlt vom wolkenlosen Himmel und es sind beide Pole des Gefühlsspektrums so ungewohnt nahe(?!!) spürbar. Schmerz und Leid, die in bodenlose Tiefen ziehen und auch die Freude und Liebe im Herzen, beim Anblick der Knospen an den Ästen der Linde vor unserem Fenster.

…. UND….

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Ein Abschied mit Schmerzen

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Letzte Woche kam es zu einem Eklat. Ja, es stimmt, ich wollte einen Blog bereits länger nicht mehr wirklich lesen. Ja, vielleicht bin ich ein ekelhafter, falscher Mensch. Belüge alle, spiele Dinge vor. Vielleicht ist mein freundlich sein nur aufgesetzt. Ich sehe es nicht so. Ich bemühe mich Menschen nicht zu verletzen. Aber es geht nicht niemals verletzend zu sein, auch wenn es ungewollt ist. Ich bin eben auch ein Mensch und nicht perfekt.

Ich hatte einfach tatsächlich solche Angst vor dieser Frau, die den Blog schreibt, weil ihre immer wieder so derbe Sprache bei uns soviel triggert. Und diese Angst war uns nicht bewusst. Erst seit diesem Vorkommnis, erkennen wir langsam den Hintergrund. Unser Vater, der uns enorm viel (sexualisierte und andere) Gewalt antat, hatte eine solche Sprache. Ja, es tut uns nicht gut, dies zu lesen. Ich verstehe es nicht, weshalb jemand so über Menschen schreiben oder sprechen muss. Ich verstehe auch nicht, weshalb sie so über sich selbst schreibt. Immer wieder sich selbst abwertend und verstärkend, was ihr andere immer und immer gewaltsam antaten.

Aber sie tut es und es tut uns weh, es zu lesen. Vor allem, weil sie es so möchte. Weil es ihr offenbar hilft, so zu schreiben. Viele Kommentare und auch immer wieder Debatten hatten wir in den vergangenen fast 3 Jahren dazu geführt. Sie ist so. Dabei kann sie sehr zärtlich sein. Sie kann kluge, liebevolle zarte Beiträge schreiben, die ans Herz gehen. Sie schreibt intelligente, feinfühlige Kommentare. Es irritiert uns. Es beutelt uns hin und her. Was ist gemeint? Ich jedenfalls hätte ihr schon lange nicht mehr folgen sollen. Vielleicht hätten wir ihr von Anbeginn nicht folgen sollen? Dieses hin und her gerissen werden ….. Es gibt einfach Menschen, die kann ich nicht verstehen, selbst wenn ich mich bemühe. Da ist auch dieses Gefühl es nicht richtig machen zu können. Das ließ uns nicht gehen. Es ist wie ein Rätsel, das ich glaube lösen zu müssen und nicht aufgebe, bis ich es geschafft habe. So sind wir. Oder ist es ein Versuch, die Ohnmacht zu ignorieren, wenn ich mir nicht eingestehe an einer Aufgabe zu scheitern, die ich mir stelle? Ist es Überheblichkeit zu glauben, dass ich verstehen könnte, wenn ich mich nur bemühe? Das war das Motto unserer Kindheit. War es in diesem Fall nur eine Erinnerung an die Ohnmacht unserer Kindheit; die uns diesem Blog folgen ließ? Im Grunde wissen wir bis heute nicht, wie wir in der Kindheit etwas richtig machen hätten können? War es schlicht ein ewiges Flashback diesen Blog zu lesen? Oder bloß ein Trigger? Unsere Therapeutin meint oft, dass es nicht nötig ist, alles zu verstehen, was andere Menschen bewegt. Wir versuchen das zu lernen, aber irgendwie ist es in uns, verstehen zu wollen. Das gibt uns Sicherheit.

Als wir damals ihrem Blog folgten, hatte uns ihre Herkunft, ihr Lebensweg interessiert. Und wir hatten relativ zeitgleich mit dem Bloggen begonnen. Sodass, es noch wenige Follower für mich gab und noch wenige Blogs, die ich las. Es interessierte uns also der Zusammenhang zwischen sexualisierter Gewalt an Kindern und Prostitution. Da habe ich mich wieder gefunden, in den ganz frühen Erfahrungen, als wir als Kleinkind verkauft wurden. Diese sexualisierte Gewalt, die wollten wir vielleicht verstehen dadurch. Das Milieu verstehen, verstehen, warum sich Menschen andere Menschen kaufen um sexuelle (?) Befriedigung zu erlangen. Oder was es bedeutet, dass es Männer gibt, die sich andere Menschen kaufen um über sexuelle Handlungen ihr Minderwertigkeitsgefühl und ihre eigene Ohnmacht zu vergessen, indem sie sich anderer ausgelieferter mehrheitlich Frauen und Kinder als Sexsklaven bedienen.

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Die Schwimmerin

Meditieren hat nicht nur Vorteile. Das könnte ich denken, wenn ich meinen momentanen Schmerz ansehe.

Dein Schmerz ….. ha, ha, du fühlst es doch eh nur mit, abgeschwächt, wenn überhaupt!

Ja, ich Erzählerinstimme. Wer bin ich denn?

Gestern waren wir das erste Mal in diesem Sommer im Schwimmbad. Es ist mein Lieblingsbad. Jugendstilambiente mit wunderschönem Ausblick. Und danach waren wir sehr müde, ja fast erschöpft, wie immer. Da es ein Thermalbad mit hohem Schwefelgehalt ist, ist auch dies für den Körper anstrengend, dachte ich immer.

Dennoch war an Schlafen nicht zu denken. Wir schauten fern. Noch dazu einen Film, wo es um eine Vergewaltigung und daraus folgende Schwangerschaft ging. …. Keine gute Idee, gar keine gute Idee!? Oder doch? Denn im Grunde war der Boden schon durch das Schwimmen aufbereitet. Jedes Jahr dieselbe Situation. Der Körper schwimmt. Es tut so sehr gut und  wir tun es sehr gerne. Wir kommen zurück und der Tag danach ist eine Katastrophe.

Nun beim Meditieren hatten wir klar gespürt, dass wir nicht wissen, wer diese Person ist, die da schwimmt. Ich kann mich an den gesamten Tag erinnern. An umgängliche Gespräche im Schwimmbad. Eine leutselige Person, die etwas angeberisch ist. Sie weiß, dass sie viel besser schwimmt als die meisten Badegäste.

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Tröstliche Tränen

und ∑meine unterschiedlichen Methoden zur Heilung.

Von ganz tief unten formen sich Tränen und rollen leise und sanft die Wangen hinunter. Unaufdringlich und zärtlich tröstend streicheln sie die zarte Haut im Gesicht. Sie sind Zeichen von Schmerz und Trost zugleich. Trost, weil wir sehen dürfen, weil wir fühlen dürfen, was ganz tief begraben ist, was nur seltenst gefühlt werden darf und kann. Zuletzt und als bislang einziger schaffte es der geliebte verstorbene Kater uns dieses Gefühl zu schenken. Geliebt werden, einfach so.

Seit einer Woche meditieren wir täglich 23 Min. Davor hatten wir die Meditation vielleicht zweimal wöchentlich gemacht. Es ist eine geführte Meditation bei der es gilt den Fokus auf die Zukunft zu richten, zu imaginieren, wie es sein könnte.(*)  Mir vorzustellen, was ich mir wünsche. Anfangs war es einfach und erleichternd. Jetzt scheinen wir in tiefere Schichten vorzudringen. Die Wünsche verändern sich. Zumeist ist Heilung der Wunsch. Heute war es geliebt zu werden. Und es war anfangs nicht möglich mir dieses Gefühl vorzustellen. Da war nur diese Leere. Ein Nichts. Bis wir Timmis Liebe (der Kater) als einzigen Bezugspunkt fanden. Als Erinnerung geliebt worden zu sein. So ein Glück!

Obwohl das Einfühlen nun intensiver zu werden scheint, fühle ich mich sehr wohl mit dieser Meditation und wenn ich sie nur einen Tag aussetze, fehlt mir etwas.

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Beziehungen ohne Gewalt: Ein schwieriger Lernprozess

Die Quelle des Bildes ist unbekannt. Bei rechtlichen Ansprüchen bitte um E-Mail und es wird sofort gelöscht!


Ich muss ordnen, was in meinem Inneren tobt. *switch*, das Gefühl spaltet sich ab, sobald ich es ausdrücken versuche. Das Innenwesen versteckt sich? Betrifft es nicht uns alle? Wurde jemand getriggert?

Seit mehreren Tagen folgt ein Trigger auf den anderen. Vielleicht hätten wir mehrere Beiträge von anderen nicht lesen dürfen. Es ging auf mehreren unterschiedlichen Blogs um Beziehungen, Familie und die Frage ob Menschen die komplex traumatisiert sind Kinder haben sollten. Es waren schwierige Gedanken oder glückliche Darstellungen harmonischer Situationen. Beides triggerte gleichermaßen.

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