Juhuuu, wir haben einen Hund gestreichelt ….

Zunächst vielen, vielen lieben Dank für all die tröstlichen, liebevollen, zu Herzen gehenden Kommentare.

Wir können gar nicht sagen, wie viel uns das bedeutet und auch hilft. 💖🤗💐

Es ging uns heute doch soweit besser, dass wir einen längeren Spaziergang machen konnten.

Auf diesem Spaziergang sind wir einer Dame mit zwei entzückenden kleinen Hunden begegnet, die voller Freude auf uns zugegangen sind und sich sehr gerne streicheln ließen. Auch ein nettes Gespräch mit der Besitzerin hat sich ergeben.

Es ist uns so wichtig, euch mitzuteilen, dass es auch jetzt Lichtblicke gibt, und euer liebes Interesse und Mitgefühl bei uns ankommt.

Ihr seid so wundervoll. Vielen lieben Dank nochmals, dass ihr da seid bzw. Sie da sind. 💚🌞

Möge es euch allen so gut gehen, wie es aktuell nur geht. 🍀🍀🍀

Von Herzen alles Liebe euch allen. 💖

Berührungen und COVID 19

Ich möchte diesen Beitrag sehr gerne teilen, weil er nochmals die Notwendigkeit der Berührungen für die körperliche und geistige Gesundheit darstellt. Herzlichen Dank dafür.
In Österreich dürfen Gesundheitsberufe, die Berührungen ausüben meines Wissens derzeit nicht tätig sein. Falls jemand gegenteiliges weiß, bitte ich sehr um Information darüber in den Kommentaren.

Ich wünsche euch allen von Herzen liebevolle Berührungen und ganz viel Kraft und Zuversicht. 🍀🍀🍀🤗

Rebalancing

Die COVID 19 Pandemie bringt uns Menschen aus dem Berührungs-Gleichgewicht: Viele sind unsicher – das erfahre ich auch bei Anrufen in meiner Praxis – denn keiner weiß, ob oder wenn, wie gefährlich oder bedrohlich es ist, sich in diesen Zeiten berühren zu lassen.
Andererseits: wer weiß denn um die Gefährlichkeit für unser Leben, ob des Mangels an Berührungen?

Einsamkeit ist Lebensgefährlich

Das neben Viren und Bakterien auch Rauchen, Bewegungsmangel etc. schädlich sein können, weiß heutzutage jedes Schulkind. Schon bedeutend weniger wissen, dass auch Einsamkeit lebensbedrohlich ist. Eine Studie von Holt-Lunstad, Smith und Layton mit dem Namen „Social Relationships and Mortality Risk“ stellt den Zusammenhang zwischen menschlichen Beziehungen und Sterblichkeit in den Mittelpunkt. Das Ergebnis:
Die Beziehungsqualität und Quantität ist für unser Überleben von großer Bedeutung. Für unser Leben sind Rauchen und Alkoholismus von gleichwertiger Gefahr, wie die Einsamkeit. Diese Metastudie verwendete 148 Einzelstudien mit über 300 000 teilnehmenden Menschen.

Nun…

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Es tut noch immer sehr weh!

Wir meinen damit das Ende dessen, was wir hofften, dass es eine tragfähige Beziehung wird.

Wir suchen die Schuld. Am Besten nicht bei uns. Aber das geht nicht und genau deshalb schmerzt es besonders. Wenn eine Beziehung nicht klappt liegt es immer an beiden. Das ist nicht neu. Und selbst wenn ich alles richtig gemacht hätte, was wir nicht haben, dann läge es dennoch in unserer Verantwortung uns auf die andere Person eingelassen zu haben, die offenbar nicht entsprach.

Nein, wir bereuen nichts. Aber wir fragen uns, wo wir falsch abgebogen sind. Und der einzige Schluss, der sich für uns ergibt ist der, dass wir versucht hatten etwas, das sich wie eine Freundschaft angefühlt hat in eine Beziehung umzuwandeln. Und zwar zu einem Zeitpunkt als unsere Verliebtheit, die zu Beginn wohl da war, bereits fast abgeklungen war.

Ein lieber Freund hatte uns in einem Gespräch, als wir uns nicht mehr wohl fühlten, eine verhängnisvolle Frage gestellt: „Bist du in SIE verliebt, oder in die Vorstellung einer Beziehung?“ Dass wir nachdenklich wurden damals, bestärkete das Ende der Zweisamkeit mit ihr. Dabei hatten wir gehofft, oder uns angelogen, dass sich das richten lässt.

Was uns beruhigt ist, dass ich denke, dass es umgekehrt ebenso war. Da ist die Vermutung, dass auch sie nicht wirklich uns meinte. Aber vielleicht täuschen wir uns auch, dann tut es uns leid.

Was uns an diesem Verliebtsein in eine Beziehung statt in die Person beunruhigt ist, dass dies ein Muster zu sein scheint. Auch, wie die Nähe entstanden ist. Es erinnert uns an manches aus Beziehungen in jungen Jahren. Über 25 Jahre Therapie haben in diesem Bereich nichts geändert. Zumindest viel zu wenig.

Und so verzweifeln wir an der Tatsache, dass es leicht möglich ist, dass wir unser Leben ohne Liebesbeziehung leben werden. Das ist hart!

Es war das einzige, dass wir uns je ersehnt haben von Therapie. Dass wir uns die Liebe zurückerobern. Jene Liebesfähigkeit zu der ein Baby so fähig ist und die in uns zersplittert ist. Und ja, auch unsere Sexualität wollten wir uns zurück erobern. Wollten den Vergewaltigern die lange Nase zeigen, dass sie uns nicht ruiniert haben.

Es sieht nicht gut aus für diese Pläne. Und das, obwohl wir uns nicht wohl fühlen mit dem alleine leben. Das haben wir nie getan. Dafür quälen wir uns schon 25 Jahre damit. So ist unser Leben.

Zumindest ist der Schmerz jetzt nicht mehr ganz tief drinnen verpackt, sondern liegt offen vor uns. Sich dieser Trauer zu stellen fällt uns außerordentlich schwer. Es ist meist Flucht vor den Gefühlen angesagt. Das geht am Besten mit Video schauen, Handy spielen und Schlafentzug. Ziemlich krankes Verhalten, leider!

Wir werden uns (wieder) finden, es braucht halt noch Zeit. Wir tun, was wir können.

∑Ich will nicht mehr immer lieb sein …

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© lebendigwerden: Sonnenuntergang Brasilien – Abadiania

… und doch weiß ∑ich, dass es die einzige Art ist in dieser uns fremden Welt akzeptiert zu werden.

Andere versuchen zu verstehen, obwohl wir selbst niemals verstanden werden und sich kaum jemand die Mühe macht es zu versuchen!

Also ich meine, dass wirklich ernsthaft und über Jahre jemand versucht zu erfahren, welche Art Frau wir sind.

Unsere Stärken wahrnehmen möchte, unsere Schwächen verzeihen will und mit uns daran arbeiten will erstere zu kultivieren und letztere zu minimieren. Jenen, die es tun sind wir zutiefst verbunden.

Wir wissen, dass es dafür sehr viel Kraft und Mut benötigt und vermutlich auch Liebe.

Wir haben sie in uns für andere und auch für uns. Auch darum möchten wir nicht mehr immer nur lieb sein, weil es uns unsere Lebenskraft, unsere Lebendigkeit raubt.

Wir möchten so gerne mit mehr Selbstverständlichkeit und Leichtigkeit leben statt immer nur schaumgebremst mit angezogener Handbremse durch unser Leben schleichen.

Wir möchten die Angst anzuecken und die Angst vor „Strafe“ dafür ∑ICH zu sein so gerne entsorgen. Am besten auf dem Sondermüll, denn sie ist durch und durch toxisch!

Aber ob wir diese Welt so ungebremst ertragen?

Ob wir einen anderen Schutz finden als den uns in uns selbst zu verstecken oder aufzusplittern?

Wir werden daran basteln, ihn entwickeln. Vielleicht gibt’s irgendeinen Weg, den wir erst finden müssen?! Ja, davon sind wir überzeugt! …. Weil es schon so viele Wege gab in unserem Leben, die wir uns niemals vorstellen konnten, dass sie für uns Realität werden könnten.

Leben mit DIS/DDNOS #24: Freiheit hinter Wut versteckt – Umgang mit Täterintrojekten und inneren Beschützer*innen

„Wenn ich groß bin, werde ich so ein Arschloch wie mein Vater!“

Seit Jahrzehnten lebt dieses Innenkind mit der Wut, die sich in der Täteridentifizierung und Verachtung des/der Täter/s zugleich äußert.

Vor einigen Jahren(?) hat es gewagt, dies einmal in der Therapie zu thematisieren und als Antwort erhalten: „Aber das stimmt doch nicht, das willst du doch gar nicht!“ Das Kind wurde nicht als Innenwesen erkannt sondern die Antwort galt unserer Host-Persönlichkeit.

Wohin soll uns das bringen?

In dieser Wut, die nicht sein darf, weil sie sich nicht adäquat äußern kann und darf liegt unsere Lebenskraft begraben. Immer ist alles schaumgebremst, nicht frei.

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Geteilt: Die größte Heilung

An dieser Geschichte, die Pollys veröffentlicht hat, gefällt mir gar nicht so sehr der Aspekt der Verzeihung, den sie hervorhebt.

Was uns besonders begeistert ist die Tatsache, dass mit dieser Form der „Bestrafung“ Gewalt und Aggression die Grundlage entzogen wird. So wird es unmöglich mit destruktiven Methoden die Gesellschaft zu sehr zu erschüttern und zu zerstören.

Statt Aggression und Gewalt zu verstärken wird so das Gute, das ebenso in allen schlummert, betont. …… Ein Weg, der überall Beachtung finden sollte.

Liebe statt „law and order“ Politik. Wunderbar!

https://wp.me/paOM6I-sS

Leben mit DIS/DDNOS # 23: Ein Versuch zu verstehen ….

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Blick aus einer Lawine nach außen / Quelle: pixabay – stux

Wir ringen mit den Worten, die kontinuierlich aus unserem Gehirn heraussprudeln. Es ist kein innerer Dialog, es ist ein Gedankenkarussel. Selbst meditieren hilft nur bedingt.

Wir ringen damit zu verzeihen, was uns so weh tut. Uns selbst zu verzeihen und ihr. Reine Schuldzuweisungen wären zu einfach, eine viel zu große Lüge.

Wir ringen damit jene Opferrolle zu verlassen, in die wir uns selbst begeben haben. Jene Opferrolle, die uns von ihr so drastisch gespiegelt wurde aber auch verstärkt, die letztendlich zu einer Lawine wurde, immer größer und größer bis sie drohte uns alle unter sich zu begraben. Sie und uns. Ich/wir sind abgesprungen. Konnten den im System „Benita“ immanenten „Lawinenairbag“ rechtzeitig auslösen um an der Oberfläche zu bleiben. Andere DIS-Leute mögen „Beschützerpersönlichkeit(en)“ dazu sagen.

Dann wenn jemand auf diese Opferrolle eingeht und sie auch noch verstärkt, dann wird es gefährlich, sehr gefährlich für uns!

Was war geschehen? Es ist schwierig etwas so persönliches wie den Verlauf einer Beziehung zu formulieren. Wenn es das war? Vielleicht war es auch bloß die Phantasie von einer Beziehung die uns verband?

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Wenn Liebe erschüttert!

Wenn Liebe heute weh tut, weil sie alles erschüttert, was ich einst unter Aufbringung all meiner Kräfte und darüber hinaus lernen musste, um zu überleben, was dann?

Sind es „Wachstumsschmerzen“ am Weg zu verlernen, ….

…. dass ich keinen Wert habe; keine Rechte, etwas zu erbitten; keine Bedürfnisse zu haben!

Dies war es, was ich lernen musste und nur als „wir“ erfüllen konnte.

Nichts war für uns als Kind und Jugendliche selbstverständlich, niemals! Keine Zuwendung war jemals selbstverständlich oder gratis! Jedes liebe Wort musste mit dem eigenen Körper oder bzw. und der eigenen Seele erkauft werden. Sogar die Nahrung oder Versorgung bei Krankheit.

Es waren Akte der Selbstverkrüppelung, ein Suizid auf Raten ohne Sterben zu dürfen, um zu überleben, damals.

Ein unwürdiger Tanz auf dem Hochseil, ohne Sicherung, zur Belustigung derer, die mich hätten schützen sollen!

Mein potentieller Tod war im Spektakel einkalkuliert und gewollt gleichermaßen wie verboten und befürchtet! Der Nervenkitzel der besonderen Art für sadistisch veranlagte Eltern!

Das Drama durfte ich nicht einmal beenden!

Es ist schwierig, heute zu verstehen, warum sich eine so sehr auf uns einlässt, zuhört und versucht unsere Bedürfnisse ernst zu nehmen und sogar zu erfüllen! Warum?

Vielleicht weil unser Selbstbild voll Selbsthass nicht mit der Wahrnehmung von außen überein stimmt?

Vielleicht, weil wir gar nicht so widerlich sind, dass wir uns am Besten vor dieser Welt verstecken um niemanden zu belästigen? Vielleicht sind wir es nicht mehr?! Aber waren wir es je?

Schaffen wir es zu verlernen, was wir verdient hätten niemals lernen zu müssen?

As time goes by?!

Abschied nehmen!

Seit gestern ist er vermehrt an unserer Seite.

Gerade als beim meditieren diese Depression hochstieg und Innenwesen mit Tränen in den Augen riefen: ”Ich will nicht nach Wien!” und durch nichts zu beruhigen waren, kam er, einer der beiden Kater des Hauses. Er half beim zur Ruhe kommen und spendet Trost. Auch jetzt liegt er in unserer Nähe.

Oft fühlen wir uns in dieser Stadt gefangen, die seit einigen Jahren bereits die Auszeichnung trägt, die lebenswerteste Stadt der Welt zu sein. Oh ja, sie ist schön. Zum Teil ein Freilichtmuseum, umrahmt von Natur. Aber sie trägt eine ansteckende Negativität im Herzen, die deren Bewohner*innen heimsucht. Der Wiener Grant war uns sogar als geborene Wienerin stets zuwider. Wir können und wollen im Jammern nichts Charmantes erkennen.

Aber wir können nicht weg. Nur in dieser Stadt, die uns in ihren Krallen festhält können wir uns eine Wohnung leisten. Oft und oft haben wir es durchgerechnet. Ohne soziale Zuschüsse gibt’s keine Wohnung für uns und dafür müssen wir einige Jahre ohne staatliche Unterstützung an einem Ort in Österreich leben, wenn wir aus Wien fortziehen wollten. Unmöglich! Es ist die Kleinteiligkeit dieses kleinen Staates, der bis ins Letzte in politische Zuständigkeiten unterteilt ist mit eigenen Gesetzen. Das hat einige Vor- und viele Nachteile. Dennoch bin ich dankbar, dass Wien politisch anders tickt, als weite Teile des Landes. …… „Jeder noch so schöne Ort ändert sich, wenn du dort lebst.“, wirft eine innen in die Debatte ein.

Stimmt! Ob ich hier leben wollte, wo ich meine Sommer verbringe? Wohl eher nicht. Das Wesen der Einwohner ist auch hier oft schwierig.

Wien hat viele Vorteile. Von der Kultur über die Anonymität der Großstadt und die grüne Lunge den Wienerwald, ist diese Stadt tatsächlich lebenswert. Vielleicht, so hoffen wir, wird es besser – vor allem ruhiger – in der neuen Wohnung, die am anderen Ende der Stadt liegt. Dort, wo wir kaum Kindheitserinnerungen haben, das könnte Trigger minimieren — hoffentlich! Fast eine uns fremde Stadt in der großen Metropole, die eigentlich zu klein scheint für eine solche Bezeichnung.

Wenn die Wohnung endlich gebaut würde und wir dann eingezogen sind, dann ….. Dann nehme ich mir eine Katze oder einen Kater, die uns trösten, so hoffen wir, wenn es zuviel wird rundherum. 🐱

Weil es uns gut tut, gerade jetzt!

Zuviel Wahnsinn auf der Welt, zuviel Unerträglichkeiten im Wahlkampf in Österreich mit drohend unerfreulichem Ausgang.

Dagegen und um ∑mich aufzubauen schicke ich wieder einmal ein Lied eines ∑meiner liebsten Sänger und Liedermacher ins Netz.

Mögen Mut und Kraft von Konstantin Wecker anstecken und sein zärtlicher Gesang beruhigen, wo keine Ruhe zu finden ist.

Hier seine wundervolle Vertonung eines Gedichts von Lothar Zanetti „Was keiner wagt!“ :

Ganz viel Liebe und Sanftmut, Kraft und Mut euch allen!

Von Herzen 💖🍀💕🍀🍀🌱🌟🌺🌻🎼🎹☮️