Leben mit DIS/DDNOS #22: Die Tänzerin aus lange vergangenen Zeiten

Looking in these eyes now / Virginia Ernst und Alexandra Scheriau

KISS – Virginia Ernst

Wenn sich eine Türe in eine Vergangenheit öffnet, die noch niemals zuvor bewusst geöffnet wurde um vorsichtig dahinter zu blicken, wird es zumeist sehr, sehr anstrengend. Meist fühlt es sich als massive Überforderung an. Dann, wenn das Staunen vorbei ist, wenn die Situation, die das Wesen aus der Vergangenheit ins Heute gespült hat auch bereits vergangen ist. Bei uns ist es zusätzlich so, dass wir alleine daheim sein müssen, an einem sicheren Ort, wo uns niemand beobachtet, um uns des Triggers bewusst zu werden und in Folge langsam Schritt für Schritt das Chaos in geordnetere Bahnen zu lenken.

Wie wir in der Chaossituation auf andere wirken, können wir nicht abschätzen. Zwar haben wir nur in besonderen Ausnahmefällen Blackouts bzw. Zeitverluste, dennoch ist es uns in einer Triggersituation unmöglich die Reaktionen anderer Personen auf uns einzuordnen, auch wenn wir jeden Augenblick bewusst erleben. Vielmehr sind alle nur verfügbaren Ressourcen damit beschäftigt, uns nichts anmerken zu lassen. Der Energieaufwand, den wir selbst mit einer solchen Aktion haben, kann unserer Ansicht nach nicht unerkannt bleiben. Aber wie es auf andere Menschen außerhalb unseres Systems, die uns in einem solchen Zustand begegnen wirkt, wissen wir nicht. Ich nehme stark an, dass die Reaktion oder das Erkennen im Außen sehr davon abhängt, wie gut uns ein Gegenüber kennt. Jemand die bzw. der uns kaum oder überhaupt nicht in anderen Zuständen kennt wird vielleicht wenig irritiert sein. ….. Die ist halt so. Etwas überdreht, vielleicht komisch oder so? ….. Leute, die uns aber in anderen Verfassungen als selbstverständlich erleben werden womöglich in unser Gefühlschaos mit hinein gezogen, weil wir plötzlich anders sind. Weil sie, wenn sie sensibel genug sind, vielleicht auch einen erhöhten Energielevel spüren, ohne ihn wirklich zuordnen zu können. Dies mag noch vermehrt zutreffen, wenn dieses Gegenüber auch noch Körperkontakt in der Triggersituation mit uns hat.

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Die Schwimmerin

Meditieren hat nicht nur Vorteile. Das könnte ich denken, wenn ich meinen momentanen Schmerz ansehe.

Dein Schmerz ….. ha, ha, du fühlst es doch eh nur mit, abgeschwächt, wenn überhaupt!

Ja, ich Erzählerinstimme. Wer bin ich denn?

Gestern waren wir das erste Mal in diesem Sommer im Schwimmbad. Es ist mein Lieblingsbad. Jugendstilambiente mit wunderschönem Ausblick. Und danach waren wir sehr müde, ja fast erschöpft, wie immer. Da es ein Thermalbad mit hohem Schwefelgehalt ist, ist auch dies für den Körper anstrengend, dachte ich immer.

Dennoch war an Schlafen nicht zu denken. Wir schauten fern. Noch dazu einen Film, wo es um eine Vergewaltigung und daraus folgende Schwangerschaft ging. …. Keine gute Idee, gar keine gute Idee!? Oder doch? Denn im Grunde war der Boden schon durch das Schwimmen aufbereitet. Jedes Jahr dieselbe Situation. Der Körper schwimmt. Es tut so sehr gut und  wir tun es sehr gerne. Wir kommen zurück und der Tag danach ist eine Katastrophe.

Nun beim Meditieren hatten wir klar gespürt, dass wir nicht wissen, wer diese Person ist, die da schwimmt. Ich kann mich an den gesamten Tag erinnern. An umgängliche Gespräche im Schwimmbad. Eine leutselige Person, die etwas angeberisch ist. Sie weiß, dass sie viel besser schwimmt als die meisten Badegäste.

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Sein dürfen #1b: Auf dem Podest!

Folgenden Beitrag haben wir am selben Tag wie den zuletzt veröffentlichten geschrieben. Er ist also über einen Monat alt. Dann kam der Stress mit DSGVO und anderer und wir hatten keine Kraft und Worte übrig. Der Blog ist angepasst und das erleichtert.

Manches in diesem Beitrag beschriebene ist bereits mit meiner Therapeutin besprochen. Dennoch erachte ich den Text noch für interessant. Schäme mich zwar für manche Stellen, stehe aber dazu.

Ein wunderschönes Wochenende euch allen. Das Chaos um die DSGVO hat mir die Gemeinschaft der Blogger_innen noch näher gebracht. Ihr seid wunderbar. 😃❤️🌞🍀 Wie schön, dass es euch gibt. 💖🌻


Zitternd ging ich zur Psychotherapie. Ich erinnere nicht, ob ich schon einmal solche Angst davor hatte hinzugehen. Die Furcht begann erst als ich aus der Straßenbahn ausgestiegen war und die Straße zur Therapeutin entlang ging. Wir wollten nicht hin. Wir fürchteten, dass sie uns unser Erfolgserlebnis, unser Glücksgefühl wegnimmt.

Ich glaube wir haben meist Angst vor Therapie. Traumatherapie ist alles andere als angenehm. Sie tut weh, immer wieder und wer will das schon. Allein die Tatsache, dass sich mit den Jahren doch sehr vieles zum besseren geändert hat, gibt uns die Kraft es auf uns zu nehmen. Auch das Gefühl dieses Leben alleine (noch) nicht zu schaffen und was meine aktuelle langjährige Therapeutin betrifft auch die Tatsache, dass sie die beste Begleitung ist, die wir bislang hatten, wenn ich auch aufzählen könnte, was mir nicht passt. Das tue ich nicht gerne, schließlich liest sie mit (auf meinen ausdrücklichen Wunsch hin – herzlichen Dank dafür!) und ich könnte ja eine andere Hilfe suchen, wenn ich unzufrieden wäre. Wenn ich die Hoffnung – oder sollte ich Phantasie schreiben ? – auf wirklich perfekte Therapie, die mich flugs heilt, am besten ohne Heilungsschmerz nicht bereits verworfen hätte. …. Da ist dieser unbändige Wunsch, dass irgendjemand das alles doch gut machen kann. Ganz gut, so als hätte ich eine andere Lebensgeschichte. Wann ich akzeptieren kann, dass mein Leben eben so ist, wie es ist? Es ist so schwierig anzunehmen!

Zudem habe ich zu viele Erfahrungen mit Therapien gemacht, die viel mehr schadeten als halfen. Diese hilft, auch wenn es mich immer wieder anwidert, wie mühsam es ist und wie lange es dauert, und, und, und.

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„Vererbte Narben“ – Doku zu Traumafolgestörungen über Generationen

Eine liebe Freundin hat mich auf eine sehr interessante Dokumentation hingewiesen, die am 2. September auf Arte lief. Ich mag sie für Betroffene wie Interessierte an den gesellschaftlichen Folgen von Kriegstraumata oder/und häuslicher Gewalt sehr empfehlen.

„Vererbte Narben – Generationsübergreifende Traumafolgen“

Vieles davon wusste ich bereits, da ich mich seit gut 15 Jahren mit der Thematik befasse bzw. als Kind bereits erkannte, dass die Gewalt, die ich erfuhr, nicht aus dem Nichts aufgetaucht war, sondern Zusammenhänge wahrnahm. So tat es einfach gut eine Bestätigung zu erfahren, ging uns aber auch teilweise recht nahe.

Der Film zeigt die neuesten Erkenntnisse auf diesem sehr wichtigen Gebiet auf, wie beispielsweise Traumafolgen bis in die Erbsubstanz nachweisbar sind und zwar von nachweislich nicht selbst traumatisierten Nachkommen. Wobei natürlich das Aufwachsen mit einem traumatisierten Erwachsenen bereits eine Veränderung in der Entwicklung bringen kann. Allerdings geht die Forschung weit darüber hinaus. Manche Tests befinden sich jedoch noch im Stadium von Experimenten mit Versuchsmäusen.

Oft kommt es auch zu einer Vermischung der selbst erfahrenen Traumata mit den evtl. seit Generationen weitergegebenen Leiden, die quasi als Zeug*in/e ebenso im Körper abgespeichert sind. Dies kann bis zu Albträumen gehen über Erlebnisse die Vorfahren erlebten.

Die Dokumentation ist noch bis 9. September auf Arte zu sehen, bzw. wer es nicht schafft, wurde sie dankenswerter weise auch auf YouTube hoch geladen.

Weshalb Suizid keine Option ist!

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(Aufgrund der vielen Kommentare, möchte ich auf jene verweisen, die uns in Ergänzung zum Beitrag besonders wichtig sind!

Hier die wichtigen Gedanken von Ilanah: https://lebendigwerden.wordpress.com/2017/01/22/weshalb-suizid-keine-option-ist/#comment-535

und hier meine Antwort darauf: https://lebendigwerden.wordpress.com/2017/01/22/weshalb-suizid-keine-option-ist/#comment-542 )  … Ich danke allen für ihr Interesse an meinem Text! 😊


… und schon wieder dieses Thema. Ich bedauere, es geht nicht anders. Wir arbeiten uns daran ab. Es arbeitet in uns.

Bereits seit Wochen tragen wir den Titel dieses Beitrages im Kopf herum. Meist haben wir ja nicht viel mehr als einen Titel, oder einen ersten Satz, bevor wir zu schreiben beginnen. Seit Wochen flüchten wir davor dazu zu schreiben. Dieser Text verlangt uns alles ab. Vor allem verlangt er eine Stellungnahme, ein Bekenntnis. Er fordert das eindeutige und unbedingte „JA“ zum Leben – zu diesem Leben mit all seinen Tiefen und Höllen und ja auch mit seinen Höhen oder den Höhen in die wir gelangen könnten und die uns vielleicht noch mehr ängstigen, als die Tiefen, die wir nun doch hinlänglich kennen, die vertraut sind und eine trügerische Geborgenheit liefern. Dieser Beitrag ist ein Bekenntnis zu ∑meinem Leben, nicht mehr und nicht weniger! Weshalb Suizid keine Option ist! weiterlesen

Dankbarkeit als Skill: Lächeln des Tages #1

Als Hilfe in der dunklen Jahreszeit, die mit ihren „Familienfesten“ nicht bloß wegen des Fehlens an Sonnenschein emotional schwierig ist, habe ∑ich eben den Entschluss gefasst, hier so oft mir danach ist, zu berichten, was an dem jeweiligen Tag besonders gut war. ∑Ich sage bewusst nicht täglich, weil ∑ich dazu neige ∑mich unter Druck zu setzen. Das wäre dann nicht der Sinn der Übung. Wäre vermutlich für meine Leser/innen auch eher langweilig?!

Wofür bin ich dankbar?

Die Erkenntnis, dies zu tun kam mir eben, als sich nun in der Nacht wieder eine Schwere auf ∑mein Herz legte, obwohl der heutige Tag ein sehr erfolgreicher war.

Um dies nicht zu vergessen, möchte ∑ich nun in unregelmäßigen Abständen zumindest drei bis fünf positive Momente des abgelaufenen Tages vor den Vorhang bitten.

Heute:

  1. Nach Wochen der Schwere, mit relativer Leichtigkeit und Freude erwacht.
  2. Ins Fitnesscenter gefahren (Kieser Training), nachdem ich nun 17 Tage Pause gemacht hatte (Plan ist 1 – 2 x wöchentlich) und ∑mein Trainingsprogramm viel besser bewältigt, als ∑ich befürchtet hatte.
  3. Ein Lokal ausgewählt, in dem ∑ich meinen Geburtstag mit 2 – 3 Freund/inn/en feiern möchte und vor Ort reserviert.
  4. Einkauf erledigt und im Supermarkt NICHT automatisch jemanden vorgelassen, der vorgab es eilig zu haben und dabei nur Bier und Spirituosen in Händen hielt, die er übrigens bei einer Expresskasse auch zahlen hätte können, zu der ich nicht hin gekonnt hätte, weil ich zu viele Artikel gekauft hatte. Erinnerte ihn an die Expresskasse, die frei war und er meinte, da will er nicht hin. Ich zuckte nur mit den Schultern und blieb unbeeindruckt! … ∑Meine Grenzen gewahrt damit!
  5. Bei allen Erledigungen ein freundliches Lächeln von wirklich ALLEN Menschen bekommen, die mit mir in Kontakt waren. Im Fitness sogar einige nette Worte Smalltalk gewechselt, die gar nicht oberflächlich, sondern einfach ein netter Kontakt waren.
  6. DAS WICHTIGSTE: Unterwegs immer wieder (Gott, das Universum, … Bezeichnung je nach Wunsch) gebeten, dass ∑ich beschützt werde vor negativer Energie anderer in Straßenbahn und Geschäften und tatsächlich fühlten wir uns unter einer wohl durchlässigen Schutzglocke, die negative Emotionen von ∑mir abhielt.
  7. DAS BESONDERE; DAS STRAHLENDE: Immer wieder das Gefühl, dass Timmi bei uns ist und bereits gestern den Gedanken gehabt oder vielleicht übermittelt bekommen (?), dass er uns dort, wo er nun ist besser helfen kann. Heute konnte ∑ich dies annehmen. Mag für manche esoterisch klingen, aber ich weiß, dass ∑ich telepathische Fähigkeiten habe und wohl immer hatte. Das ist mitunter anstrengend, wenn ∑ich im Voraus Unglücksfälle ahne bzw. weiß und doch nichts daran ändern kann, aber eben auch positiv, wie in dieser Kommunikation.

 

Einen wunderbaren Sonntag wünsche ich euch bzw. Ihnen. 😊

Du — Mallybeau Mauswohns Multiversum

Es gibt einen Platz den du füllen musst, den niemand sonst füllen kann, und es gibt etwas für dich zu tun, das niemand sonst tun kann. (Platon)

über Du — Mallybeau Mauswohns Multiversum

Diese Worte Platons hat mir Mallybeau Mauswohn heute geschenkt. ∑Ich sage bewusst geschenkt, denn sie passen so zu unserer Tagesverfassung der letzten Woche und speziell heute. Danke! Ich möchte sie nun weiterschenken gemeinsam mit einem phantastischen Bild von Mallybeau.

Immer wieder fühlen wir, dass es für uns besondere Aufgaben gibt und es ist an der Zeit diesen (wieder) mehr Zeit zu widmen. Wir freuen uns auf unser Leben. Das bedeutet, auf ein Leben, das uns entspricht und vermehrtes loslassen der veralteten erlernten Strukturen.

2. Geburtstag – Alter: 10 Jahre

und damit meine ich kein Innenkind.

Zum Bild: Besser das Leben hängt am eisernen Faden statt am seidenen.

Heute vor 10 Jahren hatte ich meine Krebs-Operation. Damals wollte ich nicht mehr. Wir wollten nicht mehr. Wir wünschten uns ein Ende des Leides und meinten damit ein Ende zu leben. Denn anders hatten wir keine Vorstellung davon, dass das Leid beendet werden könnte.

Dann kam die Diagnose. Eierstockkrebs. Ich sollte sofort operiert werden. Das sofort war binnen 6 Tagen. Und dann im Spital. Wir wollten leben. Damals im Angesicht des Todes war es uns unvorstellbar, nicht mehr zu sein. So viele Ideen hatten wir noch nicht umgesetzt. Der Plan unser Buch zu schreiben war bereits viele Jahre davor entstanden und noch nicht verwirklicht. Und nicht einmal ein halbes Jahr davor hatten wir unseren Neffen kennengelernt. Er war zum Zeitpunkt der Operation etwas über ein Jahr alt. Wir hatten noch nicht gelebt, wie konnten wir da bereits sterben? Wir waren so tapfer im Spital und so mutig. In diesem Moment war es der Mut der Verzweiflung gewesen, der keine Ruhe lässt nachzudenken. Denn Zeit zu überlegen hätten wir möglicherweise gehabt, wenn uns bewusst gewesen wäre, dass wir uns diese nehmen können.

Hier griff sofort ein frühes Überlebensmuster. In der Organisation und Bewältigung existenzieller Krisen bin ∑ich geeicht. Da gibt es keine Schockstarre, keinen Moment der Überlegung, wie es weitergehen soll. Dafür war nie Zeit gewesen, als ich Kind war. Es musste gehandelt werden – sofort, andernfalls wäre ich gestorben. Vor zehn Jahren, in meinen späten 30ern hatte ich dieses Muster noch nicht abgelegt. ∑Ich hoffe von Herzen nicht herausfinden zu müssen, ob ich noch immer so handeln würde. Aber es gibt Sicherheit, diese Fähigkeit in sich zu wissen, in politisch und gesellschaftlich unsicheren Zeiten, wie den momentanen.

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Bloggen, Trigger und Lernen

Der Schock, der durch das Bloggen an die Oberfläche drängte ist noch nicht überwunden, aber …

∑ich lerne sehr viel (auch) im virtuellen Raum.

Darüber, dass es auf anderen Blogs Trigger für mich geben kann, die keinesfalls auf den ersten Blick erkennbar sind.

∑Ich lerne, dem/der  Autor/in des Textes dafür keine Verantwortung über zu wälzen, da die Person beim besten Willen nicht wissen kann, was mich triggert und was nicht und in diesem Moment wohl gar nicht anders schreiben kann, als sie schreibt.

Darüber wie sehr Menschen einander verletzen, ohne es zu wollen. Egal, ob Gewalterfahrung oder nicht. Egal ob vielleicht ähnliche Geschichte oder nicht. Auch ich bin davor nie gefeit.

Ich lerne, dass der Beitrag dennoch inhaltlich sehr interessant und hilfreich für mich sein kann.

∑Ich lerne, immer mehr bei mir zu bleiben, oder immer schneller wieder zu mir zu finden. Bewusst atmen, trotz Schmerzen und aus der Irritation heraus und Hilfe suchen, wenn nötig.

Darüber, was ich noch alles lernen muss, über das Schreiben.

Ich lerne mir/uns Zeit zu geben, damit umzugehen und weiter zu machen, sobald ich dazu bereit bin.

Ich lerne mich weiter zu analysieren und meine Position in dieser Gesellschaft. Aber auch die Gesellschaft in der ich lebe.

Darüber, zu mir/uns zu stehen, wie auch immer es ankommen mag.

Ich lerne, dass ich puncto Integration noch (lange?) nicht dort bin, wo ich dachte bereits zu sein.

Darüber, dass meine Art zu leben vermutlich ein Minderheitenprogramm ist.

Ich lerne uns zu lieben und dankbar zu sein, dass ∑ich die Fähigkeit besitze, diese Lernerfahrungen zu machen.

ICH/WIR LERNEN, ALSO LEBEN WIR.