Leben mit DIS #3: Hohe Frustrationstoleranz

Hohe Frustrationstoleranz wurde mir stets attestiert. Anscheinend gilt sie bloß im Umgang mit anderen Menschen. Oder vielmehr, wie sich andere Menschen mir gegenüber verhalten. Wie ich reagiere, wenn ich nicht verstanden werde oder wie sehr ich grobes Verhalten anderer ertrage?!

Gegenüber mir selbst scheine ich keinerlei Frustrationstoleranz zu besitzen. Wenn etwas nicht gelingt, ich nicht so funktioniere, wie ich es mir erwünschte. Aber auch wenn andere nicht so funktionieren, kann ich nur nicht zeigen, wie sehr es mich verletzt. Ich kann meine Wut nicht zeigen, meine Wut nicht fühlen.

Es ist nicht tolerant, wenn ich mich selbst verletze, wenn ich selbst oder andere nicht so sind, wie ich es mir wünsche. Wenn sie oder ich nicht so perfekt sind, alles „richtig“ machen, wie ich es erwarte.

Meine mir/uns attestierte Frustrationstoleranz ist ein Verstummen, ein sich nicht wehren können, eine Gefühlsverkrüppelung, die sich nicht anders zu helfen weiß, als zu verstehen. Andere Seelenzustände analysieren, deren Mängel verstehen ist meine/unsere Art uns zu schützen vor deren Lebendigkeit, die mich über alle Maßen ängstigt und überfordert. Selbige Angst überwältigt mich, wenn meine Lebendigkeit aus dem Korsett meines Fühlens hervorbricht. Wenn meine Wut über mich oder andere in mir fühlbar wird, beginne ich mich selbst zu verletzen. Das Verbot meines Vaters, die Bedrohung durch seinen Jähzorn sobald ich Wut in mir fühle. Die stete Angst, dass meine Wut mich tötet, weil die Gewalt meines Vaters nicht einschätzbar ist – weil sein Verhalten jederzeit Totschlag nach sich ziehen kann, wenn ich ihn auf irgendeine Art provoziere. Nein, nicht ich provoziere ihn! Er fühlt sich provoziert. Durch NICHTS. Es ist nicht NICHTS, es sind die gesunden Gefühle eines Babys, durch die er sich provoziert fühlt, die ihn so sehr ängstigen, dass er unwillkürlich und unbeherrscht schlägt und würgt. *) s.u.

Ich habe etwas verstanden. Nach Austausch mit einer verwandten Seele. Ausgelöst durch die Banalität eines missglückten Kuchens, der mich so traurig und wütend machte, dass ich vor mir flüchtete. Meine Gefühle im Computerspiel über Stunden betäubte. Wegen einer Lächerlichkeit. Überbordende Wut auf mich, auf das Kuchenrezept, weil wir die Zutaten für den Kuchen vergeudet haben. Auch das war als Kind verboten. Essen zu vergeuden.

Gezwungen von klein auf aufzuessen, ob es mich ekelt oder nicht. Geschoppt wie eine Weihnachtsgans, wenn ich nicht essen wollte. Wenn ich nicht essen wollte von Menschen, die mir Nahrung lieblos fütterten. Lebensmittel die für mich nicht nährend, sondern ekelhaft schmeckten. Oder schmeckten sie ekelhaft, weil keine Liebe in ihnen war, wenn ich sie serviert bekam?

Ein derart verpatzter Kuchen, der mich überforderte, weil ich ihn nicht essen mochte, es aber keinesfalls geht Nahrungsmittel wegzuwerfen. Selbst wenn es verdorbene Speisen sind, muss ich sie essen.

Ist es ein Flashback? Ja! Es hat mich weiter geführt zu verschüttetem Wissen, verdrängten Ängsten. Unterstützt durch meinen Heiler auf vier Samtpfoten.

Ich befinde mich dzt. nicht in meiner Wohnung. Habe auch das Backrohr schmutzig gemacht. Es war nicht mein Backrohr. Ich sitte Haus, Garten und Kater einer Bekannten. Sie erinnert mich immer wieder an meine Eltern, mit dem Unterschied, dass ich hier lernen kann, mich mit Triggern zu konfrontieren und gegebenenfalls Übergriffe zurück zu weisen. Ähnliche Verhaltensweisen, aber ich darf mich wehren. Das ist eine große Chance für uns. Eine Chance wieder ein Stück zu heilen.

(Anmerkung zum Beitragsbild. Mein geliebter „Heiler“ hier auf der Terrasse meines wunderschönen Urlaubsdomizils, das mir ermöglicht dem Lärm meiner Wohnung und dem Stress der Stadt zu entkommen. Mein Paradies, das hilft Freude und Glück zu lernen. Wieder ein Anlass zu Dankbarkeit.)

*) Mir fiel eben die Gegenwart auf in der ich diese bereits bis zu 49 Jahre alte Begebenheit beschrieb und dass es sich nicht um einen Grammatikfehler handelt, sondern dass ∑ich es scheinbar noch immer so wahrnehme, als wäre es jetzt! ABER es ist Vergangenheit und darf heilen.

Was ich (nicht) weiß

Dieser Beitrag von regenbogentänzerin hat mich zu Tränen gerührt. Sie hat mich mit ihren Worten tief getroffen, weil sie so wahrhaftig sind. Ich kann so sehr nachempfinden, was sie meint. Manches trifft auf mich ebenso zu, anderes nicht mehr oder anders.

Was bleibt, ist die Überforderung damit erwachsen sein zu sollen ohne jemals Kind zu sein gedurft zu haben.

Mich immer wieder erklären?

Erklären, was Trauma bedeutet, dass endlich etwas gegen sexuelle und sexualisierte Gewalt gemacht werden muss? Immer wieder? Ja, es nervt, ja es überfordert auch und es ist unerträglich, dass stets den Betroffenen die Bringschuld gegeben wird.

Vor vielen Jahren, als ich noch gearbeitet habe. Was nur ging indem ich wöchentlich ca. 30 Schmerztabletten und ausreichend Zigaretten konsumierte, um die Schmerzen und Trigger wegzudrücken, die mich/uns täglich quälten und es uns noch möglich war aufgesplittert zu arbeiten durch den Medikamentenmissbrauch. Also damals, sagte mir mein Chef als ich einmal eine Information nicht zeitgerecht erhalten hatte: „Information ist eine HOLSCHULD!“ Heißt, wenn ich etwas nicht weiß, liegt es an mir. Ich muss mich darum kümmern.

Es war der Beitrag von Pauline-S und die Kommentare dazu, welche mich wieder daran erinnerten und nachdenklich machten. In Deutschland wurde also eine Kommission installiert, die sexuelle Gewalt an Kindern und Jugendlichen untersuchen soll.

„Wir untersuchen sämtliche Formen von sexuellem Kindesmissbrauch in der Bundesrepublik Deutschland und in der ehemaligen DDR. Darunter fällt zum Beispiel Missbrauch in Institutionen, in Familien, im sozialen Umfeld, durch Fremdtäter oder im Rahmen von organisierter sexueller Ausbeutung. Wir wollen Ausmaß, Art und Folgen der sexuellen Gewalt gegen Kinder und Jugendliche aufzeigen und damit eine breite politische und gesellschaftliche Debatte zu einem Thema anstoßen, das noch immer tabuisiert wird.

Wir werden Menschen anhören, die sexuellen Missbrauch in Kindheit oder Jugend erlebt haben und möchten somit die Möglichkeit schaffen, auch verjährtes Unrecht mitzuteilen. Zudem werden wir Zeitzeuginnen und Zeitzeugen wie zum Beispiel Eltern, sonstige Verwandte, Lehrerinnen oder Lehrer von Betroffenen anhören. Mit ihrer Hilfe wollen wir aufdecken, wodurch sexuelle Gewalt in der Kindheit ermöglicht wird und herausfinden, was Hilfe und Intervention verhindert hat. Wir müssen herausfinden, was Politik und Gesellschaft verändern müssen, damit Kinder und Jugendliche in Zukunft besser vor Missbrauch geschützt sind.(…)

Aus unseren Erkenntnissen können wir Handlungsempfehlungen an die Politik ableiten und in die gesellschaftliche Debatte einbringen.(…)„
Unabhängige Kommission zur Aufarbeitung sexuellen Kindesmissbrauchs (Homepage )

Nun wie auskunftsfreudig die angeführten Zeitzeuginnen und Zeitzeugen sein werden, lasse ich einmal dahingestellt und welche Form der Debatte es wird.

In Österreich tut sich dazu ja derzeit nichts. Hier wurde sexuelle Gewalt in der katholischen Kirche und  in Heimen der Stadt Wien untersucht. Es gab Abschlussberichte und Weiterleitung an die Staatsanwaltschaft. Auch Vorschläge an die katholische Kirche und zum Teil Entschädigungen für die Betroffenen. Häusliche sexualisierte Gewalt an Kindern oder organisierte sexuelle Gewalt waren noch kein Anlass irgendeine Kommission damit zu beauftragen.

Es hat mich bei den Untersuchungen damals sehr verletzt, dass ich mit meiner Gewalterfahrung gar kein Thema war. Es interessierte nicht. Allerdings war es mir/uns  mithilfe einer Opferanwältin vor einigen Jahren gelungen als Verbrechensopfer anerkannt zu werden und somit Therapiekosten bezahlt zu erhalten. An Verdienstentgang war nicht zu denken, da es nicht möglich ist vom Täter Geld zu erhalten. Aber es ist Gold wert, sich um die Therapie (fast) keine Sorgen mehr zu machen. Naja, ganz ohne Aufregung geht es auch nicht. Dennoch bin ich sehr dankbar im „richtigen Land“ geboren worden zu sein.

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Perspektiven von Muttertag

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Zitat von Hannah Arendt

Der Muttertag hat mich selten so stark getroffen wie dieses Jahr. Vielleicht funktioniert meine Verdrängung nicht mehr so wie früher? Sicher, und es ist Vieles vorgefallen seit letztem Jahr. Begebenheiten, die ihre Auswirkungen auf meine Wahrnehmung von Muttertag  heuer intensivierten. Vor allem er scheint diesmal kein Ende zu nehmen.

Vor einer Woche mein bislang letzter Trigger zum Ehrentag der Mütter.

Ich war auf der Buchpräsentation einer lieben Freundin. Sie hat ihre Erfahrungen mit dem Verlust ihrer Tochter zu Papier gebracht. Keine Ahnung woran wir bei der Vorbereitung auf diesen Abend gedacht hatten? Vor allem nicht daran, dass uns die Lesung so derart treffen könnte. Obwohl? —  Genaugenommen wäre dies vorhersehbar gewesen.

∑Ich hatte mich bloß mit ihr gefreut, dass sie es geschafft hatte alles niederzuschreiben. Wie sie aus der Trauer gewachsen war. Dass sie einen Verlag gefunden hatte. Und dann die Präsentation getragen von ihren vielen Talenten: Gesang, schauspielerische Lesung und die eigenen Texte. Irgendwie war ich auch stolz gewesen, eine derart begabte Frau Freundin nennen zu dürfen. Gut gemacht und ich vergönne es ihr, aber da war dieser Stich. Mein Schmerz mit meiner Geschichte in der der Verlust eines Kindes nur einen Bruchteil der schlimmen Erfahrungen meines Lebens ausmacht. Einen sehr belastenden, aber eben bloß ein Teil und nicht die Zäsur meines Lebens. Oder doch auch. Eine Zäsur von mehreren!  Ich bin verwirrt, verletzt. Es ist etwas aufgerissen, das ich dachte besser verdrängt zu haben. Denn verarbeitet habe ich es nicht. Noch immer nicht. Nach  33 Jahren.

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Gewissenskonflikt

Ich habe länger nichts geschrieben, das ich dachte gleich veröffentlichen zu können. Das Schreiben war zäh, es kostete Kraft. Dann begnügte ich mich mit dem Lesen abonnierter Blogs und kommentierte. Auch das war anstrengend. Viel zu sehr. Nach Neuem Ausschau zu halten ermüdete ebenso. Dennoch konnte ich neue Leserinnen auf meinem Blog begrüßen. Ich bin zufrieden und dankbar. Es scheint anzukommen, was ich schreibe. Ich freue mich sehr über die netten Rückmeldungen. Herzlichen Dank dafür. Aber woher dieses tiefe Loch?

Seit Wochen frage ich mich, wie der Blog zu einem Medium werden kann mit dem ich mich wohl fühle. Nun, ich bin kein digital native. Das Arbeiten am Laptop kostet mich sehr viel Kraft. Es stresst mich täglich in meinen Blog zu schauen und andere Beiträge zu lesen oder zu kommentieren. Jeden Tag einen eigenen Artikel verfassen — unmöglich, obwohl sich Ideen worüber ich schreiben könnte und Entwürfe stapeln. Bevor ein Beitrag von mir als fertig erachtet wird, lese ich ihn gut 20 mal Korrektur — auch nachdem er bereits publiziert ist, ändere ich noch das eine oder andere. ∑Ich habe hohe Perfektionsansprüche an mich. Der Text muss mir gerecht werden.

Blogs anderer und Kommentare, die ich geneigt bin abzugeben:

Ist es in Ordnung was ich da tue? Wenn ich Beiträge lese, gehen sie mir oft sehr nahe, vermutlich zu nahe. Lese ich von Leid das ich kenne oder kannte, weiß ich nicht, wie ich umgehen soll mit den in den virtuellen Äther geworfenen Worten. Mit dem Hilfeschrei in den Weiten des WWW. Ein „Gefällt mir“ ist nicht stimmig, vielmehr sogar zynisch. Ein Kommentar überfordert mich mitunter. Nun sind ein paar liebe Worte, die von Herzen kommen in einer schwierigen Lebenslage Gold wert, aber sie erscheinen mir so ungenügend. Am Liebsten würde ich mich hin beamen und alles Leid an mich nehmen. Wie oft habe ich schon gehört, dass ich zuviel Verantwortung übernehme — wohl wahr, aber was dagegen tun? Wenn ich lese, dass (junge) Frauen an den Folgen (sexualisierter) Gewalt leiden und an sich selbst zweifeln, möchte ich so gerne etwas dagegen tun. Ich könnte permanent schreien, wieviel Elend sexuelle Gewalt an Mädchen und Frauen verursacht. Auch Buben oder Männer werden zu Opfern, aber es sind weniger und es ist oft eine andere Form der Gewalt — dennoch sind auch das zu viele.

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Delphin-Lächeln

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CD Cover Foto von der unten verlinkten URL

 

Wenn der Stress zuviel ist oder andere Widrigkeiten keine Pause machen, hilft diese CD – zumindest bei ∑mir. Habe sie gestern wieder gehört und gedacht, dass ich diesen Tipp weitergeben möchte.

Happy Dolphins in the wild

Ich bin vor circa zwei Jahren darüber gestolpert und sehr glücklich darüber. Wenn mein Herz schwer ist, oder auch nur wenn ich mich nach Leichtigkeit sehne, lege ich die CD ein und nach 33 Minuten Laufzeit haben mir die Delphingesänge ein Lächeln ins Gesicht gezaubert. Kein Schmäh (Spaß) es funktioniert bei ∑mir wirklich meist. Besser geht es ∑mir immer.

Der Einsatz dieser CD kann auch hilfreich sein bei Auflösung von Traumen, Angst, Panik und Depressionen.

– heißt es in der unten eingefügten Beschreibung zur CD. Dort steht auch, was sie von den bekannten CDs mit Delphingesängen unterscheidet. Es sind wirklich nur die Tierstimmen und natürlich auch das Rauschen des Wassers zu hören, da im Pazifik aufgenommen wurde.  Das Anhören hilft ∑mir, mehr kann ich nicht sagen. Ich bekomme von dem Erlös nichts und die Empfehlung die ich hier abgebe kommt einfach aus ∑meiner Begeisterung und Überzeugung.

Ich hoffe sehr, dass die Gesänge für so viele wie möglich hilfreich sein können.

Die CD sowie weitere Informationen gibt es hier:

http://www.aquarius-nature.com/shop/happy-dolphins-in-the-wild-cd-2015-01-12-detail

Der Erwerb der CD hilft nicht nur denen, die sie anhören, sondern auch den Delphinen, da Schutzprogramme für diese wunderbaren Tiere damit finanziert werden.

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Leben mit DIS #1a

mit Gedanken zu H.C.Rosenblatts These im Umgang mit eigenen Opferschaftserfahrungen

In meinem Beitrag „Leben mit DIS #1“ brachte ich gegen Ende ein Zitat von Hannah C. Rosenblatt.

Dieser Beitrag im Gesamten, wie auch der Ausschnitt den ich in meinem Text verlinkte beschäftigten mich lange. Eine stichwortartige Replik auf den Beitrag lag bereits nach Kurzem in meinem Ordner für Entwürfe. Die gelesenen Worte hatten mehrere in meinem System getroffen. Von ganz jung bis zum aktuellen Alter war für viele Innenpersonen etwas dabei und das in einer für mich damals aufgewühlten Grundstimmung.

Die Koinzidenz aus Leseerlebnis und labiler Gemütslage, auch durch eine vielleicht zu gut gemeinte Kombination von Yoga, Klangschalen und anderen meditativen Techniken, sowie zusätzliche familiäre Probleme, taten das Ihre um mich lange an den Inhalt zu binden. Einige Tage machten wir nahezu nichts anderes, als zu versuchen Ordnung in Gedanken und System zu bringen. Wir lagen viel und dachten, räumten in der Wohnung herum, meditierten und versuchten uns abzulenken – das war es dann schon. Und wir weinten viel, sehr viel.

Was aber hatte uns so mitgenommen? Nun lässt sich wie oben beschrieben unsere Verfassung keinesfalls nur auf den gelesenen Beitrag zurückführen. Dennoch erkannten wir, dass in Inhalt und Schreibweise Trigger für unterschiedliche unserer Lebensphasen verpackt waren. Zugleich inspirierte uns der Gedankengang sehr und wir hatten Spaß an der intellektuellen Auseinandersetzung. Das machte es so schwierig zu erkennen, dass der Beitrag triggerte und wo.

Wir möchten hier nochmals nachdrücklich klarstellen, dass es alleine in unserer Verantwortung lag, dass wir uns nicht aus dem Sog, den das Lesen für UNS auslöste distanzieren zu können. Wir hätten uns dem Inhalt zu einem anderen – stabileren – Zeitpunkt widmen können.

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Heilung aushalten

Dieser Beitrag von Pauline-S ist alles, das über Trauma gesagt werden kann in einer Schönheit und Klarheit, dass ich mich freue, diesen Text rebloggen zu dürfen.

Danke für diese Ansichten.

Alles Lüge?

Oder: Über die Darstellung von einem Leben nach der Gewalt.

Seit Monaten gibt es das Phänomen, dass das von mir so geschätzte Yoga mir keine oder wenig Erleichterung bringt. Und da es

loveyourself aus dem web

aus dem Web, bei Rechten darauf bitte Mail

 einfacher ist, liegt das Problem sicher nicht bei mir. … Aber selbst wenn das Problem bei mir liegt. Nicht ich BIN das Problem, sondern ich habe eines. Welches, ist nicht greifbar für mich. DAS ist das Schlimmste für uns.

Dachte zunächst, dass es uns wohl dzt. nicht gut tut in der Yoga-Gruppe zu praktizieren. Also gestern daheim 2 Stunden „yogiert“ und es ging mir danach blendend. … Und heute … tiefes Elend.

Irgendetwas steckt in mir, wozu ich keinen Zugang finde. Und jetzt noch das. Ich schreibe darüber. Ich habe stets gedacht, dass es doch wahrlich uninteressant ist, zu berichten, wie es mir ergeht. Es ist wichtig weiterzugeben, was mir hilft und darzustellen, wie weit ich bereits gekommen bin. Wir wollten uns den Rücken stärken. Über 18 Jahre in Berufsunfähigkeitspension. Das muss ich doch rechtfertigen. Da muss ich doch etwas geschafft haben in dieser Zeit.

Und ∑ich habe viel geschafft:

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