Das Wesen von DIS! – tägliches Erleben und doch Unverständnis auch bei uns!

Ein etwas sperriger Titel. Anders ließ sich der Inhalt nicht beschreiben.

Zumindest derzeit nicht, oder nicht von ∑mir.

Seit drei Wochen sind wir nun wieder in Wien. Drei intensive Wochen mit sehr viel Ablenkung, weil Terminen außer Haus.

Und da beginnt schon das Unverständnis. Wenn gute 14 Tage kontinuierlich ein Flashback mitläuft, das zur Ruhe kommen nahezu unmöglich macht und dennoch gibt’s Termine, die in Hinblick auf das Ausmaß der gefühlten Belastung nahezu mühelos oder doch zumindest anstandslos erledigt werden, dann sprengt das unser Verständnis. Zwar bin ich froh, dass dieses Programm ohne Migräne zu bewerkstelligen war, aber es bleibt die große Frage: „Wie geht das?“

Und dann sind auch noch Treffen dabei, die sehr viel Freude und Glücksgefühle schenkten, aber nicht, weil wir viel getröstet oder umsorgt wurden, sondern weil es einfach sehr schöne Begegnungen waren.

Dann ein zur Ruhe kommen nachdem wir endlich wieder Yoga gemacht hatten. Und schon wieder unterwegs.

Zugegeben wir sind mittlerweile erschöpft, aber nicht verzweifelt erschöpft, sondern es gibt ein dringendes Bedürfnis nach Ruhe.

Eine Brainspotting-Einheit in der letzten Therapiestunde brachte dann eine sehr tief vergrabene Erinnerung zutage, die uns währenddessen sogar unfähig machte uns zu bewegen und wieder einmal das Gefühl brachte, als würden unsere Augäpfel nach innen in den Kopf gezogen. Wir gelangten an Ebenen des Abgespaltenen, das bislang noch nie zugänglich war und der Schock während der Therapie war entsprechend groß.

Dennoch ging unser Wochen-Programm weiter. Wir waren mit nur einem Tag Pause sogar in einem Tanzkurs, der sehr viel Spaß machte.

Dafür heute fast kein Schlaf und sehr lange am Handy gespielt. Das sind dann meist irgendwelche stupiden Beschäftigungen, damit die Innenwesen Zeit bekommen Dinge zu verarbeiten und von mir im außen nicht gestört werden. Da werde ∑ich einfach mit etwas beschäftigt, das nicht wirklich geistige Anwesenheit erfordert, aber doch das Gehirn bzw. den Teil des Gehirns der Alltagsperson beschäftigt.

Vor allem scheint ∑mir, dass ich emotional nicht anwesend sein darf, während innen reflektiert wird. Sich emotional abzudrehen geht mit Handy oder PC-Spielen wirklich gut. Ich dachte immer es ist eine Flucht. Und vielleicht ist es das auch. Denn ehrlich, ich kann den Mechanismus einfach nicht verstehen, der da abläuft.

Und nach so einigen Stunden langweiligen Handy-Spielens, wurde manches innen eingeordnet. Das bekommen wir außen mit, wenn es zu Innendebatten kommt und sich Emotionen abwechseln. Auch was innen besprochen wird, kann ich wahrnehmen. Bis es scheinbar irgendwann ein o.k. von innen gibt und eine Erkenntnis nach außen befördert wird.

Die Erkenntnis heute war, dass ich keine Ahnung hab, wie es gehen kann, dass so schmerzhafte Erinnerungen in der Therapie auftauchen können bzw. davor schon so lange knapp unter der Oberfläche gären und wir spüren es im Alltag nur punktuell. Wir können zum Beispiel die Gefühle während der Brainspotting-Sitzung nicht emotional erinnern. Wir können erinnern, dass es jemand gefühlt hat und dass das ganz schrecklich war. Wir können unsere Empathie mit diesem Innenwesen erinnern, aber das Gefühl des Innenwesens können wir nicht nachvollziehen.

Es muss sich hier also tatsächlich um eine sehr abgespaltene Innenperson handeln, für die wir bislang nur marginal Co-Bewusstsein entwickelt haben. Dass es Co-Bewusstsein gibt zeigt, dass wir die gesamte Brainspotting-Sitzung miterlebt hatten, als Beobachterinnen. Es kam zu keinerlei sogenannten „Zeitverlusten“.

Das ganze ist so schräg, dass wir es kaum fassen können. So funktioniert DIS bzw. auch DDNOS. Da geschehen tiefste Verletzungen oder werden erinnert und der Alltag geht weiter, als hätten wir uns beim Gemüse schneiden leicht in den Finger geschnitten.

Vor allem die Erkenntnis, dass wir Informationen von Innenwesen einer tiefen Ebene erhalten haben, die bislang noch kaum in Therapie gesprochen haben ist wichtig. Und wer nun diesen Beitrag aller geschrieben hat, wüsste ich auch gerne. Auch wer den „Auftrag“ dazu gab, diesen Text zu schreiben, wäre interessant. Sehen wir uns doch zu, wie Worte, die wir tippen wieder gelöscht und korrigiert werden. War es jenes Innenwesen, das wir als „graue Eminenz“ bezeichnen? Gibt es irgendwo eine Schaltstelle, wo alle Informationen zusammenlaufen?

Genau so verwirrend und auch aufwühlend ist DIS bzw. DDNOS. Eine Überlebenstechnik, die nur Kopfschütteln auslöst, auch bei uns, gerade weil sie so unfassbar funktional ist. Perfektion³! Soll ich traurig darüber sein? Ja und nein!

Ja, wegen der Unsichtbarkeit, die ja den Schmerz nicht wegzaubert und nein, wegen der Fähigkeit uns selbst offenbar stabil zu halten, wo „Unos“ aber vielleicht auch andere DIS-Leute sich bereits längst selbst in psychiatrische Behandlung in ein Krankenhaus begeben hätten müssen, weil ihr Alltag zusammengebrochen wäre.

Nun morgen gibt’s noch einen Außentermin und dann sind wir froh endlich eine ruhigere Woche zu haben – zumindest nach heutigem Stand.

Jetzt müssen wir schmunzeln, weil es uns vielleicht deshalb den Kopf schütteln lässt, da es eben auch für uns ganz und gar unüblich ist, so belastbar zu sein. Zumindest ohne Kopfschmerzen und Herzrasen!

Da sind wir ja richtig stolz auf uns!!!

26 Gedanken zu „Das Wesen von DIS! – tägliches Erleben und doch Unverständnis auch bei uns!“

  1. Oh, da sprecht ihr mir mit vielem so aus dem Herzen! 😊

    „Wir können erinnern, dass es jemand gefühlt hat und dass das ganz schrecklich war. Wir können unsere Empathie mit diesem Innenwesen erinnern, aber das Gefühl des Innenwesens können wir nicht nachvollziehen.“
    Etwas ganz ähnliches hat mich letzte Woche bewegt. Manchmal komme ich mir dann wirklich komisch vor, obwohl ich ja eigentlich weiß, dass das von der Dissoziation kommt. Vor der endgültigen Annahme kommt oft ein kleiner Wattepuffer, der die realisierten Erinnerungen doch noch auf dem letzten Sicherheitsabstand hält.

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    1. Danke, liebe Sofie. Das tut gut zu lesen, dass es nicht nur uns so geht. 😊
      ….. Vor allem dein letzter Satz, dass es sich um einen Zustand knapp (?) vor der Annahme handelt. Das sehen wir doch als eine hoffnungsvolle Aussicht. 😁✌️ ….. Also wirklich, ganz ernst gemeint. Danke 💖
      Alles Liebe
      „Benita“

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    1. Das einer zu erklären, die es nicht aus eigenem Erleben kennt ist tatsächlich schwierig.
      Es zeigt das Wesen von DIS.
      Generell ist es eben auch Fachvokabular das aber DIS Leute sofort verstehen.
      Ein Gedankenexperiment für Unos (vielleicht können wir es vermitteln?):
      Stell dir vor in dir sind mehrere Persönlichkeiten. Vielleicht ein typisches Zinshaus. Also alle leben ihr Leben, wollen aber von den Nachbarn nichts wissen. Bzw. noch extremer, bei einer ausgebildeten DIS, die wir nicht haben (oder nicht mehr haben(?)) glauben alle, sie wohnen in einem Einfamilienhaus. Niemand weiß, dass direkt nebenan jemand wohnt. Also der erste Schritt ist dann zu erkennen, dass es ein Zinshaus ist. Nichts mit alleiniger Idylle. Das ist zunächst mal die Annahme der Krankheit. Und dann, wenn die Persönlichkeiten im Haus einander im Stiegenhaus erkennen, ist das ein erster Schritt von Co-Bewusstsein. Also davor hat man sich ja vielleicht getroffen, aber gleich „unsichtbar“ gemacht. Abgespalten, geswitcht, Zeitverluste etc.
      Jetzt begegnen sich immer mehr Bewohner im Stiegenhaus. Dann gibt’s vielleicht einmal ein Gespräch, vielleicht freundet man sich an? Oder streitet. Aber all das ist Co-Bewusstsein. Die Tatsache, zu wissen, da in meinem Haus wohnen noch andere, die ich auch wahrnehmen kann, wenn sie sich zeigen. Bzw. dass sich die Bewohner*innen einander zeigen, dass sie das zulassen und nicht sofort hinter ihrer Türe verschwinden, wenn sie jemanden im Stiegenhaus hören, ist Co-Bewusstsein zulassen und leben.
      Konnten wir das einigermaßen verständlich erklären, liebe Myriade?

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        1. Zum Gefühl kannst du dir nur vorstellen, dass es kontinuierlich ein starkes Stresslevel ist, einerseits zunächst die Anwesenheit der anderen nicht wahr zu haben, bzw auch sich ständig vor deinen „Nachbarn“ zu verstecken. …. Wenn du selbst als Myriade in deinem Wohnhaus so lebst, macht das Stress, wenn du versuchen würdest deinen Nachbarn nie zu begegnen. Sogar abzustreiten, dass es sie gibt, z.B. obwohl einer ständig Lärm macht und eine vielleicht dauernd laut wehklagt und weint. Wenn all dies noch in der Psyche passiert potenziert sich diese Anstrengung, je nach Entwicklung enorm. Generell hilft dann Co-Bewusstsein den Stress etwas abzubauen. Wo Kontakt möglich ist, wird der Stress immer weniger. Im Außen wie im Innen.

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        1. Erlaube uns einfach „nein“ zu sagen, wenn wir es nicht beantworten wollen. Oder vielleicht per Mail irgendwann später zu antworten. Wir denken, du hast ein sehr gutes Gefühl dafür uns nicht grauslich auszufragen. ….. Und wenn, dann sagen wir es dir, dass das zu viel war. 😉 Also keine Angst.

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  2. Liebe Benita, ich freu mich mit Dir, dass Du jetzt so belastbar geworden bist – und da kannste wirklich stolz auf Dich sein.
    Das mit dem Brainspotting finde ich immer noch sehr interessant, aber mit mir hat es keine der Therapeutinnen gewagt und auch EMDR nicht. Ich mach halt alles selber 😉 Liebe Grüße von Melinas

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    1. Danke, liebe Melinas. 😊 Zum Wagnis von Brainspotting mussten wir unsere Therapeutin auch lange überreden. Ich denke, dass sie es auch nur mit der Sicherheit der langjährigen Therapiebeziehung gewagt hat.
      Allerdings hatte sie uns auch einmal erzählt, dass sie während ihrer Ausbildung zu Brainspotting extra gefragt hatte, ob es etwas gäbe, das bei DIS Patient*innen zu beachten wäre, bzw. wie es dort am Besten eingesetzt werden kann und sie keine Antwort erhielt. Die Frage wurde ignoriert und die anderen Auszubildenden hatten auch kein Interesse daran.
      Dieses alleine gelassen werden der Therapeut*innen erschwert DIS Therapie auch enorm.

      Das erzählte sie uns, als wir uns einmal aufregten, dass wir das nicht in der Therapie einsetzen. Im Normalfall erfährt eine Klientin diese Hintergründe und Hürden, die auch sehr engagierten Therapeut*innen in den Weg gelegt werden ja nicht und es bleibt nur das Unverständnis und oft nimmt man/frau es persönlich. Dabei hat es vielleicht eben andere Hintergründe.
      Es tut mir sehr leid, dass du eben keine Therapeutin gefunden hast, die sich mit dir gemeinsam wagt Brainspotting auszuprobieren.
      Denke aber, dass du gerade auf einem sehr guten Weg bist, mit deiner Selbsttherapie. Vielleicht ist es genau der Weg, der für dich gut ist?! Weiterhin alles Gute dafür. 🍀💖
      Herzliche Grüße
      „Benita“

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  3. Ja DIS/DDNOS ist ein perfektes Überleben Mechanismus, das man nur schwer begreifen kann.
    Aber wir kennen das auch, nur mit dem Unterschied dass wenn wir zu Ruhe kommen – ohne Ablenkung eines Spiels – der Chaos meist ausbricht. Aber so lange man funktionieren muss, tut man es auch. Ja, auch freudige Innens können in so schweren Zeiten vorne sein. Vielleicht gerade dann.

    Und das mit den Gefühlen die man mit Co-Bewusstsein mit bekommt, aber wirklich null fassen oder begreifen kann und auch nie selbst fühlen kann – das bringt auch uns ins große Staunen. Und das gilt nicht nur für die schlimmen Flashbacks Wechsel. Neulich war ein Kind da und ich staunte wirklich extrem darüber wie die empfunden hat beim Tier-Doku schauen. Es war als würden wir live dabei sein mit Angst, Wut und Erstaunen oder Neugier. So hab ich noch nie gefühlt bei nem Doku. Und ihre Kommentare „böser Wolf, böööser Wolf!“ die waren zu köstlich… Und das Klatsch-Spiel mit meinem Mann war auch der Hammer. Automatisch und so schnell nach nem mir unbekannten Muster(?) der nur so sein durfte, klatschten unsere Hände. Und ich staunte da tief drin und wunderte mich über dieses mir völlig unbekannte Verhalten und Fühlen. So krass…

    So etwas sind aber zumindest meine „Beweise“ und positiv Argumente, wenn dann später zum millionsten Mal alles angezweifelt wird.

    Alles Liebe euch ❤️

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    1. Danke, liebe Vergissmeinnicht,
      Ja, was du erzählst ist sehr nachvollziehbar für uns. Manchmal ist es ja wirklich sehr witzig, was Innenwesen (Kinder?) von sich geben. Und wie es Fähigkeiten gibt, die ich denke nicht zu besitzen, aber es geht ganz leicht von der Hand.
      Zum Beispiel schlagen wir meist im Wörterbuch nach, wenn eine ins englische übersetzt, weil ich es nicht verstehe. Dabei ist die Übersetzung tadellos.
      Allerdings ist das mit dem zur Ruhe kommen bei uns irgendwie anders, weil wir ja eben vermeiden zur Ruhe zu kommen mithilfe des Spiels, aber durch das ordnen dann doch Ruhe einkehrt, das stimmt. Aber wir können auch meditieren und auch Yoga, und beides ist sehr klares zur Ruhe kommen und ohne beides könnten wir nicht leben! Bzw. wollen es nicht mehr, weil es uns so viel besser geht damit!
      Das löst kein Chaos aus, im Gegenteil. Es hilft aber auch nicht immer bei der inneren Kommunikation. Wir spielen wenn es innen bereits Chaos gibt, um zu ordnen. Also wenn Chaos ist, hinsetzen und meditieren, das wagen wir nicht. ….. Allerdings haben wir dann schon einmal gezeichnet und das ging ganz gut. Besser als Handy Spiel, fällt uns eben ein! ….. Hoffe, euch jetzt verstanden zu haben.
      Vielen herzlichen Dank, euren/deinen Kommentar hat uns jetzt sehr geholfen. Vielleicht sollten wir einen „Zeichenblock“ zum ordnen immer in Sichtweite liegen haben? Dann ist das Handy nicht das erste Werkzeug, das uns in die Hand fällt. 😀

      Ja, gegen anzweifeln gibt’s ausreichend „Beweise“. Ich denke eben, dass es vielleicht nicht nachvollziehbar ist, wie schräg das alles ist, als „Uno“, weil es doch zu fremd ist?

      Dachte, unser Text erklärt das für“Unos“, aber jetzt merke ich, dass das nicht ging.

      Auch euch alles Liebe 💖
      „Benita“

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      1. Also wir nutzen Spielen zum ablenken, ja auf ne Art hat man so auch Ruhe, aber der Körper ist da bei uns trotzdem bei angespannt.
        Meditieren probieren wir gerade rum, aber das fühlen des ICHs und des Körpers ist Stress und macht Angst und eben nicht wirklich Ruhe…
        Ich weiß gar nicht so wirklich was uns in echte Ruhe und Entspannung bringen kann. Das wäre aber echt dringend nötig. Unser Magen dreht durch und ja, ich befürchte es geht inzwischen weit über akute Gastritis hinaus…

        Zeichen/malen… Auch da ist fast immer Anspannung im Bauch aus diversen Gründen.

        Ob das für Unos verständlich ist, kann ich nicht beurteilen. Für uns war eure Erklärung völlig klar.
        Wobei, manchmal versteh ich mich/uns nicht mal selbst. Wie das dann von Unos nachvollziehbar sein soll ist mir nicht klar.

        Ganz viel Kraft für euch ❤️❤️❤️

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        1. Danke, liebe Vergissmeinnicht, für die lieben Wünsche und euer Verständnis. 😊
          Genau, Spielen ist Ablenkung, aber der Körper ist angespannt. Das hast du perfekt beschrieben.
          Bzgl. Meditation: Was, wenn ihr es täglich, oder drei Mal in der Woche, wann es eben geht, vorerst nur vielleicht 5 Minuten und dann wenn ihr euch sicherer fühlt langsam steigert? Ganz ohne etwas erreichen zu wollen. Nur beobachten, was ist, solange es erträglich ist. sind auch Oft sind geführte Meditationen viel einfacher zum Einstieg, aber auch um sich wo „anzuhalten“ und nicht in beängstigende Tiefen abzugleiten. Welche Meditation probiert ihr denn gerade?

          Zu den Unos, weiß ich auch nicht, ob und wie das verständlich ist. Ich denke, wir ob DIS oder Unos, können uns einander immer nur im Verständnis annähern. Ganz verstehen wir andere Menschen, gleich welche, wohl nie. Wenn es überhaupt gelingt, sich selbst je wirklich zu verstehen. 😉😀

          Auch euch ganz viel Kraft und alles Liebe 🍀💖🍀💕🍀
          „Benita“

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            1. o.k. das ist ja ziemlich viel für den Anfang. Ein ganzer Body Scan ist wirklich anstrengend, wenn das Körpergefühl generell Angst besetzt ist. So war es zumindest bei uns.
              Das ist auch der Nachteil bei all diesen Apps oder Angeboten, dass sie auf Komplextrauma ja nicht ausgerichtet sind.
              Nachdem wir schon über 10 Jahre meditieren, erlaube ich mir einmal etwas vorzuschlagen. Was wenn du nur einen Körperteil hernimmst. Irgendeinen, der am wenigsten irgendetwas auslöst. Keine Ahnung, welcher das bei euch ist. Wenn spüren zu viel ist, können es auch die Haare sein. Die spürt man eigentlich ja nicht. Aber wenn es doch geht, oder besser wird, vielleicht einen kleinen Finger oder wo es eben nicht triggert. Und dann versuchen bei diesem Körperteil 2 Minuten zu bleiben und ganz langsam steigern. Vielleicht gehen ja auch gleich 5 Minuten. Und wenn irgendein Gedanke, Bild oder etwas auftaucht, es wahrnehmen und wieder zur Konzentration auf den Körperteil gehen. Es ist auch möglich wenn ein Körperteil gar nicht geht, z.B. eine Blume oder etwas im außen, was euch gefällt und irgendwie Ruhe ausstrahlt einige Minuten (2 – 5 vorerst nicht länger) zu beobachten. (Achtung brennende Kerzen sind zu Beginn keinesfalls geeignet!) Mit auftauchenden Gedanken oder Bildern ebenso verfahren, wie oben. Wahrnehmen und wieder den gewählten Gegenstand beobachten. ….. Und wenn es zu schwierig ist, dann aufhören und später wieder versuchen. Es müssen keine zwei Minuten sein. Auch 30 sec. sind gut. Schon der Mut sich hinzusetzen ist wertvoll und ich respektiere das sehr. Gratuliere.
              Vielleicht wollt ihr es so versuchen. Denn auch Imagination, die ich sehr, sehr mag und dzt. am meisten mache, hat zur Einleitung Atem- und Körperbeobachtung zum runter kommen.
              Wir wissen, dass Meditation so viel bringen kann und es wäre schade, wenn ihr euch zu Beginn überfordert und dann vielleicht aufgebt.
              Wenn ihr wollt, könnt ihr mich auch gerne per Mail dazu etwas fragen. Will mich aber nicht aufdrängen. Und wir sind ja auch gerade recht gestresst. Falls ihr jemanden findet, die euch hilft dabei ist es uns recht. Dennoch wollen wir es anbieten. Können aber keine sofortige Antwort versprechen.

              Hoffe, wir stülpen euch nun unsere Begeisterung nicht drüber. Das wollen wir keinesfalls.
              Alles Liebe euch 💖❤️💖
              "Benita"

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              1. Das können wir ja gerne ausprobieren, vielleicht ist das besser erst mit Außen zu beginnen.
                Haare weiß ich nicht. Also bei diesem Körper Scan, da hat das nicht spüren extrem irritiert und beängstigt. Was noch am besten ging war die Hand. Darf man die bewegen dabei, um sie zu spüren?

                Ja, bei Ima ist auch ein kleiner Body Check und Atem Beachtung dabei, aber zum Glück nur ganz kurz. In der Zeit suchen wir ne geeignete Liege Position und beginnen dann mit der Imagination. Den Atem ganz kurz wahrnehmen oder tief ein und aus atmen – das ist auch okay. Aber halt nicht länger.
                Für die innere Kind Übung macht man das auch – schnell Body Scan und Atem beobachten. Atem geht, Body ist schwer und bestimmte Regionen gehen gar nicht gut… Aber das innen spüren ist ja auch mit vielen Körper Reaktionen wie Übelkeit und Herzrasen oder Schmerzen verbunden und auch mit Angst… Aber nun… Wenn ich mir schon bekannte Innens kontaktieren kann, dann ist das meist leichter…
                Aber das ist tatsächlich eine Frage des Muts das zu machen. So ohne Thera auch riskant, weil man weiß nicht ob man auffangen kann, was da kommt…

                Egal, wir machen das mal, wie ihr es vorgeschlagen habt, mal schauen was das bringt und wie es uns geht dabei.
                Danke für den Tipp ❤️

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                1. …. Klar dürft ihr die Hand bewegen zum spüren, wenn ihr wollt. …. Gerne. 🙂 💖 …. also wenn euch die Imagination, die ihr kennt gut tut, ist das auch fein. ….. Ach, ihr wisst schon.
                  Herzlich
                  „Benita“

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